Frage zu Tilgungsfristen, MPU wegen Alkohol |
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Frage zu Tilgungsfristen, MPU wegen Alkohol |
05.02.2010, 18:58
Beitrag
#51
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Mitglied Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 31404 Beigetreten: 06.02.2004 Mitglieds-Nr.: 1686 |
Mein Anwalt erklärte mir nur, dass man mir unter gewissen Voraussetzungen (Besuch von Selbsthilfegruppen, Teilnahme an Seminaren, nachvollziehbarer Verhaltensänderung etc.) den FS bereits nach 10 Jahren ohne MPU wiedergeben müsse und nicht erst nach 15 Jahren.
-------------------- Gruß Mr.T
Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen. |
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08.02.2010, 09:19
Beitrag
#52
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Mitglied Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 4433 Beigetreten: 10.10.2007 Wohnort: Umfeld von Münster Mitglieds-Nr.: 37400 |
Wieder so eine "Anwaltsgranate".
-------------------- Schöne Grüße,
Toni |
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Gast_charly68_* |
08.02.2010, 10:09
Beitrag
#53
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Mein Anwalt erklärte mir nur, dass man mir unter gewissen Voraussetzungen (Besuch von Selbsthilfegruppen, Teilnahme an Seminaren, nachvollziehbarer Verhaltensänderung etc.) den FS bereits nach 10 Jahren ohne MPU wiedergeben müsse und nicht erst nach 15 Jahren. Dann sollte sich Dein Anwalt mal wieder auf den aktuellen Stand bringen. Scheinbar hat er den BEgriff "Anlaufhemmung" noch nicht gehört oder gelesen bzw. die letzten 11 Jahre sich nicht mehr mit den aktuellen Tilgungsfristen auseinander gesetzt. Die Anlaufhemmung von 5 Jahre wurde bereits 1999 eingeführt und gilt auch für Fälle die vor 1999 einen Entzug hatten. |
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08.02.2010, 10:13
Beitrag
#54
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Mitglied Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 17364 Beigetreten: 07.12.2006 Wohnort: Gaaanz hoch im Norden.. Mitglieds-Nr.: 26234 |
Naja, wie dem auch sei, der TE hat seine FE ja wieder..
-------------------- Personalführung ist die Kunst einen Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet...
oder Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet... |
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08.02.2010, 11:30
Beitrag
#55
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Neuling Gruppe: Members Beiträge: 32 Beigetreten: 22.06.2009 Mitglieds-Nr.: 49068 |
Hallo, liebe Forengemeinde.
Einmal die vollkommen neben der Sache liegenden Kommentare unbeachtet, muss ich letztenendes doch feststellen, dass mein Anwalt von vornherein richtig lag und dieser "Quasselbude", wie er diese Foren offenbar zu recht nennt, so richtig einen vorgeturnt hat. Von vornherein meinte mein Anwalt, dass mir bereits nach 10 Jahren die FE wiederzuerteilen sei und damit hat er RECHT behalten, oder meint Ihr wirklich dass er das hier für mich nur auf Grund seiner blauen Augen zu Stande bekam? Ich kann auch keine Eier legen, aber faule Eier erkenne ich doch sehr gut und hier kommt es mir wirklich so vor, dass hier zwar die einezelnen Paragrafen gekannt und angewendet werden, aber nicht die Ermessensspielräume, die es offensichtlich gibt, die ebenso wie die Paragrafen einzuhalten sind und die mein Anwalt ja auch genutzt hat. Wie an der Uni, lauter Theorieakrobaten, die aber von der Praxis offenbar keine Ahnung haben. Dabei sind die Paragrafen gar nicht mal das Wichtigste, sondern deren Auslegung, wie z.B. im Palandt beschrieben. Selbstverständlich ist der Begriff Anlaufhemmung etc. meinem Anwalt vollkommen bekannt gewesen, aber ich glaube auf Grund des Ergebnisses, dass mein Anwalt noch ein paar mehr Drehungen auf dem Kasten hat, als dieses Forum. Toni Montana bringt die Beschränktheit dieses Forums mit seinem Kommentar auf den Punkt. Anstatt sich zu Fragen, wie es denn funktioniert hat, kommt nur ein blöder Kommentar nach dem Anderen von ihm. Gott sei Dank habe ich nicht nur auf dieses Forum gehört, denn sonst wäre ich heute locker 1.000,- € ärmer. Für mich ist die Sache damit abgeschlossen. Und Tschüß |
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Gast_charly68_* |
08.02.2010, 11:39
Beitrag
#56
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Toni Montana bringt die Beschränktheit dieses Forums mit seinem Kommentar auf den Punkt. Anstatt sich zu Fragen, wie es denn funktioniert hat, kommt nur ein blöder Kommentar nach dem Anderen von ihm. Aha, und wie hat es funktioniert. Schließlich gibt es ein BGH-Urteil welches die Anlaufhemmung auch bei Altfällen als rechtmäßig sieht. |
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08.02.2010, 11:44
Beitrag
#57
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Mitglied Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 17364 Beigetreten: 07.12.2006 Wohnort: Gaaanz hoch im Norden.. Mitglieds-Nr.: 26234 |
Zitat dieser "Quasselbude", wie er diese Foren offenbar zu recht nennt Zitat Wie an der Uni, lauter Theorieakrobaten, die aber von der Praxis offenbar keine Ahnung haben. Zitat Toni Montana bringt die Beschränktheit dieses Forums mit seinem Kommentar auf den Punkt. Zitat ein blöder Kommentar nach dem Anderen Zitat Gott sei Dank habe ich nicht nur auf dieses Forum gehört, Deine Kommentare sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden der hier unentgeltlich in seiner Freizeit anderen Leuten hilft. Mir tut jetzt schon jede Sekunde leid die ich an Dich (mit dem Lesen Deiner ellenlangen Posts) "verschwendet" habe... Edit: Die Zeit hätte ich besser nutzen können! -------------------- Personalführung ist die Kunst einen Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet...
oder Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet... |
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08.02.2010, 11:46
Beitrag
#58
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Mitglied Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 13536 Beigetreten: 30.07.2004 Wohnort: Lübeck Mitglieds-Nr.: 4642 |
Kannst Du mir den Schriftsatz Deines Anwalts - privat - zukommen lassen? Ich lerne nämlich gerne aus der Praxis. Vertraulichkeit ist kein Problem.
Liebe Greet-Ings Cornelius -------------------- MPU-Beratung --- Deutsche Fahrerlaubnis kompetent, preisattraktiv, permanent
Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet. |
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08.02.2010, 12:37
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#59
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Mitglied Gruppe: Members Beiträge: 442 Beigetreten: 22.10.2007 Mitglieds-Nr.: 37725 |
Zitat dieser "Quasselbude", wie er diese Foren offenbar zu recht nennt Zitat Wie an der Uni, lauter Theorieakrobaten, die aber von der Praxis offenbar keine Ahnung haben. Zitat Toni Montana bringt die Beschränktheit dieses Forums mit seinem Kommentar auf den Punkt. Zitat ein blöder Kommentar nach dem Anderen Zitat Gott sei Dank habe ich nicht nur auf dieses Forum gehört, Das ist natürlich harter tobak, aber zum teil kann ich Ihn verstehen. Es ist doch schön wenn sein Anwalt eine Argumentation gefunden hat die die Behörde offensichtlich dazu veranlaßt keine MPU mehr anzuordnen. Und da muss ich @ThommyWE recht geben wenn er dann so reagiert wenn hier dann alle der meinung sind das es nicht so angehen kann und sein Anwalt sowieso nichts versteht. Da kann man schon mal sauer reagieren. Mir tut jetzt schon jede Sekunde leid die ich an Dich (mit dem Lesen Deiner ellenlangen Posts) "verschwendet" habe... Ich denke aber das alle bisherigen posts zumindest den zweck hatten das er sich mit der Alkoholproblematik auseinander gesetzt hat, und es daher bestimmt hilft das er nicht wieder auffällig wird. Von daher denke ich nicht das es verschwendete Zeit war, sondern eher der nachhaltigkeit diente um nicht wieder aufzufallen. Gruß alargo -------------------- Auf ein neues !!!!!
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08.02.2010, 12:43
Beitrag
#60
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Mitglied Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 4433 Beigetreten: 10.10.2007 Wohnort: Umfeld von Münster Mitglieds-Nr.: 37400 |
Und bitte nichts persönlich nehmen, wenn ich mal eine andere Meinung habe, bzw. etwas geistig noch nicht so ganz auf die Reihe bekomme ;-) Toni Montana bringt die Beschränktheit dieses Forums mit seinem Kommentar auf den Punkt. Anstatt sich zu Fragen, wie es denn funktioniert hat, kommt nur ein blöder Kommentar nach dem Anderen von ihm. Zeig' mir mal den anderen Kommentar. -------------------- Schöne Grüße,
Toni |
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08.02.2010, 12:46
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#61
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Mitglied Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 31404 Beigetreten: 06.02.2004 Mitglieds-Nr.: 1686 |
Schließlich gibt es ein BGH-Urteil welches die Anlaufhemmung auch bei Altfällen als rechtmäßig sieht. BGH? Oder meintest du BVerwG?
-------------------- Gruß Mr.T
Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen. |
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Gast_charly68_* |
08.02.2010, 13:17
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#62
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sorry, es war das Bundesverwaltungsgericht gemeint.
Ich weis auch nicht wie ich auf den BGH kam. Wahrscheinlich weil beides die höchsten Gerichts-Instanzen in D sind. |
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08.02.2010, 13:25
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#63
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Mitglied Gruppe: Members Beiträge: 442 Beigetreten: 22.10.2007 Mitglieds-Nr.: 37725 |
Wahrscheinlich weil beides die höchsten Gerichts-Instanzen in D sind. -------------------- Auf ein neues !!!!!
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08.02.2010, 13:31
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#64
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Mitglied Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 17364 Beigetreten: 07.12.2006 Wohnort: Gaaanz hoch im Norden.. Mitglieds-Nr.: 26234 |
Wahrscheinlich weil beides die höchsten Gerichts-Instanzen in D sind. Da gibt es aber noch ein paar mehr...
-------------------- Personalführung ist die Kunst einen Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet...
oder Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet... |
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Gast_charly68_* |
08.02.2010, 13:36
Beitrag
#65
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Guests |
aber nur diese beiden sind für das Verkehrsrecht bzw. Führerscheinrecht zuständig.
Oder hast Du schon mal ein Bundesarbeitsgericht, Bundessozialgericht oder ein Bundesfinanzgericht über Führerscheinangelegenheiten oder Verkehrsstraftaten entscheiden sehen. Ich nicht. Der Beitrag wurde von Mr.T bearbeitet: 08.02.2010, 14:09
Bearbeitungsgrund: unnötiges Zitat des Vorposting gelöscht
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08.02.2010, 13:41
Beitrag
#66
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Mitglied Gruppe: Members Beiträge: 442 Beigetreten: 22.10.2007 Mitglieds-Nr.: 37725 |
Wahrscheinlich weil beides die höchsten Gerichts-Instanzen in D sind. Da gibt es aber noch ein paar mehr... aber nur diese beiden sind für das Verkehrsrecht bzw. Führerscheinrecht zuständig. Verfassungsgericht nicht?? -------------------- Auf ein neues !!!!!
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Gast_charly68_* |
08.02.2010, 13:47
Beitrag
#67
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Verfassungsgericht nicht?? Zitat Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 hat das Gericht dazu beigetragen, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Ansehen und Wirkung zu verschaffen. Das gilt vor allem für die Durchsetzung der Grundrechte. Quelle Hat also nichts mit Führerschein oder Verkehrsstrafrecht am Hut. |
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08.02.2010, 14:00
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#68
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Mitglied Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 30574 Beigetreten: 16.01.2006 Wohnort: Kiel Mitglieds-Nr.: 16036 |
charly, du täuschst dich. Hier mal auf die Schnelle beispielhaft zwei Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, die sehr wohl mit Führerscheinfragen zu tun haben:
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08.02.2010, 14:03
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#69
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Mitglied Gruppe: Members Beiträge: 442 Beigetreten: 22.10.2007 Mitglieds-Nr.: 37725 |
Verfassungsgericht nicht?? Hat also nichts mit Führerschein oder Verkehrsstrafrecht am Hut. Das ist so nicht ganz richtig. Wenn ich als beispiel in meinem fall erst verlieren sollte bleibt mir als letzter Gang (In D) der schritt zum Verfassungsgericht ergo hat es schon was mit Verkehrsrecht zu tun. Gruß alargo -------------------- Auf ein neues !!!!!
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Gast_charly68_* |
08.02.2010, 14:11
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#70
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Das Bundesverfassungsgericht fällt aber keine eigene Entscheidungen zu den vorliegenden Fällen.
In den von Jens genannten Fällen wurde nur die vorinstanzlichen Urteile aufgehoben und wieder an die Vorinstanz zur erneuten Verhandlung zurück gegeben. Auch so wird es Dir gehen. Mehr passiert in Karsruhe nicht. |
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08.02.2010, 14:16
Beitrag
#71
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Mitglied Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 17364 Beigetreten: 07.12.2006 Wohnort: Gaaanz hoch im Norden.. Mitglieds-Nr.: 26234 |
Wie gut, dass Du immer recht hast....
-------------------- Personalführung ist die Kunst einen Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet...
oder Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet... |
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08.02.2010, 14:18
Beitrag
#72
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Mitglied Gruppe: Members Beiträge: 442 Beigetreten: 22.10.2007 Mitglieds-Nr.: 37725 |
In den von Jens genannten Fällen wurde nur die vorinstanzlichen Urteile aufgehoben und wieder an die Vorinstanz zur erneuten Verhandlung zurück gegeben. Also ist doch ersichtlich das das Bundesverfassungsgericht über dem Bundesverwaltungsgericht steht und somit deine Aussagen Zitat Wahrscheinlich weil beides die höchsten Gerichts-Instanzen in D sind. Zitat aber nur diese beiden sind für das Verkehrsrecht bzw. Führerscheinrecht zuständig. Zitat Hat also nichts mit Führerschein oder Verkehrsstrafrecht am Hut. falsch sind Gruß alargo -------------------- Auf ein neues !!!!!
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08.02.2010, 14:19
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#73
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Mitglied Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 31404 Beigetreten: 06.02.2004 Mitglieds-Nr.: 1686 |
In den von Jens genannten Fällen wurde nur die vorinstanzlichen Urteile aufgehoben und wieder an die Vorinstanz zur erneuten Verhandlung zurück gegeben. Im erstgenannten (Cannabis-)Fall auch? Hauptsache Schreiben, Inhalt ist egal, oder? -------------------- Gruß Mr.T
Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen. |
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Gast_charly68_* |
08.02.2010, 14:20
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#74
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Bring mir ein Urteil in welchem das Bundesverfassungsgericht führerscheinrechtlich ein Machtwort gesprochen hatte.
Erst dann kann und werde ich meine Ansicht entsprechend ändern. Die von Jens verlinkten Urteile haben mich in dieser Hinsicht nicht überzeugt. |
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08.02.2010, 14:23
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#75
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Mitglied Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 31404 Beigetreten: 06.02.2004 Mitglieds-Nr.: 1686 |
Bring mir ein Urteil in welchem das Bundesverfassungsgericht führerscheinrechtlich ein Machtwort gesprochen hatte. Du bist offenbar nicht in der Lage, Entscheidungen des BVerfG zu verstehen.
-------------------- Gruß Mr.T
Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen. |
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Gast_charly68_* |
08.02.2010, 14:26
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#76
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Also ist doch ersichtlich das das Bundesverfassungsgericht über dem Bundesverwaltungsgericht steht und somit deine Aussagen falsch sind Das Bundesverfassungsgericht steht zwar an höchster Stelle. Hat aber immer die entsprechenden Verfahren - was die zwei Beispiele von Jens betrifft - zu Neuverhandlung an die Vorinstanzen zurück gegeben. Defacto fällt das Bundesverfassungsgericht keine abschließende Entscheidung zur eigentlichen Sache. Sondern diese muß von der Vorinstanz im Rahmen eines neuen Verfahren gefällt werden. |
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08.02.2010, 14:31
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#77
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Mitglied Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 31404 Beigetreten: 06.02.2004 Mitglieds-Nr.: 1686 |
Hat aber immer die entsprechenden Verfahren - was die zwei Beispiele von Jens betrifft - zu Neuverhandlung an die Vorinstanzen zurück gegeben. Im erstgenannten (Cannabis-)Fall aber nicht. Das kannst du aber wahrscheinlich nicht verstehen.
-------------------- Gruß Mr.T
Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen. |
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08.02.2010, 14:33
Beitrag
#78
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Mitglied Gruppe: Members Beiträge: 442 Beigetreten: 22.10.2007 Mitglieds-Nr.: 37725 |
sorry, es war das Bundesverwaltungsgericht gemeint. Ich weis auch nicht wie ich auf den BGH kam. Wahrscheinlich weil beides die höchsten Gerichts-Instanzen in D sind. Das Bundesverfassungsgericht steht zwar an höchster Stelle. Fettgemachte von mir Aber ich las es mal so stehen. Will mich nicht darüber streiten. Gruß alargo -------------------- Auf ein neues !!!!!
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08.02.2010, 14:39
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#79
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Mitglied Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 17364 Beigetreten: 07.12.2006 Wohnort: Gaaanz hoch im Norden.. Mitglieds-Nr.: 26234 |
Aber ich las es mal so stehen. Will mich nicht darüber streiten. Würde auch nichts bringen, hast eh Unrecht...
-------------------- Personalführung ist die Kunst einen Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet...
oder Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet... |
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08.02.2010, 14:48
Beitrag
#80
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Mitglied Gruppe: Members Beiträge: 442 Beigetreten: 22.10.2007 Mitglieds-Nr.: 37725 |
Zitat Wahrscheinlich weil beides die höchsten Gerichts-Instanzen in D sind. Zitat aber nur diese beiden sind für das Verkehrsrecht bzw. Führerscheinrecht zuständig. Zitat Hat also nichts mit Führerschein oder Verkehrsstrafrecht am Hut. falsch sind Gruß alargo In den von Jens genannten Fällen wurde nur die vorinstanzlichen Urteile aufgehoben und wieder an die Vorinstanz zur erneuten Verhandlung zurück gegeben. Das sind jetzt schon vier falsche Aussagen von dir. Die letzte könntest Du mit einem einfachen Lesen des 1. Verlinkten Urteils verstehen, und dann erübrigen sich auch die anderen drei aussagen von Dir Gruß alargo -------------------- Auf ein neues !!!!!
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07.05.2011, 16:25
Beitrag
#81
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Neuling Gruppe: Neuling Beiträge: 1 Beigetreten: 07.05.2011 Mitglieds-Nr.: 59214 |
Hallo,
ich habe eine Frage,vielleicht kann mir ja Jemand helfen? Frage:Meine FE wurde mir September.1999 wg. BTM entzogen. Wie groß oder klein sind meine Chanchen meine FE ohne MPU wieder zu bekommen. Muß ich 10 oder 15Jahre warten? Wenn ich mir meine FE jetzt holen könnte,wie hoch sind die ganzen Gebühren die man zahlen muss? Ist es ratsam jetzt zum Verkehrsamt zu gehen oder doch lieber zu warten? Vielleicht ist ja Jemand da der schon so was ähnliches durch gemacht hat? Ich Danke euch jetzt schon für die Antworten und Tipps. viele Grüße Mono |
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07.05.2011, 16:26
Beitrag
#82
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Mitglied Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 30574 Beigetreten: 16.01.2006 Wohnort: Kiel Mitglieds-Nr.: 16036 |
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08.05.2011, 07:12
Beitrag
#83
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Neuling Gruppe: Members Beiträge: 32 Beigetreten: 22.06.2009 Mitglieds-Nr.: 49068 |
Hallo an alle.
Mann oh Mann, hier hat sich ja doch noch einiges zugetragen, was ich gar nicht mitbekam, weil ich gar keine Mail mehr erhielt. Mir geht es noch immer so gut wie einem Kaktus, der es eben am liebsten trocken mag ;-) Das Leben OHNE Alkohol und MIT Führerschein ist doch wesentlich entspannter, wenn gleich mich das 10 kg MEHR Körpergewicht gekostet hat, weil ich nun doch wesentlich häufiger zum Autoschlüssel greife anstatt zum Fahrradschlüssel. Aber es ist ein SEHR gutes Gefühl, ohne Bedenken über sich selbst in ein Auto steigen zu können, die Parties bei Kaffee und Cola genau so mitfeiern zu können, wie alle Anderen, die eben besser mit dem Alkohol umgehen können als ich das je konnte und danach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit absolut nüchtern nach Hause fahren zu können. Da stellt dann die Müdigkeit nur noch die letzte Gefahr dar. Zu dieser Entwicklung hat auch dieses Forum enorm beigetragen, was ich hier auch mal in der Form genutzt habe, mir meine Alkoholproblematik OFFEN einzugestehen und das ist für jeden mit ähnlicher Problematik der erste WESENTLICHE Schritt. Dafür möchte ich allen noch mal herzlich danken und hoffe, dass trotz der Mißtöne auch für alle das Positive überwiegt. @mono In den theoretischen Grundlagen sind hier alle wesentlich besser als ich. Was mir absolut sicher zu sein scheint ist, dass Du Deine FE 15 Jahre nach der Tat bzw. der letzten Versagung auf Antrag direkt wiederbekommst, also OHNE MPU. Bei mir hier in HAMBURG war das anders, denn ich erhielt meinen Führerschein bereits 13 Jahre nach der Tat bzw. 10 Jahre nach der letzten Versagung OHNE MPU wieder. Mein Antrag auf Wiedererteilung der FE (Kosten 130,- € glaube ich) wurde zwar zunächst mit der Anordnung einer MPU beantwortet, aber da hatte sich dann mein befreundeter Anwalt eingeschaltet. Seinen Schriftsatz, der sicherlich einige hier sehr interessiert, darf ich bis heute nicht herausgeben, aber so weit ich das als Laie verstand, gibt es da (hier in HAMBURG) eine Verwaltungsrichtlinie, wonach bereits nach 10 Jahre im Sinne des FE-Anwärters zu entscheiden ist. Aber auch das scheint kein Automatismus zu sein, denn ich musste über meinen Anwalt alle Belege zu meinen Anti-Alkohol-Seminaren und Therapiebelege etc. einreichen. Nur die Urinprobe am Ende diente lediglich der Gesichtswahrung des Führerscheinamtes. Aber die 25,- € für den ETG-Test hatte ich dann auch lieber übrig. Mir konnte ja auf Grund meiner Abstinenz damit nichts passieren und ich legte dementsprechend auch ein erstklassig negatives ETG-Test-Ergebnis hin. (Denn da werden ja auch noch weitere Stoffe überprüft, ob man nicht Mittel zu sich genommen hat, die den Test manipulieren könnten.) Daraufhin bekam ich eine Mail direkt von unserer Führerscheinstelle, dass ich mir meine FE abholen kann. Die Kosten richten sich ganz danach, was Du denn wiederhaben möchtest. Der "Autoscooter" (Klasse B) ist hier in Hamburg am billigsten (kleiner Erste-Hilfe-Kursus 6,-€ und einfacher Augentest 6,-€) Der grosse Führerschein der alten Klasse 3 (C1E) bis 12 Tonnen ist hier in Hamburg teurer (grosser 3-Tage-Erste-Hilfe-Kursus xx,-€ und Augenärztlicher Attest 75,-€) In Schleswig-Holstein wird da z.B. kein Unterschied gemacht. Noch mal ganz deutlich: das geschah alles in HAMBURG. In Bayern sieht das schon wieder ganz anders aus, denn meinem Cousin z.B. ist auch auf Grund von Alkohol die FE vor über 20 Jahren entzogen worden. Auch er würde seine FE ohne MPU wiedererhalten, aber in Bayern ist es noch Praxis, dass man seine FE nach 2 Jahren Entzug wieder neu machen muss (Theorie- und Praxis-Prüfung in der Fahrschule) Leider haben erst nachhaltige Organschäden meinen Cousin zur Vernunft gebracht, weshalb auch er heute absolut abstinent lebt und ich ihm die Wiedererteilung sehr gönnen würde. Ich fuhr schon immer SEHR gerne Auto, aber mit der vermeidbaren Gefährdung durch meine Vermischung von Alkoholkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges im Straßenverkehr hatte ich meine argen Probleme und hatte lange Zeit das FALSCHE gelernt (wie fahre ich bei der nächsten Trunkenheitsfahrt noch unauffälliger.) Ob ich das schon nicht mehr trennen konnte oder es einfach fahrlässig nur nicht wollte, kann ich gar nicht eindeutig beantworten und das ist auch abhängig vom Standpunkt. Für mich muss das gar nicht mehr eindeutig geklärt werden und ich muss hier auch meiner eigenen Eitelkeit nicht zu nahe treten. Ich bin froh, meinen Alkoholkonsum heute genau so zu sehen, wie ein bekannter Komiker: "Das was für mich auf dieser Welt an Alkohol gedacht war, habe ich bereits getrunken." oder so, wie mein Opa: "Meine Brauerei hat schon wegen Reichtum geschlossen." In diesem Sinne ist es genau das, was ich auch jedem anderen Problem-Autofahrer hier als ALLER ERSTES Wünsche: EINE Z U F R I E D E N E ABSTINENZ !!! @mono Sorry, ich vergaß Deine letzte Frage. Einen Antrag auf Wiedererteilung kannst Du immer stellen. Nur lass Dir keine Versagung reindrücken, sondern ziehe dann lieber Deinen Antrag zurück. Das hat nicht nur Vorteile auf Deine Verjährungsfristen (die dann beim Alten bleiben), sondern auch auf Deinen Gelbeutel, denn nach Rückzug Deines Antrages erhältst Du noch 75% (???) Deiner Antragsgebühren zurück, während eine Versagung wiederum kostenpflichtig ist (75,- € glaube ich) Jedes ander Unternehmen würde hier wegen unterlassener Information vor den Kadi kommen, nur nicht die Führerscheinstelle ;-) Gruß, ThommyWE |
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Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 24.11.2024 - 03:30 |