... Foren-Archiv 2000 bis 09/2003; ca. 40.000 Postings

    
... Anzeige im separaten Fenster!

> Rubrik: Archiv
  Seite: ... | Foren-Archiv | ...  ]

 
Tipp:
 >> Hilfe im §§-Dschungel ...
Komplette Übersicht
über alle Foren oder
Beiträge (24 Std.)
Dieses Foren-Archiv wird betreut
durch Administrator: Rolf Tjardes :-)
 


[ Foren-Archiv | Neue Beiträge | Beitrag hinzufügen ]

[ Archiv-Übersicht | Inhalt dieses Archivs ]

 
 Suche auch ähnliche Worte | Erweitert

Hinweis: Neue Foren-Software Online! Am 23.09.2003 wurde dieses Board abgeschaltet. Bitte nutzen Sie ab sofort das neue Forum für Ihre Beiträge. Vielen Dank. Zum neuen Forum: Hier klicken :-)

Mit 80-Zone abgezockt?

hinzugefügt von Timons Mama [Kontakt]
am 18.02.02 15:56

Vor knapp zwei Wochen bin ich auf einer schönen geraden Landstraße mit 116 km/h gelasert worden. Dort steht ein 80-Schild. In der Gegenrichtung steht kein Schild und man kann 100 fahren. Die Straße ist in beide Richtungen gleich "ungefährlich", weder Einfahrten, noch Wildwechsel zu befürchten (schon gar nicht zu dieser Zeit- 10.25 Uhr!!!) noch Straßenschäden, auch keine Gebäude oder sonstige erkennbare Gefahrenquellen. auch Ortschaften sind nichr in der Nähe, in eine Richtung in ca. 1-2 km eine Kreuzung auf eine andere Landstraße, da darf man 100 fahren, in meine Richtung, wo 80 erlaubt ist, kommt ein winziges Dorf in ca. 3-4 km Entfernung, hat also meiner Meinung nach nichts mit der Geschwindigkeitsbegrenzung zu tun.) Meine Fragen: 1. Ist es überhaupt zulässig, dass auf einer Seite 80 und auf der Gegenrichtung 100 erlaubt ist, wenn auf beiden Seiten die gleichen Bedingungen herrschen? 2. Ist es überhaupt zulässig, auf einer ungefährlichen Landstraße ohne jegliche Gefahrenquelle siehe oben 80 einzurichten und sich dann da hinzustellen und abzuzocken? Noch dazu kam ich mit meinem 22 Monate alten Kind vom Kinderarzt- er hatte Windpocken und eine Ohrenentzündung und die Herren Polizeibeamten waren vom Kindergebrüll aus dem Fond völlig unbeeindruckt. Pflichterfüllung geht vor. Ich war ob dieser Unmenschlichkeit entsetzt. Jetzt steht mir ein Bußgeld ins Haus, wo ich der Meinung bin, daß ich es nicht verdient habe (Max. 15 km/h zu viel würde ich anerkennen) Was kann ich machen?


[ Nach oben ]

Zu: Mit 80-Zone abgezockt?

angehängt von gerd (Email-Adresse unbekannt)
am 18.02.02 17:13

das Kind darf auch brüllen, denn die StVO sieht dafür keine Regelung vor. Ich würde bei solchen Verstößen auch brüllen! Wenn da 80 steht ist auch 80! Wenn du da gelasert wirst, ist es halt Dein Pech! Wieso fragt sich eigentlich jeder, warum eine bestimmte Geschw. gerechtfertigt werden sollte und nicht warum eine bestimmte, meist niedrigere Geschw., gerechtfertigt ist?


[ Nach oben ]

Zu: Mit 80-Zone abgezockt?

angehängt von manfredTW (Email-Adresse unbekannt)
am 18.02.02 17:44

Wenn ich (m)ein Kleinkind an Bord hätte, würde ich nicht 36 km/h zu schnell fahren; das finde ich unverantwortlich. Zu Recht geblitzt!


[ Nach oben ]

Zu: Mit 80-Zone abgezockt?

angehängt von Timons Mama (Email-Adresse unbekannt)
am 18.02.02 20:58

Ich denke, dass meine Frage nicht richtig rüber gekommen ist: Ich bin weder ein Verkehrsrowddy noch eine verantwortungslose Mutter (ganz im Gegenteil) und hatte eigentlich eine andere Antwort ertwartet: Ist es möglich, dass auf einer Straße die eine Fahrtrichtung mit Tempo 80 und die andere Fahrtrichtung Tempo 100 zu befahren ist, obwohl auf beiden Seiten die gleichen Bedingungen herrschen? Ist es denn richtig, auf einer frei befahrbaren und übersichtlichen Landstraße ein 80-Schild und ein paar Laser-Cowboys hinzustellen? Wir wohnen in einem "Dorf" mit 4 bewohnten Häusern am Ende einer Sackgasse, dahinter liegt nur eine Forststraße- eigentlich gesperrt für den Durchgangsverkehr und trotzdem fahren hier sehr viele mit 80 km/h und schneller durch um ein paar Meter abzukürzen- DAS ist ein Grund, mal einen Blitzer hinzustellen! Aber ich denke, wo man zügig fahren kann (was heute ja leider schon selten genug der Fall ist), da sollte das auch erlaubt sein- und ICH REDE HIER NICHT VOM RASEN!! Auf einer geraden Landstraße (wo im Normalfall 100 ist und kein ersichtlicher Grund für 80 besteht, ich habe mir die Straße im Nachhinein sehr gut mit meinem Mann angesehen!!) mit Tempo 115 zu fahren, das ist kein Rasen!!!!! Ich weiss auch, dass ich Schuld auf mich geladen habe, aber ich meine, dass nur 15 km/h zählen sollten, für die ich auch gerne büßen möchte- nur eben nicht für 35!


[ Nach oben ]

Zu: Mit 80-Zone abgezockt?

angehängt von willi (Email-Adresse unbekannt)
am 18.02.02 21:35

1. Es ist kommt durchaus vor und ich kenne auch keine gesetzliche Vorschrift, die dagegen spricht, die verschiedenen Fahrtrichtungen mit verschiedenen Geschwindigkeitsschildern zu versehen.
2. Wenn die Schilder dastehen wird gelegentlich auch deren Einhaltung kontrolliert, da spricht überhaupt nichts dagegen, eher dafür (Vorschriften, die nicht kontrolliert werden, werden auch nicht eingehalten).Wo kommen wir hin, wenn jeder nach persönlichem Gutdünken entscheidet, ob gewisse Regeln für ihn gelten oder nicht? Wenn man der Meinung ist, man muß dieses tun, muß man auch bereit sein die Konsequenzen zu tragen.
3. Auch mit Kleinkindern an Bord muß man sich an die Verkehrsregeln halten.Damit will ich nicht sagen, das das besonders einfach ist.

MFG


[ Nach oben ]

Zu: Mit 80-Zone abgezockt?

angehängt von Karl-Heinz Menk (khmenk@mac.com)
am 19.02.02 08:47

Es sind durchaus Fälle vorstellbar und auch im Rahmen des Zulässigen, dass auf einer Straße in den 2 Fahrtrichtungen unterschiedliche Geschwindigkeiten angeordnet sind (spezielle Unfallgefahr aufgrund besonderer Umstände z.B. hängende Fahrbahn o.ä.). Dies muss aber einen Grund haben, da von der Regelgeschwindigkeit (außerorts 100 km/h) nur in begründeten Einzelfällen abgewichen werden darf. Gerade dort, wo dies nicht auf der ersten Blick erkennbar ist, gibt es häufig Widersprüche bei Überwachungsmaßnahmen. Aufklärung darüber solltest Du bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde (Verkehrsamt o.ä.) erhalten können. Vielleicht kann Dir auch die örtlich zuständige Polizeidienststelle darüber schon Auskunft geben.


[ Nach oben ]

Gefahrzeichen § 40 StVO ??

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 19.02.02 09:13

Sorry Mama, 80 ist letztendlich 80 ... darüber brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. Auch wenn der Sinn der Beschränkung unklar bleibt, wird Dir eine entsprechende Argumentation im Bußgeldverfahren nichts nützen.

Der Zweck einer Geschwindigkeitsbeschränkung muß objektiv Sinn machen. Unterschiedliche Beschränkungen je nach Fahrtrichtung dürften formal zulässig sein, wenn entsprechende Gründe vorliegen.

Welche Gründe könnten dies sein?

Eine Gefahrenstelle (z.B. Querverkehr, Wildwechsel, Bahnübergang etc.) kann es eigentlich nicht sein, sonst hätte die Höchstgeschwindigkeit in beide Richtungen beschränkt werden müssen. Gleiches gilt bei Lärmschutz. Das einzige was mir ad-hoc einfällt wäre eine einseitig unebene Fahrbahn (Bodenwelle in Fahrstreifen). Aber selbst in diesem Fall würde eine beidseitige Beschränkung wohl doch eher Sinn machen (z.B. bei Überholen aus der Gegenrichtung).

Tipp: Schau Dir in dem Bereich nochmals genau die Gefahrzeichen an (vgl. § 40 StVO). Vielleicht wird die Situation dann schon etwas klarer...


[ Nach oben ]

herrrrrrrlich !!! (kein weiterer Text)

angehängt von kinderwagenschieber (Email-Adresse unbekannt)
am 19.02.02 14:16

das ist nicht mal "Pech", sondern "selber schuld"


[ Nach oben ]

Die Frage nach dem "objektiven Zweck"

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 19.02.02 14:45

@kinderwagenschieber:

Bleib auf dem Teppich ... Du bist doch hier sonst auch konstruktiver ;-)

Ich bin ja auch Verfechter von Geschwindigkeits-Überwachungsmaßnahmen. Voraussetzung für die Akzeptanz ist allerdings, dass der übliche Verkehrsteilnehmer einen konkreten Grund für eine Begrenzung zu erkennen vermag. Regelungen oder Bestimmungen erschliessen sich doch nur dann für den subjektiv wahrnehmenden Verkehrsteilnehmer, wenn ein objektiver Zweck vorhanden ist. Dies ist möglicherweise hier nicht der Fall - jedenfalls ist ein konkreter Grund nicht erkennbar.


[ Nach oben ]

VwV-StVO zu Z. 274

angehängt von Karl-Heinz Menk (khmenk@mac.com)
am 19.02.02 15:15

Obwohl ich Uwes Ausführungen als sehr fundiert und logisch schätze, kann ich ihm im vorliegenden Fall ("objektiver Zweck") nicht ganz folgen. Nachfolgend ein Auszug aus der Verwaltungsvorschrift zur StVO zu Z. 274, der dazu auch abweichende Ausführungen enthält.

Irgendeine der hier aufgeführten Voraussetzungen sollte (müsste!) auch im vorliegenden Fall gegeben sein.

"Gründe für Geschwindigkeitsbeschränkungen

Geschwindigkeitsbeschränkungen sollten, außer wenn unangemessene Geschwindigkeiten mit Sicherheit zu erwarten sind, nur auf Grund von Verkehrsbeobachtungen oder Unfalluntersuchungen dort angeordnet werden, wo diese ergeben haben, daß

1. für den Fahrzeugführer eine Eigenart des Straßenverlaufs nicht immer so erkennbar ist, daß er seine Geschwindigkeit von sich aus den Straßenverhältnissen anpaßt. Das kann vor allem der Fall sein,
a) wenn in Kurven, auf Gefällstrecken mit Kurven und an Stellen besonders unebener Fahrbahn häufiger Kraftfahrzeugführer die Gewalt über ihr Fahrzeug verlieren, ohne durch die Begegnungen mit einem anderen Verkehrsteilnehmer zu einer Änderung ihrer Fahrweise gezwungen worden zu sein. An solchen Stellen sollten Geschwindigkeitsbeschränkungen aber nur ausgesprochen werden, wenn Warnungen vor der Gefahrstelle (durch Zeichen 103 oder 105 oder durch Richtungstafeln - vgl. § 43 Abs. 3 Nr. 3 Buchstabe b -, durch Zeichen 108 oder durch Zeichen 112) nicht ausreichen,
b) wenn an einer Kreuzung oder Einmündung auf der bevorrechtigten Straße so schnell gefahren wird, daß der Wartepflichtige die Fahrzeuge mit Vorfahrt nicht rechtzeitig sehen kann;

2. auf einer bestimmten Strecke eine Verminderung der Geschwindigkeitsunterschiede geboten ist. Das kann vor allem der Fall sein
a) außerhalb geschlossener Ortschaften auf einseitig oder beiderseits bebauten Straßen, wo durch den Anliegerverkehr häufiger Unfälle oder gefährliche Verkehrslagen entstanden sind,
b) auf Strecken, auf denen längs verkehrende Fußgänger oder Radfahrer häufiger angefahren oder gefährdet worden sind,
c) vor Stellen, an denen Verkehrsströme zusammengeführt oder getrennt werden (vgl. auch Nummer II zu § 7; Rn. 2),
d) auf Steigungsstrecken und Gefällstrecken, auf denen große Geschwindigkeitsunterschiede zwischen langsamer fahrenden Lastkraftwagen und schnellen Personenkraftwagen häufiger zu Unfällen oder gefährlichen Situationen geführt haben,
e) in bevorrechtigten Kreuzungszufahrten, wenn für Linksabbieger keine Abbiegestreifen markiert sind,
f) außerhalb geschlossener Ortschaften vor Lichtzeichenanlagen;

3. die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten von anderen Verkehrsteilnehmern unterschätzt oder nicht erwartet worden sind. Das kann außerhalb geschlossener Ortschaften vor allem der Fall sein
a) in bevorrechtigten Kreuzungszufahrten im Verlauf schnell befahrener Straßen,
b) an Kreuzungen und Einmündungen im Zuge von Fahrbahnen mit insgesamt vier oder mehr Fahrstreifen für beide Richtungen, wenn der auf die Fahrbahn einfahrende oder aus ihr ausfahrende Linksabbieger den durchgehenden Verkehr kreuzen muß oder sonstiger kreuzender Verkehr vorhanden ist,
c) auf Strecken, auf denen Fußgänger beim Überschreiten der Fahrbahn häufiger angefahren worden oder in Gefahr geraten sind."


[ Nach oben ]

Tschulligung.. ( langer Beitrag )

angehängt von Kinderwagenschieber (Email-Adresse unbekannt)
am 21.02.02 10:45

...aber es ist doch immer wieder das Selbe. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nun mal erstmal gültig, egal ob subjektiv ein Grund dafür ersichtlich ist oder nicht.
Natürlich ist es ärgerlich, geblitzt zu werden (kann wirklich jedem passieren, da nehm ich mich ja gar nicht aus). Es liegt wohl in der menschlichen Natur an sich (gerade in unserer heutigen Gesellschaft), erstmal jede Schuld von sich zu weisen und jemand anderen für die eigenen Fehler verantwortlich zu machen. Das muß noch so ein Neandertalerinstinkt (soll keine Beleidigung sein, da kann keiner gegen an) sein: Angriff ist die beste Verteidigung. Nur beim zweiten Mal drüber Nachdenken sollte dann die Einsicht folgen, daß man selbst vielleicht Mist gebaut hat.
Und wenn man sich auf seinen Wegen über subjektiv unnötige Schleichfahrten ärgert bleibt erstmal der Gang zur zuständigen Behörde um das evtl abzustellen.
Mal als Stammtischparole formuliert: Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Gesetze mißachtet, nur weil er sie persönlich für blöd oder unnötig hält? Zumal gerade im Straßenverkehr der Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer Vorrang haben sollte.

Wenn ich dann hier (nicht in diesem Beitrag) lese, daß jemand zum zigsten Mal geblitzt wurde frag ich mich schon, warum der Lerneffekt ausbleibt. Da bleibt eben nur die Schadenfreude und die Hoffnung, nie das Opfer solcher notorischen Raser zu werden.


[ Nach oben ]

Antwort kommt nachher ...

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 21.02.02 10:59

... hab momentan keine Zeit, ich erläutere vielleicht nachher nochmal meine Formulierung "objektiver Zweck"...


[ Nach oben ]

So, da bin ich ...

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 22.02.02 09:49

@Karl-Heinz:

Richtig, die Verwaltungsvorschrift (VwV) zur StVO zu Z. 274 enthält Richtlinien zur Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Mindestens einer der dort unter Absatz I genannten Gründe sollte im vorliegenden Fall zutreffen - da bin ich ganz Deiner hochgeschätzten Meinung. Die in der VwV genannten Leitregeln stellen m.E. objektiv nachvollziehbare Gründe dar.

So, nun kommt aber Theorie und Praxis. Machen wir uns nichts vor, in der Praxis kommt es bei der Aufstellung von Verkehrszeichen immer mal wieder zu schwer verständlichen Auslegungen der VwV-Leitregeln. Soll heissen: Auch bei längerem Nachdenken erschließt sich in Einzelfällen weder Notwendigkeit noch tieferer Sinn mancher real existierender Verkehrszeichen.

Hier im konkreten Fall habe ich mir Gedanken gemacht, welchen (theoretischen) Grund es denn geben könnte, eine Begrenzung der Geschwindigkeit für nur eine Fahrtrichtung zu erlassen (die VwV zu Zeichen 274, 276 und 277 erlaubt dies). Ganz ehrlich, so richtig will mir da nichts gescheites einfallen. Alle in Betracht kommenden Gründe (z.B. Gefahrstellen) würden bei genauer Betrachtung wohl eher eine Begrenzung in beide Fahrtrichtungen rechtfertigen...

...und an dieser Stelle stelle ich dann die philosophische Frage nach dem objektiven Zweck. Ist dieser aus Sicht des Verkehrsteilnehmers nicht erkennbar, wankt sehr schnell die Rechtstreue. Das ist menschlich, ich nehme mich da nicht aus. Da ist es dann kein Wunder, wenn Betroffene schnell mal an "Abzockerei" denken. Ich mag diese Auslegung nicht besonders, will aber wenigstens in Einzelfällen Verständnis für diese Haltung aufbringen.


[ Nach oben ]

@Uwe

angehängt von Karl-Heinz Menk (khmenk@mac.com)
am 22.02.02 11:39

Zitat Uwe:
...Hier im konkreten Fall habe ich mir Gedanken gemacht, welchen (theoretischen) Grund es denn geben könnte, eine Begrenzung der Geschwindigkeit für nur eine Fahrtrichtung zu erlassen (die VwV zu Zeichen 274, 276 und 277 erlaubt dies). Ganz ehrlich, so richtig will mir da nichts gescheites einfallen. Alle in Betracht kommenden Gründe (z.B. Gefahrstellen) würden bei genauer Betrachtung wohl eher eine Begrenzung in beide Fahrtrichtungen rechtfertigen...

Darüber, warum es ausgerechnet hier ist, kann einzig und allein die anordnende Behörde Auskunft geben. Möglicherweise löst sich bei einer kritischen Nachfrage alles sehr schnell in heiße Luft auf. Nur nachfragen müsste halt jemand;-).

Ich kenne in und um München Straßen mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsregelungen auch nur im Zusammenhang mit durch einen Grünstreifen getrennten Richtungsfahrbahnen, wie z.B. der B 304 im Bereich Haar - Vaterstetten.

[ Archiv-Übersicht | Inhalt dieses Archivs ]


 
Werbung:
 

Foren-Archiv: Weitergehende Informationen
Weitere Infos ...
Sie haben Fragen oder Anmerkungen zum Fahrerlaubnis- oder Verkehrsrecht? Sie suchen sach- und fachkundigen Rat? Kein Problem, stellen Sie doch einfach Ihre Frage(n) in den Verkehrsportal-Foren...
Foren-Archiv Sitemap ...
Sitemap der Archiv-Jahrgänge: 2003 | 2002 | 2001 | 2000; Bei Klick öffnet sich ein separates Fenster mit der kompletten Themenliste eines Jahrganges. Vorsicht: Die Dateien haben eine jeweilige Größe von bis zu 300 KBytes!
 




 >>  Anwaltssuche im Strafzettel-Netzwerk