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Rollertuning

hinzugefügt von Tim [Email: Keine]
am 18.04.02 07:52

Hallo, möchte meinen Roller (50cm) tunen. Macht es versicherungstechnisch einen Unterschied, ob er anschließend bespw. nur 5 km/h oder 30 km/h schneller ist ?


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Vorsicht!

angehängt von Peter Lustig (macmen@web.de)
am 18.04.02 09:04

Vorsicht mit dem Frisieren von Rollern und dgl! Was heute neuhochdeutsch als Tuning bezeichnet wird, ist eigentlich schon uralt. Wir nannten das früher Frisieren.

Aus dem Kleinkraftrad/-roller wird ein Leichtkraftrad/-roller. Folgendes kann bzw. wird eintreten:
1. Erlöschen der Betriebserlaubnis (Ordnungswidrigkeit, mit Bußgeld bedroht)
2. Fahrerlaubnisklasse für Kleinkrafträder reicht nicht mehr aus --> Fahren ohne Fahrerlaubnis (Straftat; Geld- und/oder Freiheitsstrafe)
3. Falscher Versicherungsvertrag. Versicherung kann Dich im Schadensfall bis zur Höhe des angerichteten Schadens in Regress nehmen. Prämie für Leichtkraftroller erheblich höher.


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Zu: Rollertuning

angehängt von Tim (Email-Adresse unbekannt)
am 18.04.02 14:37

Vielen Dank! So ungefähr war mit das bereits klar. Was ich konkret meine ist aber, ob es noch strafbarer ist, wenn ich das Gerät um 30 km/h anstelle von nur 5 km/h schneller mache - ob die Strafbarkeit mit der Höhe der zusätzlichen Geschwindigkeit, die ich durch Tuning erreiche, steigt.


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Zu: Rollertuning

angehängt von Peter Lustig (macmen@web.de)
am 18.04.02 15:36

Die Strafbarkeit resultiert aus dem Fahren ohne Fahrerlaubnis gem § 21 Straßenverkehrsgesetz. Die Ordnungswidrigkeit macht sich möglicherweise bei der Bemessung der Strafe ebenfalls bemerkbar.

Wenn Du die zum Führen des Fahrzeugs erforderliche Fahrerlaubnis nicht hast, verstößt Du gegen die o.a. Bestimmung. Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob das Fahrzeug nun 5 oder 30 km/h schneller ist.

Sicherlich hat der Richter, der über den Sachverhalt zu urteilen hat, hier einen Entscheidungsspielraum. Ob er den aber zu Deinen Gunsten (z.B. wegen Deines Alters o.ä) ausnutzt, darauf würde ich mich nicht verlassen.

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