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vorfahrt (wenden)

hinzugefügt von inge [Email: Keine]
am 28.05.02 19:05

hallo!! folgende situation ich stehe an einem vorfahrt achtenschild, und möchte nach rechts abbiegen. von rechts kam ein auto das links blinkte. ich dachte der fahrer will in meine straße einbiegen, und wollt gerade anfahren da bemerkte ich aber das er nicht abbiegen wollte sondern wenden. er hatte links neben sich einen kleine verkehrsinsel die er umfahren wollte. also praktisch eine 180 grad wendung. muß ich ihn dann auch fahren lassen, wenn er wenden tut? er kommt ja von der vorfahrtstraße, allerdings ist er in dem moment wo er wendet zu mir linksabbieger wenn es auch nur einen kurzen moment ist! oder sehe ich das falsch?


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Zu: vorfahrt (wenden)

angehängt von tobias (Email-Adresse unbekannt)
am 28.05.02 19:07

hallo inge!! Das Auto auf der Vorfahrtstraße hat vorfahrt,da du ja aus einer untergeordneten straße kommst!! mfg tobias


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Falsche Baustelle

angehängt von Peter Lustig (macmen@web.de)
am 28.05.02 20:10

Hallo Inge! Was tut Dein Beitrag in diesem Forum? Da würde ihn doch kein Mensch suchen;-).

[Anmerkung Webmaster]

Thread verschoben in Raum "Verhalten im Straßenverkehr". MfG Rolf Tjardes (Webmaster).

Über das Thema Vorfahrt haben wir uns erst kürzlich ausgelassen. Schau mal nach im Forum --- Verhalten im Straßenverkehr --- unter "vorfahrt".


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Defensive Fahrweise, evt. Handzeichen

angehängt von Uwe Brandt (uwe_forum@yahoo.de)
am 29.05.02 08:26

Wenden (Fahrzeug 1):

"Beim [...] Wenden [...] muss sich der Fahrzeugführer darüber hinaus so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls hat er sich einweisen zu lassen" (§ 9 V StVO).

Abbiegen (Fahrzeug 2):

"An Kreuzungen und Einmündungen hat die Vorfahrt, wer von rechts kommt" (§ 8 I Satz 1 StVO). "Wer die Vorfahrt zu beachten hat ...". Er darf nur weiterfahren, wenn er übersehen kann, dass er den, der die Vorfahrt hat, weder gefährdet noch wesentlich behindert" (§ 8 II Satz 1 und 2 StVO).

Fazit:

Beide Fahrzeugführer müssen eine Gefährdung des Anderen definitiv ausschliessen. Ich sehe deshalb für beide die Möglichkeit, sich durch Handzeichen über den Vortritt zu verständigen.

Da sich eine Verkehrsinsel in der Mitte der Fahrbahn befindet, bestünde für den Rechtsabbieger "2" u.U. aber auch die Möglichkeit, schon vor (!) dem Wenden von Fahrzeug "1" (bzw. dem vermeintlichen Linksabbiegen) den Abbiegevorgang behinderungs- und gefährdungsfrei durchzuführen. Dies muss "2" jeweils im Einzelfall beurteilen.


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Zu: vorfahrt (wenden)

angehängt von Peter Lustig (macmen@web.de)
am 29.05.02 09:05

#Ich sehe deshalb für beide die Möglichkeit, sich durch Handzeichen über den Vortritt zu verständigen"

@Uwe
Verkehrsrechtlich geht es nicht um den Vortritt. Vorfahrt hat definitiv derjenige, der sich auf der Vorfahrtstraße befindet, egal, was er dort tut (siehe auch den oben erwähnten Thread).

Auswirkungen kann ein verkehrswidriges Verhalten des Vorfahrtberechtigten aber bei einem Unfall im Hinblick auf den eingetretenen Schaden und dessen Regulierung, also zivilrechtlich, dahingehend haben, dass ihm eine Teilschuld an dem Unfall beigemessen wird.


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Vortritt via Handzeichen

angehängt von Uwe Brandt (uwe_forum@yahoo.de)
am 29.05.02 09:29

>"Vorfahrt hat definitiv derjenige, der sich auf der Vorfahrtstraße befindet, egal, was er dort tut"

Soweit klar. Aber ohne jetzt tiefer einsteigen zu wollen, die Rechtsprechung verlangt vom Wendenden "höchstmögliche Sorgfalt". Der Wendende trägt die Verantwortung praktisch allein (u.a. OLG Köln VR 99 993 sowie diverse KG- und OLG-Urteile).

Vor diesem Hintergrund würde ich mich in v.g. Situation als Wendender NIEMALS auf "meine" Vorfahrt verlassen. Du hast ja auch die zivilrechtliche Seite beleuchtet - deshalb mein Rat an beide Fahrzeugführer: Vortritt via Handzeichen (§ 1 StVO) bzw. Vortritt des Wendenden "1" nur nach eindeutiger Zeichengebung durch "2". Dann kann nichts passieren.

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