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Fahrradfahrer und die Einbahnstrasse!

hinzugefügt von Sven [Kontakt]
am 15.10.02 15:44

Hallo, hab zwar alle Scheine aus Motorrad und jetzt mal ne komische Frage! Bei uns ist Rechts vor Links, in der Zone gibt es auch Einbahnstrassen! Jetzt zur Frage? Muß ich trotzdem rechts vor links beachten bei einem Fahrradfahrer der falsch in der Einbahnstrasse fährt und dann bei mir von rechts aus der Seitenstrasse kommt?

Website: http://www.vectra-online.de


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Zu: Fahrradfahrer und die Einbahnstrasse!

angehängt von phips [Email: Keine]
am 15.10.02 17:18

hallo
wirklich gut kenne ich mich nicht aus aber ich denke es würde in die richtung "schwächerer verkehrsteilnehmer" und folglich mitschuld gehen


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Zu: Fahrradfahrer und die Einbahnstrasse!

angehängt von manfredTW [Email: Keine]
am 15.10.02 17:32

Eine ähnliche Frage wurde hier beantwortet.


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Zu: Fahrradfahrer und die Einbahnstrasse!

angehängt von Ralf Lieser [Kontakt]
am 15.10.02 17:48

Dort wurde beschrieben, was ist wenn ein Fahrradfahrer verbotenerweise aus der Einbahnstraße kommt.

Hier geht es darum, wenn ich es richtig überflogen habe, was ist wenn ein Fahrradfahrer berechtigterweise "verkehrt" aus einer Einbahnstraße kommt.

Ich kenne das Problem: Sehe ich das blaue Schild, achte ich nicht so sehr darauf, ob da was kommen könnte. Wenn nun ein Radfahrer mit 30-40 Km/h da ankommt... Platsch!
Wie ist die Rechtslage in einem solchen Fall?


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Zu: Fahrradfahrer und die Einbahnstrasse

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 15.10.02 19:31

Die Frage des falschfahrenden Radfahrers wurde bereits in dem von ManfredTW angezogenen Thread beantwortet: keine Vorfahrt, aber im Fall eines Unfalls zivilrechtlich Mithaftung des Autofahrers möglich, da er nicht darauf vertrauen darf, dass aus der Einbahnstraße niemand kommt..

Fährt der Radfahrer aber zulässigerweise entgegen einer Einbahnstraße, liegt ein normaler Vorfahrtfall nach § 8 StVO vor. Kommt also der Radfahrer aus der Einbahnstraße für den Fahrzeugführer auf der anderen Straße von rechts, ist letzterer wartepflichtig. Die Straßenverkehrsbehörden werden solchen Situationen wohl regelmäßig dadurch begegnen, dass der Radfahrer an der Einmündung/Kreuzung ein Z. 205 StVO "Vorfahrt gewähren" bekommt.


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Zu: Fahrradfahrer und die Einbahnstrasse!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 15.10.02 22:56

Hallo!
Mal abgesehen von der Haftungsfrage:
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfallereignis eintritt in der Konstellation - Einbahnstraße: Kraftwagen / unmototrisiertes Zweirad - ist höher, wenn sich beide Fahrzeuge in gleicher Fahrtrichtung bewegen und geringer, wenn sie sich begegnen. Das mag auf den ersten Blick unlogisch erscheinen, ist es aber nicht:
Fahren beide Fahrzeuge in gleicher Fahrtrichtung, ist die Möglichkeit der gegenseitigen Wahrnehmung bereits gering; nur der in Fahrtrichtung hintere Fahrer hat zunächst die Möglichkeit, den Vorausfahrenden zu erkennen.
Anders beim Gegenverkehr: Begegnungsverkehr nimmt sich wahr.
Aus vergleichbarem Grund sollen Fußgänger auf einer Straße ohne Gehweg auf der linken Straßenseite laufen, damit die Fußgänger die Chance haben, ihnen entgegenkommenden Verkehr wahrzunehmen und nicht nur der motorisierte Verkehrsteilnehhmer den unmotorisierten.


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@HeLi

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 16.10.02 07:55

Hier ging es aber um die Frage, was ist, wenn sich zwei Verkehrsteilnehmer an der Schnittstelle zwischen einer Einbahnstraße und einer anderen Straße treffen.

Ansonsten hast Du natürlich Recht. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei.


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Zu: Fahrradfahrer und die Einbahnstrasse!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 16.10.02 11:15

Klar, ging es hier um diese Frage.
Was auf gerader Strecke gilt, gilt das nicht auch an der Schnittstelle?
Besonders dort ist es ja wichtig, dass die Verkehrsteilnehmer sich gegenseitig wahrnehmen können. Eben um solche Unfälle, wie offensichtlich geschehen, am ehesten vermeiden zu können.
In diesem Fall bedeutet "Rücksicht" wohl "Vor-sicht" (kleines Wortspiel ...)


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Penetrant

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 16.10.02 11:27

>[Zitat:] "Was auf gerader Strecke gilt, gilt das nicht auch an der Schnittstelle?"

Auch auf die Gefahr hin, jetzt als penetrant oder Kniebohrer empfunden zu werden: Seit wann gibt es auf der Strecke Vorfahrtprobleme? Und um die ging es doch hier;-). Nix für unguat.


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Zu: Fahrradfahrer und die Einbahnstrasse!

angehängt von Ralf Lieser [Kontakt]
am 16.10.02 17:11

Also, bez. der Einbahnstraße hat ja mal ein Gericht festgestellt: Entgegen einer Einbahnstraße kann man nicht Vorfahrt haben, da das Verbot die Straße zu nutzen die Vorfahrt auch ausschließt.

Jetzt kommt dieser Radfahrer legal von rechts entgegen der Einbahnstraße. Wenn es legal ist, steht unter dem Einbahnstraßenschild hier in Wiesbaden (und ich denke das ist überall so) ein Zeichen mit einem Fahrrad und zwei Pfeilen drin.
Der Autofahrer wird also zur Vorsicht ermahnt und muß wohl, wenn denn ein Radfahrer kommt, diesem gem. rechts vor links, Vorfahrt gewähren.

Kommt ein Radfahrer entgegen einer Einbahnstraße legal von links, muß man ihn ja nicht gleich zu Tode verurteilen wenn er einfach drauf los fährt. Ich denke hier bleibt genug Spielraum zum Handeln (Bremsen), da er ja erst noch die Straße überqueren muß.


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Zu: Fahrradfahrer und die Einbahnstrasse!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 16.10.02 17:34

@ Peter Lustig
--> "Penetrant"

Nein, gegen präzise Formulierungen habe ich bekanntlich nichts einzuwenden.
Mein Vergleich mit der "geraden Strecke" bezog sich sinnvollerweise nicht auf eine Vorfahrtsfrage, sondern auf die Möglichkeit, andere Verkehrsteilnehmer als solche wahrzunehmen. Ich dachte aber eigentlich schon, dass dies klar zu erkennen gewesen war.
Wie war das noch mit dem Smiley-Zeichen? ;-)


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@HeLi

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 16.10.02 18:51

:-)))

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