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Endlich die erste Homepage gegen die MPU

hinzugefügt von Micha [Kontakt]
am 21.10.02 20:18

Endlich die erste Homepage gegen die MPU. Jeder kann was gegen die MPU tun. Und gemeinsam kann man was erreichen. Klicke http://www.beepworld.de/members36/1mpu

Website: http://www.beepworld.de/members36/1mpu


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von Dirk Plettner [Kontakt]
am 21.10.02 20:35

Wie ich das sehe...

...um zur MPU zu müssen, musst Du etwas gemacht haben, was Dich als "charakterlich ungeeignet zum Führen eines KFZ" einstuft.

Und das kann man doch ganz einfach umgehen, indem man sich an eine handvoll Regeln hält.

Kann es sein, dass Du aus eigener Betroffenheit hier einen Ein-Mann-Sturm gegen die deutsche Gesetzgebung anführen möchtest?

Ich habe seit 17 Jahren verschiedene Führerscheine (1b, 3, 1A, 1) und bin bisher niemals annäherungsweise an eine MPU herangekommen.

Gruss, Dirk
*derdensinnnichtversteht*

Website: http://www.andi-tuning.de


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von Andreas [Kontakt]
am 21.10.02 20:40

>[Zitat:] "derdensinnnichtversteht"

...ich auch nicht, außer Polemik und allgemeine Hetze gegen die MPU habe ich auf dieser Seite nichts vernünftiges gefunden.

Sollten wir die MPU abschaffen und kein vergleichbares Instrument würde zur Verfügung stehen, hätte wir in kürzester Zeit einige tausend fahrende Trinker wieder auf Deutschlands Straßen. Darauf kann ich dankend verzichten.

Gruß
Andreas


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von Jack Daniels [Email: Keine]
am 22.10.02 02:56

Das an der MPU einiges verbessert werden kann ist unstrittig,aber abschaffen ist wohl schwer übertrieben.Auf die Idee können nur Stammkunden kommen.In den knapp 21 Jahre seit ich einen Führerschein habe habe ich es noch nicht geschafft einen Punkt in Flensburg zu bekommen.


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von Jan [Email: Keine]
am 22.10.02 08:44

Eine Alternative wäre die MPU abzuschaffen und bei einem Verstoß den Führerschein endgültig einzuziehen. Aber ist das wirklich besser?


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von Fakir [Email: Keine]
am 22.10.02 17:23

Es scheint ja nicht primär um die MPU als solche zu gehen, sondern um die Auswüchse, die dieses El Dorado für Verkehrspsychologen schafft. Natürlich alles unter dem Mantel von TüV, Dekra und Weißderteuwelwasnichnochalles. Und dann natürlich um die Sekundärmärkte in Sachen "Beratung." Und um die "Verlängerung" der Abzocke durch "Seminarzuweisungen." Es ist für mich auch eindeutig zweideutig, dass eine privatwirtschaftliche Organisation wie der TüV einerseits die MPU durchführt, dann die "Diagnose" stellt und -Obacht!- sogleich kostspielige Wege zur "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" im eigenen Hause aufzeigt. Soviel ich weiß genügt es, eine Anzahl an Pflichtstunden nüchterner Anwesenheit zu absolvieren und die Kursgebühr zu entrichten und man ist wieder "fit" für die Teilnahme am Straßenverkehr. Mich jedenfalls wundert es nicht, dass in einem solchermaßen organisierten System bis zu 90% der Probanden zunächst durchfallen und teilweise erst nach mehreren Anläufen und der Entrichtung eines entsprechend saftigen Obolus auf die Absolution hoffen dürfen. Also: wenn Martin Luther schon Auto gefahren wäre,...sehe ich da als einziger Parallelen? Wer nicht riecht, das das stinkt, der hat sich offenbar nicht mit der Materie befaßt.


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von Sachse [Email: Keine]
am 22.10.02 17:57

MPU hin oder her auch Vergewaltiger und ander Straftäter schaffen es-auf die Menscheit wieder losgelassen zu werden und werden rückfällig-es sitzen Menschen gegenüber


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von willi [Email: Keine]
am 22.10.02 18:13

Ich versteh dein Problem nicht, schon um überhaupt an einer MPU teilnehmen zu müssen bedarf es eines nicht unerheblichen eigenen Betrages.

Gruß

willi


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von Dirk [Email: Keine]
am 22.10.02 20:03

So sehe ich das auch, zu 99,999% hats Du die Möglichkeit darauf einzuwirken, ob Du zu einer MPU musst oder nicht.

Also wo ist das Problem? Reisst Euch etwas zusammen und lasst den normalen Menschenverstand über den persönlichen Gelüsten stehen und schon stellt sich das Problem nicht.

Mir scheint hier will jemand eine Lanze dafür brechen, dass Menschen die an einer MPU teilnehmen müssen (aus eigenem Verschulden) auf möglichst unkomplizierte Art und Weise schnell Ihren Führereschein wiederbekommen.

Oder im Klartext: saufen und/oder Straftaten mit dem Auto begehen, man bekommt den Lappen ja schnell und sicher wieder.

Gruss, Dirk
*derdensinnimmernochnichtversteht*


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Aufteilung der Thematik in 2 Bereiche

angehängt von Uwe Brandt [Kontakt]
am 23.10.02 10:06

Ich denke, bei der Beurteilung der "MPU-Frage" muß man die Thematik in zwei Fragestellungen aufteilen:
  1. Soll es bei Straf- oder Wiederholungstätern eine Prüfung der "Eignung" bei einer Fahrerlaubnis-Neuerteilung nach Entzug geben??

  2. Kann die jetzige MPU-Praxis eine wirtschaftlich und inhaltlich faire Eignungsprüfung sicherstellen??

Meine Meinung ist hierzu eindeutig: Die 1. Frage beantworte ich mit "Ja" und die 2. Frage hingegen mit "eher nein".

>[Zitat:] "Es scheint ja nicht primär um die MPU als solche zu gehen, sondern um die Auswüchse, die dieses El Dorado für Verkehrspsychologen schafft. "

Vollste Zustimmung :-)

Genau dies ist der Punkt der zu diskutieren wäre. Die Auswüchse und die bisweilen mangelnde Unabhängigkeit und Objektivität sind das Problem.

Das grundsätzliche Mittel der "Eignungsprüfung" halte ich hingegen nicht für diskutabel. Auffällige Personen, denen begründete Eignungszweifel entgegengebracht werden, sollten auch begutachtet werden.

@Fakir:

Gutes Posting :-)


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@Fakir

angehängt von Jan [Email: Keine]
am 23.10.02 13:20

Ich gebe Dir natürlich recht, dass es schon etwas verdächtig ist, wenn "Diagnose", "Theraphie" und "Prüfung" innerhalb einer Organisation zusammengelegt werden. Der TÜV ist jedoch keine AG oder KG sondern ein e.V. und sollte somit eigentlich nicht gewinnorientiert (wohl aber kostendeckend [ob immer wirtschaftlich steht natürlich auf einem andern Blatt ;-)]) sein. "Diagnose und Prüfung" gehören in vereidigte gutachterliche, besser noch ärztliche, Hände, das dazwischen kann jeder halten wie er will. Ist es, vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, wirklich sinnvoll alles zu trennen? Je mehr mehr Stellen beteiligt sind, desto länger dauert das Verfahren und desto größer sind die "Reibungsverluste". Risig werden die Preisunterschiede wohl auch nicht werden, denn der Aufwand müsste ja eigentlich bei allen gleich sein, oder?


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Verschwörungstheorie

angehängt von willi [Email: Keine]
am 24.11.02 00:15

>[Zitat:] "Mich jedenfalls wundert es nicht, dass in einem solchermaßen organisierten System bis zu 90% der Probanden zunächst durchfallen und teilweise erst nach mehreren Anläufen und der Entrichtung eines entsprechend saftigen Obolus auf die Absolution hoffen dürfen."

Das ist überhaupt nicht verwunderlich, das die meisten durchfallen.Zur MPU muß nur wer erheblich "danebengetreten" ist und dabei auch noch erwischt wurde. Wenn an einer Prüfung, gleich welcher Art nur "Sechser-Kandidaten" teilnehmen ist zu erwarten, das die meisten durchfallen, da braucht man keine Verschwörungstheorien aufzustellen.

Gruß

willi


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von joe dalton [Email: Keine]
am 24.11.02 03:29

Vor allem wenn man berücksichtigt das die meisten gar nicht zugeben das sie ein Problem haben.Diejenigen die sich während ihrer Fussgängerzeit mit der Ursache des Führerscheinentzugs auseinandersetzen und das abstellen,chronisches Punktesammeln natürlich nicht,kommen meistens auf anhieb durch.Wenn ich natürlich bis zur MPU nur noch saufe und erst im letzten moment anfange auf die Leberwerte usw achte muss es schiefgehen,melde ich mich aber sofort,bei Entzug wg Alkohol als Beispiel, bei den anonymen Alkoholikern an und ziehe das bis zur MPU durch zeigt es das ich mein Problem erkannt habe und es abstellen will.Saufen bis zum Schluss kommt öfter vor.Meiner Meinung nach sollten die Behörden auch noch Jahre später über die Leberwerte nachprüfen dürfen ob er/sie wieder säuft,Drogen nimmt oder ähnliches.Viele fallen sehr schnell in alte Gewohnheiten zurück.


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Sehr richtig!

angehängt von Bentley222 [Email: Keine]
am 27.11.02 02:56

Hi, richtig was Joe Dalton gesagt hat! Man sollte ihm aufgrund seiner Größe zwar nicht trauen, aber was er sagt hat Hand und Fuß... selbst einige Leute, die scih bei der MPu "geläutert" und für alle Zeit geheilt vom Alk fühlen, kehren mit viel Regelmäßigkeit zu selbigem zurück.... schade eigentlich.... man sollte Alkomaten in jedes KfZ einführen... und einen FS-Leser.... Gruß und gutes Nachdenken, Bentley222


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Zu: Endlich die erste Homepage gegen die MPU

angehängt von CAD [Email: Keine]
am 30.11.02 04:27

Genau, und dann jedem Fahranfänger die MPU draufgedrückt um mal zu testen was sie so geistig trauf haben und schwubs haben wir RUHE AUF DEN DEUTSCHEN STRASSEN. Und natürlich bei jedem Auto-Treff absolut drogenfreie Zone. Die Postings zum Thema finde ich zum größten Teil lächerlich und diesem Forum nicht würdig. Gibt es hier auch Leute die zuerst denken bevor sie schreiben? Oder habt Ihr sonst nichts zu sagen?

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