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Verhalten bei Bußgeldbescheid

hinzugefügt von Oliver Banse [Kontakt]
am 28.10.02 09:41

Hallo zusammen, am 28.08.2002 wurde ich auf einem Zubringer zur A7 geblitzt, bei erlaubten 60 km/h hatte ich 104 km/h auf dem Tacho (also 44km/h zu viel). Am 12.10.2002 hat mein Vater den Bescheid bekommen, da das Auto auf Ihn läuft. Bis heute (28.10.2002) habe ich bzw. mein Vater noch nicht darauf geantwortet. Ein zweiter Brief ist bis jetzt noch nicht gekommen, allerdings hat mein Vater bei der zuständigen Frau auf dem Bescheid angerufen und ihr durchs Telefon mitgeteilt, dass ich gefahren bin. Was soll ich jetzt tun. Ich würde mich um schnelle Beantwortung freuen, da mein Vater den Bescheid sonst am 31.10.2002 abschicken will. Vielen Dank im Voraus.


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Kaum noch Möglichkeiten

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 28.10.02 10:08

Ich nehme an, dass Dein Vater einen Bußgeldbescheid bekommen hat. Da er die Bußgeldstelle daraufhin angerufen und ihr den Betroffenen (=Täter im Ordnungswidrigkeitenrecht), also Dich, benannt hat, wirst Du nun einen Anhörbogen als Betroffener sowie - wohl unabhängig davon, was Du im Anhörbogen angibst, es sei denn, Du hättest einen wirklich guten Grund für Deine Geschwindigkeitsüberschreitung gehabt - anschließend den Bußgeldbescheid bekommen. Daran dürfte nun kein Weg mehr vorbeigehen.

Durch die Bekanntgabe des Betroffenen ist die 3-monatige Verjährungsfrist unterbrochen; damit hat die Bußgeldstelle nun wieder mehr Zeit zu Bearbeitung.

Auch auf die Gefahr hin, dass der Familienfriede jetzt in Gefahr ist: Dein Vater hätte gegen den Bußgeldbescheid unter Hinweis darauf, dass er nicht der Betroffene ist, Einspruch einlegen sollen. Gegenüber Dir als seinem Sohn wäre ihm das Zeugnisverweigerungsrecht zugestanden, so dass er auch als Fahrzeughalter und Zeuge zur Sache weiter nichts hätte aussagen müssen.

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