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Rundumkennleuchte

hinzugefügt von Jörg Jäger [Email: Keine]
am 18.11.02 18:55

Hallo ! Ich habe einen Autokran 40to der eine eingetragene Fahrzeugbreite von 2,75 m hat, Vom Kraftfahrbundesamt brauche ich eine Genehmigung um diese Fahrzeug zu bewegen, muß ich im öffentlichen Straßenverkehr mit RKL fahren ? dieses fand ich in keinen Gesetzen ? oder habe ich irgendwo etwas übersehen? gibt es irgend welche speziellen Vorschriften für diese Sache ?


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Überbreite

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 18.11.02 19:54

Aufgrund der Überbreite des Krans benötigst Du eine Genehmigung nach § 70 StVZO. Diese ist fahrzeugbezogen; und wird, zumindest in Bayern, durch die Bezirksregierungen ausgestellt. Solltest Du bereits eine haben, ist sie möglicherweise abgelaufen und müsste ggf. verlängert bzw. erneuert werden. In diese Ausnahmegenehmigung werden Auflagen aufgenommen. Eine dieser Auflagen kann z.B. eine gelbe Rundumleuchte sein.

Um mit dem Kran auf öffentlichen Straßen zu fahren, benötigst Du weiterhin von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde, in der Regel Landratsamt, eine Erlaubnis nach § 29 Abs. 3 StVO. Diese kann als Dauererlaubnis, meist für die Dauer eines Jahres, oder aber auch als Erlaubnis für eine einzelne Fahrt erteilt werden. Voraussetzung ist eine gültige Genehmigung nach § 70 StVZO.


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Zu: Rundumkennleuchte

angehängt von Andreas [Kontakt]
am 18.11.02 20:02

Gelbes Rundumlicht wird i. d. R. erst bei Fahrzeugen mit einer Breite von 3 m oder mehr vorgeschrieben.

Gruß
Andreas


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Nur am Rande

angehängt von Feuerstein [Email: Keine]
am 18.11.02 22:32

Ausnahmgenehmigungen nach § 70 STVZO und § 46 STVO sind immer im Orginal mitzuführen.
Die Genehmigung nach § 29 STVO kann in Kopie vorgelegt werden.

Kopien der beiden Erstgenannten sind nicht prüffähig und ziehen jede Menge Ärger nach sich.

Gruß Feuerstein


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Zu: Rundumkennleuchte

angehängt von Andreas [Kontakt]
am 19.11.02 07:50

[klugscheißermodus an]

Bei Erlaubnissen nach § 29 Abs. 3 StVO genügt das Mitführen fernkopierter Bescheide.

Eine bloße Kopie reicht also nicht aus, der Bescheid kann aber in Form eines Telefaxes mitgeführt werden. Es muß allerdings eindeutig als Telefax ersichtlich sein (Faxsendekennung der zuständigen Behörde)

[klugscheißermodus aus]

Gruß

Andreas

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