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Doppelt so schnell wie erlaubt!

hinzugefügt von Felix [Kontakt]
am 19.01.01 17:46

Hallo! Ich wurde heute dummerweise auf der Autobahn (A30) geblitzt. Statt erlaubten 80 bin ich aber dummerweise 160 gefahren! Wird von einem Fahrverbot abgesehen wenn ich meinen Führerschein brauche, um zur Arbeit zu fahren? Ich habe sonst keine Möglichkeit (z.B. Fahrgemeinschaft, Bus, Fahrrad)! Die nehmen mir doch nicht den Lappen weg wenn ich dann meinen Job verliere, oder? Ist es richtig das ein Fahrverbot in eine Geldbuße umgewandelt werden kann? Eine Frage noch: Was kann ich von den 80 kmh als Toleranz abziehen? Besten Dank im Vorraus! Felix


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Zu: Doppelt so schnell wie erlaubt!

angehängt von Nomos (Email-Adresse unbekannt)
am 19.01.01 19:49

Vom Meßwert müssen bei diesen Geschwindigkeiten und den gängigen Meßmethoden 3 % des Meßwertes, hier also ca. 5 km/h, abgezogen werden. Aufgrund der Tachovoreilung werden es wohl auch nicht ganz 160 km/h gewesen sein. Trotz alledem ist dies ganz schön heftig.

Das Gericht bzw. die Behörde kann bei besonderen Härtefällen gegen Erhöhung des Bußgeldes von der Verhängung eines Fahrverbotes absehen. Du hast aber keinerlei Anspruch darauf, auch nicht, wenn das Aufsuchen Deines Arbeitsplatzes dann sehr schwierig wird. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab (Höhe der Überschreitung, einschlägige Verkehrsdelikte davor, berufliche und persönliche Situation usw.). Such Dir einen guten Anwalt, der weiß, worauf es bei solchen Fällen ankommt. Schwierig genug dürfte es bei so einer Überschreitung ohnedies schon werden. Solange Du nicht mit dem Anwalt gesprochen hast, solltest Du keine Stellungnahme gegenüber den Behörden abgeben.


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Zu: Doppelt so schnell wie erlaubt!

angehängt von Felix (neelix@os-net.de)
am 20.01.01 14:22

Besten Dank! Ich hoffe doch das ich mich da irgendwie rauswinden kann! Gruß, Felix


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Zu: Doppelt so schnell wie erlaubt!

angehängt von Webmaster (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 20.01.01 16:03

...wird schwer, viel Glück!

Website: http://www.fahrschule-knittel.de


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Zu: Doppelt so schnell wie erlaubt!

angehängt von RA Goetz Grunert (info@strafzettel.de)
am 20.01.01 18:26

Nur in ganz seltenen Ausnahmefällen sieht das Gericht ausnahmsweise davon ab, ein Fahrverbot zu verhängen, wenn dadurch der Job gefährdet ist. Es muß dafür eine Existenzbedrohung vorliegen. Alleine die Unannehmlichkeiten, die mit einem Fahrverbot für den Berufspendler oder Berufskraftfahrer verbunden sind, reichen nicht aus.

In manchem Fall kann ja auch aus irgendeinem anderen Grund erreicht werden, dass es nicht zu einem Fahrverbot kommt, z.B. bei schlechter Qualität des Beweisfotos.

Website: www.strafzettel.de

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