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Polizeirang?

hinzugefügt von Ralf Lieser [Kontakt]
am 12.12.02 18:44

Guden,

die Schupos haben ja auch Dienstränge...
Wieviel Einfluß hat ein Mensch, wenn er "Erster Kommisar im LKA" genannt wird?
Hab keine Ahnung ob das der offizielle Rang ist, oder nur die Bezeichnung der Presse. Auf jeden Fall gibt es ihn und mich würde mal seine Stellung in der Polizei interessieren.

Gruß,
Ralf


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Zu: Polizeirang?

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 12.12.02 18:58

Unterschieden wird bei der Polizei zwischen mittlerem, gehobenem und höherem Dienst (wie übrigens auch sonst im Beamtentum).

Die Kommissare gehören zur 2. Gruppe. Den von Dir genannten Dienstgrad kenne ich zwar nicht; mag sein, dass es sich um eine hessische Eigenheit handelt.

In Bayern gibt es den Ersten Polizei- bzw. Kriminalhauptkommissar. Das ist die Endstufe im gehobenen Dienst. Besoldung erfolgt nach A 13, falls Dir das etwas sagt (entspricht Regierungsrat, Major bei der Bundeswehr, Studienrat).

Polizeibeamte in diesem Dienstrang sind meistens Sachgebiets- oder Dienststellenleiter.


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Zu: Polizeirang?

angehängt von Ralf Lieser [Kontakt]
am 12.12.02 23:54

A13? Des is ja NIX! *g*

Auf jeden Fall danke für die Info!!


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Zu: Polizeirang?

angehängt von Grobi [Email: Keine]
am 13.12.02 08:55

Wieso bekommt ein popeliger Studienrat (ugs. "Lehrer") das gleiche Geld wie ein Dienststellenleiter oder ein BW-Major?? Die letztgenannten tragen immerhin eine gewisse Verantwortung...

Grobi


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@Grobi

angehängt von Gernot [Email: Keine]
am 13.12.02 09:19

Ist es deiner Menung nach nicht verantwortungsvoll, wenn jemand die Kinder unterrichtet? A 13 ist die Eingangsstufe für Gymnasiallehrer. Sie haben alle studiert und ein Examen gemacht. Was du verdienst weis ich nicht. Wenn man einen Höheren Dienst mit anderen Akademikern vergleicht (Apotheker, Zahnarzt, Dipl. Ing bei Siemens) liegt der Verdienst im h.D. weit unter dem Durchschnitt.

Ich möchte jedenfalls, dass meine Kinder von guten Lehrern unterrichtet werden und nicht von irgendwelchen Flaschen die froh sein müssen, wenn sie überhaupt arbeiten dürfen :-)


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Zu: Polizeirang?

angehängt von Grobi [Email: Keine]
am 13.12.02 14:30

Es ist schon etwas anderes, ob ein Dienststellenleiter für das Aufstellen von Dienstplänen und somit evtl. indirekt für das Leben seiner Mannschaft verantwortlich ist, oder ob es ein Lehrer ist, der "nur" Wissen vermitteln soll... (Zu Pisa sag ich mal nichts...)

Grobi


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BBesO

angehängt von Christian Haegele [Kontakt]
am 15.12.02 14:30

Alles geregelt und abschließend benannt in der Bundesbesoldungsordnung. Länderspezifische Abweichungen bei den Amtsbezeichnungen kann es nicht geben! (Jedoch natürlich bei den Funktionen)

Website: http://www.polizeiautos.de


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Zu: Polizeirang?

angehängt von Achim Kaube [Kontakt]
am 20.12.02 21:54

....und leider gibt es Unterschiede im Gehalt (Ost nur unter 90 %)

Website: http://www.sicherestrassen.de


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Ergänzung

angehängt von willi [Email: Keine]
am 22.12.02 11:15

Besoldungsordnung (Ost) sind nicht unter 90%, sondern seit 01.01.02 exakt 90%.

gruß

willi


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Zu: Polizeirang?

angehängt von ich Ossi [Email: Keine]
am 22.12.02 15:01

Stimmt leider nicht.
Monatsbesoldung = 90 %
Arbeitszeit = 40 Stunden
Urlaubsgeld = 255,65 (viel weniger!)
Weihnachtsgeld = 75 % von 1993 (also da war noch 75 % des Westgehaltes) (dürfe etwa 60 % sein)

Genaues Rechnen verbietet sich, sonst werde ich lustlos!!


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Arbeitszeit

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 22.12.02 17:11

Arbeitszeit für Beamte auch in Bayern (m.W. in den alten BL sonst nur noch in Schleswig-Holstein): 40 Stunden.


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42 Std. in Berlin

angehängt von Christian Haegele [Kontakt]
am 22.12.02 20:01

Voraussichtlich ab Beginn des Jahres 2003 werden die Beamten in Berlin (Wessis und Ossis!) 42 Std. pro Woche arbeiten (dürfen). Hat noch jemand mehr zu bieten?

Website: http://www.polizeiautos.de


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Führend

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 22.12.02 21:10

Die Berliner waren schon immer führend in Deutschland bzw. haben diesen Anspruch erhoben;-).


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42 Stunden ???

angehängt von Tovi [Email: Keine]
am 23.12.02 00:53

Fragt mal einen Polizisten, ob er mit 42 Stunden die Woche auskommt. Bei 2 freien Tagen vielleicht.

Überstunden werden nicht mehr ausgezahlt und abfeiern is nicht.

100 - 500 (Mehr-) Stunden sind die Regel. Bei anderen sogar noch mehr.
Umgerechnet kommt man nie und nimmer auf die "wenigen" 42 Stunden.
42 Stunden ist reines Wunschdenken.

Gruß,
Tovi


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Selbstständige!

angehängt von Ralf Lieser [Kontakt]
am 23.12.02 12:17

120 Stunden sind keine Seltenheit bei Selbstständigen.
Und wenn ich dann zum Finanzamt muß und dort feststelle das gerade mal sechs Stunden je Woche "Besuchszeit" ist (natürlich nicht, wenn ich mal Mittags vorbei komme), könnte ich am Rad drehen.
Wen wundert es dann, wenn Leute über "faule" Beamte meckern?

Wenn ich zwei Stunden anstehe um mein Auto anzumelden und die nette Dame sagt mir: Sie gehen jetzt Nummernschilder kaufen und kommen dann nochmal - ja, sie müssen sich dann nochmal anstellen...

Oder wenn ich mich an einem neuen Wohnort anmelde: Nein, als Zweitwohnsitz! Doch, ich bin weniger als 180 Tage hier! -> Formular ausfüllen, zu einem anderen Beamten gehen, Formular abgeben: "Ne, wenn sie eingeschriebener Student sind, brauchen sie das Formular nicht. Da wollen wir Wege ersparen und nehmen an das Studenten hier auf Antrag nur Zweitwohnsitz haben.... Und nochmal am Rad drehen... ;)

Oder wenn ich bei der Polizei anrufe: Meine Einfahrt ist zugeparkt, ich muß in einer Stunde am Flughafen sein, ich finde den Fahrer nicht, bitte schleppen sie den ab. Antwort: "Nach 21 Uhr ist die Polizei nicht mehr zuständig, lassen sie auf eigene Rechnung abschleppen."
Und wieder dreh ich am Rad... ;)

Das Leben ist nunmal ungerecht. Aber das gerechte daran ist, die Ungerechtigkeit ist hierzulande sehr gleichmäßig verteilt. *g*

Schöne Weihnachten,
Ralf


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Zu: Polizeirang?

angehängt von Biggles [Email: Keine]
am 23.12.02 19:25

Wenn ich denn man 90% eines "Kollegen" im Westen haette. Ich glaube ich komme wohl eher auf 60% oder 70% (geschaetzt, ich habe jedenfalls lt. Spiegel weniger als eine Krankenschwester, die hat etwa 1500 € Netto, wofuer habe ich eigentlich studiert???) Urlaubs bzw. Weihnachtsgeld sind Wunschdenken. Dazu komme ich dann auch auf satte 24 Tage Urlaub und eine "40 Stunden Woche" zumindestens lt. Arbeitsvertrag. Achja, ich arbeite in der "freien" Wirtschaft, unseren Staatsangestellten und nach Tarif Bezahlten geht es ja sooo schlecht ...

Biggles


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Die Zeiten ändern sich

angehängt von Christian Haegele [Kontakt]
am 24.12.02 13:56

.. und die wirtschaftlichen Verhältnisse auch.

@Biggles: Die Position des öffentlichen Dienstes ist einigermaßen beständig (s.o.), auch in schlechten Zeiten. Dafür geht es im Gegensatz zur "freien Wirtschaft" bei einer verbesserten Konjunktur auch nicht so schnell mit den Bezügen wieder nach oben.

@Ralf: Ich drehe auch manchmal am Rad. Z.B. wenn ich in meiner Autowerkstatt ewig warten muss und die Reparatur dann nichtmal richtig klappt. Oder wenn ich im Supermarkt von "freundlichen Bedienungen" abgefertigt werde. Oder wenn ich von meiner Bank in Sachen Geld mal wieder so beraten werde, dass andere daran verdienen - das ist eben "freie Wirtschaft". Oder, oder, oder ...

Aber das ja hier ein Verkehrsforum und nicht "Sabine Christiansen"!

Also: Allen Beamten, Angestellten, Arbeitern, Selbständigen, Rentnern, Pensionären und Arbeitslosen ein frohes Weihnachtsfest!!!

Website: http://www.polizeiautos.de


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Zu: Polizeirang?

angehängt von willi [Email: Keine]
am 26.12.02 20:42

@Christian Haegele

Da kann ich dir nur zustimmen, während ich mit Behörden noch nie irgendwelche Schwierigkeiten, gleich welcher Art hatte, tauchten etwaige Probleme bis jetzt nur in der "ach so tollen freien Wirtschaft" auf. Wenn ich in irgendwelchen Einkaufsmärkten nicht zufällig was aus dem Angebot kaufe, habe ich nämlich verloren und mit dem Service ist es auch nicht weit her. Wollte einen Monitor reparieren lassen (mit garantie). Man ruft an, natürlich kostenpflichtige Servicenummern, wird von "Hans zu Franz" verbunden, bis einem jemand Auskunft geben kann, produziert dadurch gewaltige Telefonrechnungen, kriegt dann eine Adresse in der Provinz ("Schick das da mal hin") und dann dauert die Reparatur acht Wochen. Mochte wissen, was die damit so lange gemacht haben.

Gleiches Spiel mit einer Tankuhr fürn Polo. Waren vier Werkstattbesuche ( insgesammt ca. 100km Fahrerei und ca. 10 Stunden Zeit vertrödelt), diverse Telefonate erforderlich und ich durfte 2 1/2 Monate nach "Augenmaß" tanken.

Bei solchen exotischen Anliegen kanns natürlich zu Problemen kommen...

frohe Weihnachten

willi


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Servicegedanke

angehängt von Grobi [Email: Keine]
am 27.12.02 09:04

Sicherlich ist Deutschland in Sachen Service noch weit von den USA entfernt. Zwischen unfreundlichen/inkompetenten Beamten und "normalen" Angestellten gibt es aber zwei wichtige Unterschiede:

1.Ein Angestellter kann entlassen werden; ein Beamter wird selbst bei groben Verfehlungen nur versetzt.

2.Wenn ich mit dem Service von Firma XY nicht zufrieden bin, gehe ich zu einem Wettbewerber. Eine Behörde jedoch kann man sich nicht aussuchen. Der Sachbearbeiter ist auch festgelegt (...bin zuständig für G-J...) Der Beamte weiß genau, daß er am längeren Hebel sitzt und einige nutzen diese Position leider schamlos aus.

Seid ihr schon mal im Supermarkt nicht bedient worden, weil ihr nach 20 Uhr noch im Geschäft wart?? In der Zulassungsstelle kann einem sowas schon um 12:01 Uhr passieren...

Grobi


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Servicegedanke

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 27.12.02 10:02

>[Zitat:] "1.Ein Angestellter kann entlassen werden; ein Beamter wird selbst bei groben Verfehlungen nur versetzt. "

Kann ist schon richtig, muss aber nicht die zwangsläufige Folge sein. Auch ein Beamter kann entlassen werden. Er muss laut Beamtengesetz beispielsweise sogar entlassen werden (und steht dann in der Regel vor dem Nichts), wenn er in einem Strafverfahren, das mit einer dienstlichen Verfehlung möglicherweise überhaupt nichts zu tun hat, zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr (auch auf Bewährung!) verurteilt worden ist. Darüber hinaus wird bei einer Verfehlung regelmäßig zusätzlich ein Disziplinarverfahren eröffnet, in dem der Beamte dann u.U. eine weitere nicht unerhebliche Strafe wie z.B. eine Gehaltskürzung, eine Beförderungssperre o.ä. aufgebrummt bekommen kann.

Zivile Arbeitgeber stört dies möglicherweise überhaupt nicht, wenn ihre Leute ansonsten gute Arbeit abliefern.

>[Zitat:] "2.Wenn ich mit dem Service von Firma XY nicht zufrieden bin, gehe ich zu einem Wettbewerber. Eine Behörde jedoch kann man sich nicht aussuchen. Der Sachbearbeiter ist auch festgelegt (...bin zuständig für G-J...) Der Beamte weiß genau, daß er am längeren Hebel sitzt und einige nutzen diese Position leider schamlos aus. "

Gibt es nicht auch in der freien Wirtschaft solche Situationen? In dem Augenblick, wo jemand von einem anderen abhängig ist, besteht die Gefahr des Missbrauchs, die aber gottseidank kein Regelfall, sondern eher die Ausnahme ist (Du sprichst ja ehrlicherweise selber nur von "einigen"). Ist Dir solch ein Fall nicht auch schon einmal z.B. bei Deiner Bank, beim TÜV oder sonstwo untergekommen? Auch bei Behörden spielt der Servicegedanke inzwischen eine große Rolle. Dies merkt man z.B. doch daran, dass verlängerte Sprechzeiten oder auch spezielle Behördenabende eingeführt worden sind und immer mehr Verbreitung finden.

Übrigens: nicht nur Behörden schließen pünktlich. Das ist in vielen Bereichen der freien Wirtschaft nicht anders. Versuche doch einmal, nach Geschäftsschluss noch wo hineinzukommen. Und: so wie der Kunde im Supermarkt, der sich zu Geschäftsschluss bereits im Laden befindet, noch bedient wird, erfolgt dies meist auch bei Behörden.

Die nur allzu bekannten Vorurteile gegenüber Beamten sind scheinbar unausrottbar;-).


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Behörden

angehängt von Grobi [Email: Keine]
am 27.12.02 11:04

@Peter:"Zivile Arbeitgeber stört dies möglicherweise überhaupt nicht, wenn ihre Leute ansonsten gute Arbeit abliefern. " Ich denke nicht, daß ein Beamter, der sehr gute Bewertungen hat, sofort entlassen wird...

Ein gutes Beispiel für die Ausnutzung von Abhängigkeiten ist M$ aus Redmond. Da es kaum Alternativen gibt, sind die "normalen" User auf Windows angewiesen, obwohl es mehr Bugs als Funktionen aufweist...

"Übrigens: nicht nur Behörden schließen pünktlich. Das ist in vielen Bereichen der freien Wirtschaft nicht anders. Versuche doch einmal, nach Geschäftsschluss noch wo hineinzukommen."
Das ist auch völlig in Ordnung. Wenn das Geschäft/die Behörde geschlossen ist, kann man nicht erwarten noch reinzukommen

"Und: so wie der Kunde im Supermarkt, der sich zu Geschäftsschluss bereits im Laden befindet, noch bedient wird, erfolgt dies meist auch bei Behörden. "
Du schreibst selbst "meist". Mir ist soetwas bereits passiert. Ich hatte bei der Zulassungsstelle eine Nummer gezogen (gegen 11 Uhr) Ab 11:30 Uhr wurden trotz ca. 10 wartender Personen keine Nummern mehr aufgerufen. Auf Nachfrage bekamen wir zu hören, daß keine "neuen" Fälle mehr angenommen werden, wir sollten doch am nächsten Tag wiederkommen und neue Nummern ziehen... Daraufhin brach ein derart heftiger Tumult aus (es waren ein paar temperamentvolle Südländer anwesend), daß der Leiter der Zulassungsstelle dafür sorgte, daß alle Anwesenden "bedient" wurden. Warum muß es immer erst soweit kommen?
Der o.g. Fall trat übrigens in einer Stadt > 200k Einwohner auf.

Ländliche Behörden sind wesentlich freundlicher und flexibler.

"Die nur allzu bekannten Vorurteile gegenüber Beamten sind scheinbar unausrottbar;-). "
Bedauerlicherweise werden sie häufig von einigen verstaubten Ellenbogenschoner-tragenden Bleistiftkauern mit schlechtem Service und Überheblichkeit aufrecht erhalten.
Es geht hier i.Ü nicht um die Leistungen von z.B. Polizeibeamten!

Grobi


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Verallgemeinerungen

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 27.12.02 12:41

>[Zitat:] "Ich denke nicht, daß ein Beamter, der sehr gute Bewertungen hat, sofort entlassen wird..."

Doch, er MUSS entlassen werden, wenn bestimmte Kriterien (s.o.) vorliegen. Hervorragende Leistung spielt in diesem Zusammenhang absolut keine Rolle.

Danke, dass Du nicht verallgemeinerst, sondern Dich auf - zugegebenerweise leider immer wieder vorkommende und den an sich nicht schlechten Gesamteindruck trübende- Einzelfälle beschränkst. Den von Dir beschriebenen Zulassungsfall halte auch ich für eine grobe Ungehörigkeit, die so nicht passieren darf und tatsächlich an Bürgerunfreundlichkeit kaum noch zu toppen ist. Du wirst aber sicherlich mit mir einer Meinung sein, dass zwischenzeitlich ein Umdenken stattfunden hat bzw. immer noch stattfindet und man in den Behörden vom früheren Obrigkeitsstaatsdenken mehr und mehr den Weg zur Bürgernähe sucht und auch findet.


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Zu: Polizeirang?

angehängt von willi [Email: Keine]
am 27.12.02 16:17

>[Zitat:] "Doch, er MUSS entlassen werden, wenn bestimmte Kriterien (s.o.) vorliegen. Hervorragende Leistung spielt in diesem Zusammenhang absolut keine Rolle."

Das kann sogar pensionierten Beamten geschehen, denn im Gegensatz zu allen anderen, die aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden und Rente bekommen bleibt der Beamte auch nach der Pensionierung ein Beamter.

Die meisten, die hier gegen Beamte wettern, würden staunen, wenn sie wüßten, was das Beamtenrecht noch alles so an solchen "Bonbons" bereithält.

Mal so nebenbei: Das Getränkekisten und Müsli noch dastehen glaub ich wohl, aber versucht mal 10 min vor! Ladenschluß in einem Einkaufsmarkt frisches Obst(ist schon weggeräumt) oder Fleisch(man stört beim putzen)zu bekommen...

Gruß

willi


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etwas off topic:

angehängt von Gernot [Email: Keine]
am 27.12.02 21:45

Hat jemand ´ne Ahnung, was aus der Öffnungsklausel geworden ist

Gernot


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off topic

angehängt von Tovi [Email: Keine]
am 28.12.02 14:07

Schlichtungsgespräche im Gange, noch nichts entschieden.
Anmerkung: Sollte alles so durchgehen, wie es die Bundesregierung will heißt das im Klartext 200 - 300 Euro im Monat WENIGER Gehalt für Beamten (abhängig von Besoldungsgruppe).
Ich hab mich übrigens bei den Zahlen nicht verschrieben :-(
Gruß,
Tovi


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Reaktionen

angehängt von pluus [Email: Keine]
am 28.12.02 14:41

Mich würde einmal interessieren, wenn in der freien Wirtschaft bzw. im Tarfbereich des öffentlichen Dienstes so willkürlich verfahren würde, was dann los wäre? Die Gewerkschaften würden Zeter und Mordio schreien und Saltos abwechselnd vorwärts und rückwärts schlagen. Es würde wahrscheinlich Streiks ohne Ende geben. Man schaue sich dazu beispielhaft doch nur das Schaulaufen in der aktuellen verdi-Tarifrunde an.

Mit den Beamten kann man´s aber machen. Ein Federstrich - und es ist passiert, ohne dass sich jemand dagegen wehren kann.


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Zu: Polizeirang?

angehängt von Pit [Email: Keine]
am 30.12.02 10:51

Hallo, Nur so noch mal zur Info: In Hessen gibt es auch nur einen "Ersten Kriminalhauptkommisar" und keinen "Ersten Kommissar" Gruß Pit

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