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Türrempler

hinzugefügt von Moritz [Kontakt]
am 12.12.02 21:04

Hallo, beim Aussteigen auf einem Sparkassenparkplatz öffnete mein 12 jähriger Sohn die Beifahrertür vom Rücksitz aus (2 türiger Golf). Dabei schlug die Beifahrertür gegen ein daneben stehenden Pkw und es kam zu einer kleinen kaum sichtbaren Beschädigung des silberfarbigen Metallic-Lackes (ca. 3 mm²). Adressen und Telefonnummern wurden getauscht. Jetzt hat sich der Besitzer dieses Fahrzeuges gemeldet und verlangt 1000,- Euro für die Neulackierung, da eine Ausbesserung wegen dieses besonderen Hunday-Lackes nicht möglich sei. Ein Kostenvoranschlag von einer Lackierwerkstatt liegt angeblich vor. Jetzt bin ich etwas irritiert und ratlos. Kann bitte jemand einen guten Rat geben? Danke Max


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Zu: Türrempler

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 13.12.02 00:47

Hallo Max / Moritz (?),

erzähl' diese Geschichte mal Deinem Kfz-Haftpflichtversicherungsvertreter.
Sollte es sich um einen Versicherungsschaden handeln, dessen Höhe von der Versicherungsgesellschaft angezweifelt wird (und davon ist aufgrund Deiner Beschreibung auszugehen), dann wird die Versicherung VOR der Ausführung von Reparaturarbeiten und VOR Schadenersatzleistungen den Schaden gutachterlich in Augenschein nehmen.
Dann wird sich herausstellen, was Sache ist.

Gruß HeLi


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Zu: Türrempler

angehängt von Dirk Plettner [Kontakt]
am 13.12.02 08:54

Leider kann der gute Mann (oder Frau?) Recht haben, heutzutage gibt es viele Effektlacke im normalen Einsatz, die kann man tatsächlich nicht mehr ausbessern. Da muss die Beule 100% rausgeholt werden und dann ebenfalls zu 100% lackiert werden. Mit viel Pech die gesamte Seite, da Du sonst deutliche Unterschiede zwischen z.B. vorderer und hinterer Türe siehst.

Praxistauglichkeit=0%
tolle Optik=100%

Gruss, Dirk

Website: http://www.andi-tuning.de


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Eigene Erfahrung

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 13.12.02 10:04

Aus eigener Erfahrung kann ich dazu beitragen, dass die Lackierung der hinteren Türe an einem Mercedes aus demselben Anlass vor ca. 10 Jahren in einer Fachwerkstatt (kein Hinterhoflackierer) auch schon mehr als 700 DM gekostet hat.


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flächenbezogene Größe des Schadens

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 13.12.02 10:13

Hallo,

wenn ich mich richtig erinnere, sprach der Thread-Eröffner von einer beschädigten Fläche in der Größenordnung von 3 mm². Das entspricht in etwa der Grundfläche eines auf die Spitze gestellten Streichholzes.
Es ist mir nicht ganz klar, wie man da von "Ausbeulen" reden kann. Eine großartige Vertiefung im Blech kann es bei einer so kleinen Fläche kaum gegeben haben.
Soweit der Thread-Eröffner Zweifel an der Schadenshöhe hat, empfehle ich ihm, dies seiner Versicherung anzuzeigen. Diese veranlasst ggf. eine Überprüfung der zu regulierenden Schadenshöhe.

Gruß HeLi


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Zu: Türrempler

angehängt von sachse [Email: Keine]
am 13.12.02 12:25

300€ wären o.k., für 1000€ gibt es fast eine neue tür. Tipp: an versicherung übergeben, fall anzweifeln, beweissicherung beantragen und anschliesend mit versicherung über rückzahlung der beträge verhandeln um rabatt zu behalten und darauf hinweisen, das es lackierfreie ausbeulverfahren gibt.


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Zu: Türrempler

angehängt von Moritz [Email: Keine]
am 15.12.02 20:46

Hallo, danke für die Hinweise und Empfehlungen. Mal sehen was rauskommt. Will auch mal probieren, ob ich den Schaden über die private Haftpflicht geregelt bekomme, da ja das Kind den Schaden verursacht hat und mein Auto zu dem Zeitpunkt ohne Fahrer war (war gerade ausgestiegen). Max


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Zu: Türrempler

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 15.12.02 22:14

Hallo,
ob die private Haftpflichtversicherung eintritt, dürfte zweifelhaft sein, da das Fahrzeug, obwohl der Fahrer bereits ausgestiegen war, noch in einem Zustand war, der in einem Zusammenhang mit dessen Betrieb stand.
(Klingt vielleicht etwas umständlich, aber die Nutzung des Fahrzeugs war zu dem Zeitpunkt des Eintritts des Schadensereignisses noch nicht vollständig abgeschlossen: Aussteigen, Abschließen usw.)
Probieren kannst Du's ja trotzdem mal. Ich halte die Aussicht auf Erfolg bei der Kfz-Haftpflichtversicherung allerdings für wahrscheinlicher. Die zahlen auch nicht gerne mehr als sie zahlen müssen. Wenn der Kontrahent mehr verlangt als die Schadenshöhe, wird sich ein Beauftragter des Versicherungsunternehmens den Schaden schon ansehen. Das ist üblich. Damit würde ich aber nicht warten, bis der Kontrahent seinen Schaden (oder vermeintlichen Schaden) hat reparieren lasen, denn sonst ist es zu spät!
Viel Erfolg!
Gruß HeLi


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Versicherungen

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 16.12.02 10:21

Auch ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass die private Haftpflichtversicherung eintritt, für sehr gering. Der Schaden ist im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Kfz entstanden. Und da hier eine spezielle Versicherung für Haftpflichtschäden besteht, muss diese auch eintreten. Die private H wird ihre Regreßpflicht unter Hinweis darauf wohl ablehnen.

Dass die Kfz-Haftpflicht bei einer derartigen Schadenshöhe (die Geringfügigkeitgrenze liegt inzwischen bei 1500 €) groß in eine Überprüfung eintreten wird, wenn kein offensichtlicher Missbrauch oder keine überhöhte, ungerechtfertigte Forderung erkennbar ist, halte ich ebenfalls nicht für sehr wahrscheinlich. Die Praxis ist die, dass bei Fällen mit ungewissem Ausgang und Kosten, die die Regressforderungen unangemessen in die Höhe treiben können, meist ohne viel Federlesen bezahlt wird. Dass dabei der Schadensfreiheitsrabatt des Kunden drunter leidet, ist für die Versicherungsgesellschaften eher nachrangig. Dagegen machen kannst Du leider nix;-).


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Wucherpreis

angehängt von Matte [Kontakt]
am 16.12.02 12:43

Also ich halte die Vorderung für sehr überzogen. Ich habe vor 3 Wochen meine beiden linken Türen und den hinteren Kotflügel lackieren lassen müssen, weil jemand mit einem Schlüssel nette Verziehrungen drauf malte. Ich habe auch einen nicht billigen Unilack, aber die Kosten beliefen sich nach Kostenvoranschlag auf ca. 950€. Für eine Tür sind 1000€ wohl sehr überzogen.

Gruss Matte

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