... Foren-Archiv 2000 bis 09/2003; ca. 40.000 Postings

    
... Anzeige im separaten Fenster!

> Rubrik: Archiv
  Seite: ... | Foren-Archiv | ...  ]

 
Tipp:
 >> Hilfe im §§-Dschungel ...
Komplette Übersicht
über alle Foren oder
Beiträge (24 Std.)
Dieses Foren-Archiv wird betreut
durch Administrator: Rolf Tjardes :-)
 


[ Foren-Archiv | Neue Beiträge | Beitrag hinzufügen ]

[ Archiv-Übersicht | Inhalt dieses Archivs ]

 
 Suche auch ähnliche Worte | Erweitert

Hinweis: Neue Foren-Software Online! Am 23.09.2003 wurde dieses Board abgeschaltet. Bitte nutzen Sie ab sofort das neue Forum für Ihre Beiträge. Vielen Dank. Zum neuen Forum: Hier klicken :-)

Alkohol am Steuer

hinzugefügt von Harry [Email: Keine]
am 13.01.03 18:44

Hallo! Habe einen Unfall verursacht, bei dem keine Personen zu Schaden gekommen sind. Allerdings wurde bei mir ein Atemtest gemacht, bei dem 1,8 Promille angezeigt wurden, die Ergebnisse des Bluttestes liegen mir noch nicht vor. Habe allerdings weder Punklte noch sonstige Auffälligkeiten im Verkehr. Womit muss ich rechen? Wie lange bleibt mir der Führerschein entzogen und muss ich zur MPU?! Wird es trotz Einigung mit dem anderen Fahrzeughalter zur Gerichtsverhandlung kommen, ist dabei ein Anwalt sinnvoll?! Danke Harry


[ Nach oben ]

Zu: Alkohol am Steuer

angehängt von Andreas [Kontakt]
am 13.01.03 20:08

In deinem Fall liegt eine Straftat vor, somit ist es völlig unerheblich ob du dich mit deinem Unfallpartner einigst oder nicht. Die Folgen sind eine Geldstrafe, Höhe abhängig vom Einkommen, Entzug der Fahrerlaubnis und eine Sperre von ca. 9 - 12 Monaten.

Bevor du den FS wieder bekommst ist dann noch eine MPU erforderlich (sofern die Blutprobe einen Wert von mehr als 1,6 Promille ergibt).

Gruß
Andreas


[ Nach oben ]

Anwalt

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 13.01.03 20:39

Anwalt empfehlenswert bzw. sinnvoll. Rechtsschutzversicherung?


[ Nach oben ]

Zu: Alkohol am Steuer

angehängt von Harry [Email: Keine]
am 13.01.03 22:05

Danke für die Antworten. Eine Rechtschutzversicherung besteht keine.Die MPU findet also auf jeden Fall statt, obwohl ich nie auffällig war. Anwalt auch, wenn es nicht zur Gerichtsverhandlung kommt. Da das Messgerät ca 1,7 anzeigte, wurde mir von der Polizei gesagt, ich müsse mit Führerscheinentzug zwischen 6 und 9 Monaten rechnen, von der MPU wurde mir nichts mitgeteilt. Gruss Harry


[ Nach oben ]

Zu: Alkohol am Steuer

angehängt von Jack Daniels [Email: Keine]
am 14.01.03 02:17

Über 1,6 Promille ist die MPU meines wissens vorgeschrieben,die Grünen sind mit ihren 6-9 Monaten sehr optimistisch,rechne lieber mit 12-18 Monaten.Kannst ja mal das MPU-Forum durchstöbern damit du in etwa weisst was auf dich zukommt.


[ Nach oben ]

Zu: Alkohol am Steuer

angehängt von Matze [Email: Keine]
am 15.01.03 16:40

Hallo ich hatte 1,44 Promille ohne Unfall. 12 Monate Lappen weg und ca. 1600 euro an Kosten mit Anwalt und den Sch... Gebühren also ich denke auch mit 6-9 Monaten wirst du wohl nicht hinkommen.


[ Nach oben ]

Zu: Alkohol am Steuer

angehängt von Matti [Kontakt]
am 15.01.03 17:21

nur zur Info. Wenn der Führerschein über 12 Monate weggenommen wird, dann bedeutet das , dass er sein Lappen neu machen muss! er bekommt ihn dann nicht wieder. selbst bei über 1,6 promill wird er nicht für über 12 Monate weggenommen. es kommt als weitere Konsequens die MPU dazu. ach mensch alles dreck...


[ Nach oben ]

Zu: Alkohol am Steuer

angehängt von Mendel [Kontakt]
am 15.01.03 17:38

Hu?

Woher hast du denn die Info dass bei über 12 Monaten der lappen neu gemacht werden muss?

Das stimmt nicht, wenn der Führerschein über 2 Jahre weg war (vorläufige Entziehung zählt mit) dann muss man die theoretische und praktische Prüfung wiederholen, nicht aber die Ausbildung (also Fahrstunden etc).

Es gibt auch manche Richter die bei >1.6 über 12 Monate die FE entziehen.

Gruß,
Mendel.


[ Nach oben ]

Zu: Alkohol am Steuer

angehängt von Casi [Email: Keine]
am 15.01.03 21:24

Die Einigung mit dem Unfallgegner ist sehr wohl wichtig. Nicht für die Frage ob eine Straftat vorliegt, sondern für das Strafmass. Hier wirkt es begünstigend, wenn eine Schadenswiedergutmachung freiwillig und schnellstmöglich angestrebt wird. Wenn also finanzieller Schaden (hier KfZ des Unfallgegners) entstanden ist und Deine Versicherung wegen Alkohol nicht zahlt, solltest Du Dich darum bemühen den Schaden schnell selber zu bezahlen. Und dafür Sorgen, dass das Gericht davon auch Kenntnis erhält. Wenn Du Kosten sparen möchtest, gehe persönlich zum StA um zu fragen, was Dir denn nun passieren kann, dabei kannst Du zB erwähnen das Du Dich um den Täter-Opfer-Ausgleich bemüht hast und durchscheinen lassen, das Du froh wärest, wenn das ganze per Strafbefehl erledigt wird. So sparst Du die Kosten für eine Hauptverhandlung, wenn's klappt. Sollte der Inhalt des Strafbefehls zu heftig sein, kannst Du per Widerspruch immer noch eine Verhandlung herbeiführen. Gruss Casi


[ Nach oben ]

Zu: Alkohol am Steuer

angehängt von Huhahu [Email: Keine]
am 15.01.03 21:47

[quote]Eine Rechtschutzversicherung besteht keine.[/quote] macht auch nix , denn die rechtsschutz würde eh keinen einzigen cent dafür ausgeben ! komische frage herr " anwalt " ! MfG

[ Archiv-Übersicht | Inhalt dieses Archivs ]


 
Werbung:
 

Foren-Archiv: Weitergehende Informationen
Weitere Infos ...
Sie haben Fragen oder Anmerkungen zum Fahrerlaubnis- oder Verkehrsrecht? Sie suchen sach- und fachkundigen Rat? Kein Problem, stellen Sie doch einfach Ihre Frage(n) in den Verkehrsportal-Foren...
Foren-Archiv Sitemap ...
Sitemap der Archiv-Jahrgänge: 2003 | 2002 | 2001 | 2000; Bei Klick öffnet sich ein separates Fenster mit der kompletten Themenliste eines Jahrganges. Vorsicht: Die Dateien haben eine jeweilige Größe von bis zu 300 KBytes!
 




 >>  Anwaltssuche im Strafzettel-Netzwerk