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0,66 Promille

hinzugefügt von Airways [Email: Keine]
am 15.01.03 08:07

Wurde vor kurzem von der Polizei angehalten (Routinekontrolle). Bin nicht auffällig gefahren oder dergleichen, dennoch hatte ich einen Promillewert von 0,66. Auf dem Revier sagte man mir ich hätte mit 250€ Bußgeld, 4 Punkten und 1 Monat Führerscheinentzug zu rechnen. Was passiert denn nun genau?!? Bin etwas verwirrt durch die Berichte die ich hier gelesen habe. Zudem gab mir der Polizist den Tipp einen Rechtsanwalt zu nehmen, da ich somit vom Führerscheinentzug freikommen könnte. Musste übrigens keinen Bluttest machen und aufgrund von Pfefferminzkaugummis und Energiedrinks könne der Promillewert auch verfälscht sein (teilte man mir auf dem Revier mit). Was passiert nun genau??? Warte nun schon fast 3-4 Wochen auf den Brief, wie auch imer dieser aussehen mag. P.S. Bin nicht mehr in der Probezeit und auch sonst nie auffällig im Straßenverkehr gewesen.


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Die Folgen ...

angehängt von Uwe Brandt [Kontakt]
am 15.01.03 11:02

>[Zitat:] "Was passiert denn nun genau?!?"

Nun ja, offensichtlich wurdest Du ja bereits vor Ort als tatsächlicher Fahrzeugführer festgestellt, damit bist Du als "Betroffener" / "Beschuldigter" identifiziert.

Was folgt? Ich gehe davon aus, dass gegen Dich in den nächsten Wochen ein Bußgeldbescheid erlassen wird. U.U. kommt aber auch vorher noch ein Anhörungsbogen (glaube ich aber nicht).

Aus Deiner Schilderung lässt sich ableiten, dass die Polizeibeamten bei Dir keine "alkoholbedingten Ausfallerscheinungen" festgestellt haben. Dies wäre dann nicht mehr ordnungswidrig (Bußgeldkatalog) sondern sogar strafbar (Strafgesetzbuch). Eine Straftat gem. § 316 StGB ("Trunkenheit im Verkehr" / hier: relative Fahruntüchtigkeit) lag also nicht vor.

Was bleibt ist die Verfolgung als Ordnungswidrigkeit. Der Bußgeldkatalog 2002 lfd. Nr. 241 sieht als Regelsatz ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro vor. Als Nebenfolge wird ein 1-monatiges Fahrverbot verhängt. Außerdem werden 4 Punkte im Verkehrszentralregister eingetragen.

Die Verteidigung wird in Deinem Falle nicht einfach, wenn nicht gar unmöglich werden. Du solltest Dich von einem Rechtsanwalt beraten lassen....

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