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Befangener Gutachter

hinzugefügt von Starke [Email: Keine]
am 12.02.01 15:27

Anfrage? Bei der ersten MPU ist ein negatives Gutachten erstellt wurden. Der Antrag auf Neuerteilung eines Führerscheines wurde zurück gezogen. Nach einem halben Jahr wurde ein neuer Antrag gestellt.Darf der "neue Gutachter" ( da es nicht der selbe Gutachter sein darf )das erste Gutachten im Vorfeld lesen, obwohl kein Einverständnis dazu vorlag? Ist damit der Gutachter nicht voreingenommen und befangen ?


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Zu: Befangener Gutachter

angehängt von Webmaster (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 12.02.01 19:51

Hallo :-)

...moment - jetzt muß ich genau nachfragen:

Die Fahrerlaubnisbehörde verlangt zur Neuerteilung einer Fahrerlaubnis die MPU (Gründe spielen hier keine Rolle). Die MPU mit anlaßbezogener Fragestellung wird durchgeführt, ein negatives Gutachten wird ausgestellt. DU hast daraufhin den Antrag auf Neuerteilung einer Fahrerlaubnis zurückgezogen, richtig??

Du bist Auftraggeber der MPU - damit muß Dir das Gutachten persönlich ausgehändigt werden (es sei denn, es war etwas anderes vereinbart). Du selbst kannst dann abschließend entscheiden, ob das Gutachten der Fahrerlaubnisbehörde überhaupt vorgelegt wird. Im Falle eines negativen Gutachtens würde dies nämlich keinen Sinn machen - Deine Bemühungen könnten sich durch eine negative Beurteilung verschlechtern...

An dieser Stelle kommt jetzt der Punkt, an dem ich Deine Frage nicht ganz verstehe: Wurde Dir Dein Gutachten nicht persönlich übergeben?? Warum kommt es zur Fragestellung "darf neuer Gutachter das erste Gutachten im Vorfeld lesen"?? Du kannst soviel Gutachten einholen wie Du willst, das geht doch niemanden etwas an!! Woher ist bekannt, daß ein Gutachten überhaupt existiert?? Wurde das Gutachten direkt an die Fahrerlaubnisbehörde übersandt?? - kann ich mir nicht vorstellen...

Du siehst, im Moment kann ich dir nicht richtig helfen. Kann sein, daß ich völlig daneben liege aber ich habe den Eindruck, daß da was schiefgelaufen ist...

Website: http://www.fahrschule-knittel.de


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Weitere Infos zur MPU

angehängt von Webmaster (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 12.02.01 19:55

...hier noch weitere Infos zur MPU:

Website: http://www.fahrschule-knittel.de


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Zu: Weitere Infos zur MPU

angehängt von Cornelia Hühnken (cornelia.huehnken@planet-interkom.de)
am 14.02.01 17:39

Hallo Herr Starke, wenn sie die zweite MPU bei der gleichen Begutachtungsstelle machen lassen, wie Ihre erste Begutachtung liegt das negative Gutachten dem neuen Gutachter vor. Das muß nicht unbedingt negativ sein. Sie können auch anhand des ersten Gutachten nachweisen, das Sie an sich und an Ihrer Problematik gearbeitet haben. Hier hat es dann der Gutachter leichter eine stabile Veränderung ihres Verhaltens nachzuvollziehen. Sind Sie aber bei einer anderen Gutachterstelle gewesen, ist das Gutachten nur in Ihrer Fahrerakte, wenn Sie der Übersendung des Gutachtens an die Führerscheinstelle zugestimmt haben. Dann verbleibt dieses Gutachten in Ihrer Akte und ist somit auch dem neuen Gutachter zugängig. Viele Grüße Cornelia Hühnken

Website: http://www.bak-beratungsstellen.de


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Zu: Weitere Infos zur MPU

angehängt von Starke (Email-Adresse unbekannt)
am 16.02.01 14:50

Hallo webmaster. Das negative Gutachten wurde mir zugestellt.Daraufhin habe ich den Antrag auf Neuerteilung einer Fahrerlaubnis bei der Führerscheinstelle zurück gezogen und ein halbes Jahr später neu beantragt.Da bei der DEKRA eine Kopie des negativen erstengutachten vorlag hatte der neue Gutachter die Möglichkeit mein Gutachten ohne meines Einverständnises zu lesen. Erst bei der neuen Begutachtung wurde ich gefragt ob ich damit Einverstanden bin ,dass das Gutachten verwand wird,es könnte ja nur von Vorteil für mich sein. Doch die Frage hatte sich erledigt,da der Gutachter das erste Gutachten schon kannte.Nun meine Frage ,ist der Gutachter überhabt berechtigt dieses Gutachten zu lesen?


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Zu: Weitere Infos zur MPU

angehängt von Corneli (Email-Adresse unbekannt)
am 16.02.01 17:27

Ja, natürlich kann er das alte Gutachten einsehen, aber er sollte sich nicht davon beieinflussen lassen. Außerdem ist das Gutachten immer eine Momentaufnahme. Cornelia


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@Starke: E-Mail Zusendung nicht möglich

angehängt von Webmaster (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 17.02.01 17:08

Hallo,

@Starke: Deine E-Mail ist bei mir angekommen, eine Beantwortung scheiterte allerdings an Deinem Mailserver...

"A message that you sent could not be delivered to one or more of its recipients. This is a permanent error ... mailbox is full"

Website: http://www.fahrschule-knittel.de


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Zu: @Starke: E-Mail Zusendung nicht möglich

angehängt von versuch (Email-Adresse unbekannt)
am 21.02.01 00:13

hmmmmm.....

vielleicht mal die Mails abholen *lol*?


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Zu: Befangener Gutachter

angehängt von das TBS-TEAM (info@tbsdo.de)
am 27.03.01 09:58

Anhand der Führerscheinakte ist durch den Schriftverkehr der Verw.-Behörde mit der U-Stelle und Übersendung der Handakte an diueselbe ersichtlich, dass eine Begutachtung stattfand. Wenn kein Positives oder negatives Gutachten eingereicht wird, ist klar, warum. In einer erneuten Begutachtung hat u.E. der Gutachter das Recht, Vorgutachten einzusehen. wenn dies von Ihnen abgelehnt wird, kann der Gutachter dies akzeptieren oder auch die Begutachtung unter diesen Umständen ablehnen. Wir glauben uns an einen ministeriellen Erlass aus den 90ern zu erinnern, in der dies explizit geregelt ist. U.E. ist es aber von Vorteil, die Veränderung des Probanden über den Zeitraum vom Vorgutachten zur erneuten "Momentaufnahme" darzustellen. NAtürlich nur dann, wenn wirklich Veränderungen stattfanden. Am besten mal den Vekehrspsychologen konsultieren. Also viel Glück meint das TBS-TEAM.

Website: http://www.tbsdo.de


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Zu: Befangener Gutachter

angehängt von Rotti (Email-Adresse unbekannt)
am 29.03.01 07:17

Hallo Ihr,
nach meiner negativen MPU habe ich den Antrag am nächsten Tag zurückgezogen und sofort wieder einen neuen gestellt. Die negative MPU ist nicht in meiner Führerscheinakte sonder bei meinen Akten.
In der Führerscheinakte ist ersichtlich, das diese an einen Gutachter geschickt wurde und wann diese zurück kam.
Der neue Gutachter kann sich mit Sicherheit vorstellen, das bereits ein Gutachten erstellt wurde, aber er kann dies nicht nachweisen!!!
In der Fragestellung der Gutachter laut Fragebogen heißt es Sinngemäß:
"Waren sie bereits zu einer MPU und wenn ja, wann und bei wem?"
Da es nur diesen besagten Aktenvermerk über die Zustellung der Akte gibt kann doch ein Probant aussagen, daß es auf Grund finanzieler Not zu keiner Begutachtung gekommen ist, oder?

Dieses "oder" würde ich gern beantwortet haben, da ich befürchte, das der Gutachter der anderen MPU -Stelle befangen ist oder wird. Mit Befangen meine ich nur, das der nächste Gutachter mich laut Aktenlage und meiner stattgefundennen Veränderungen einschätzen soll und sich nicht nur das erste Gutachten vornimmt.
Danke
Rotti


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Zu: Befangener Gutachter

angehängt von IAK e.V. (beratungsstelle@hotmail.com)
am 31.03.01 07:29

Hallo, erstens gibt es leider erhebliche Unterschiede zwischen den Begutachtungsstellen. Manche senden die Akte mit dem Vermerk " nicht mehr benötigt ", manche leider mit " .. hat stattgefunden" zurück. Zweitens : Alle den MPU-Kandidaten betreffenden Unterlagen ( Arztberichte, Leberwerte, Klinikaufenthalte, ... natürlich auch Gutachten ) sind der Begutachtungsstelle unter normalen Umständen vorzulegen, damit die Gutachter sich ein neutrales Bild verschaffen können. Natürlich wäre es nicht allzu schlau, belastendes Material vorzulegen. ABER 1 voweg : Wenn der Gutachter heute NEIN sagt, hat das einen Grund. Was willst Du denn morgen erzählen ? Nur im Ausnahmefall hat es sofort wieder einen Sinn. Nämlich dann, wenn Du so nervös warst, dass du GELOGEN hast, wenn Du vergessen hast, was Du sagen wolltest. Und dann würde ich die Gutachterstelle anrufen, das sagen und einen Beratungstermin vereinbaren, bei dem Du die Wahrheit sagst. Selbst - besser : die gleiche - Untersuchungsstelle wird Dich dann auch nochmal untersuchen. Ohne lange Fristen.

Website: http://mpu-praxis.de

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