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Vorfahrt Missachtet

hinzugefügt von Timo W. [Email: Keine]
am 23.02.03 13:58

Hai !
Hab mal ne Frage.
Ein Bekannter hat ein wenig Mist gebaut.An einer 1-Spurigen Brücke hat er die Vorfahrt des Gegenverkehrs missachtet.Es kam zu einem Frontalunfall.Nun ist die Frage was auf ihn zu kommt.Der Wagen war Vollkasko Versichert.(..WAR...).Es kommt mit ziemlicher Sicherheit §315 STVO in Frage.

Gruss Timo W.


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Zu: Vorfahrt Missachtet

angehängt von Achim [Kontakt]
am 23.02.03 14:10

Was war denn für eine Vorfahrtsregelung? War jemand verletzt und wie hoch der Schaden? Alkohol, Vorsatz, grob rücksichtslos ... ?
Einige Angaben mehr sind leider notwendig, damit eine Einschätzung § 315 (c?) StGB erfolgen kann.

Website: http://www.sicherestrassen.de


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Zu: Vorfahrt Missachtet (Auf Einspuriger Brücke)

angehängt von Timo W. [Email: Keine]
am 24.02.03 14:28

Also es handelt sich um eine Einspurige Brücke,die im Wechselverkehr befahren werden kann.
Er hatte Wartepflicht (Schild Weiss Roter Ring Roter Pfeil in Fahrtrichtung Gegenverkehr Pfeil Schwarz).Er wollte noch vor dem Gegenverkehr "durchhuschen".
Sein Auto war Totalschaden (Leider ein Schönes Audi Cabrio),der Unfallgegner hatte einen 12 jahre alten Mazda 323.Gesamtschaden ca 30000 Tsd. Euro.Am Gegnerischen Fahrzeug...hmmm.-..ja...
sagen wir ca.500-1000 -Maximal.Es war kein Alkohol in Spiel,aber das mit dem Vorsatz könnte in Betracht kommen in Verbindung mit (grober) Fahrlässigkeit.Wohl nur Leichtverletzte.

Gruss Timo W.


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Zu: Vorfahrt Missachtet

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 24.02.03 19:52

§ 315c StGB dürfte aufgrund Deiner Schilderung (kein Alkohol, kein Regelfall nach Abs. 1 Ziffer 2, da Vorrang-, aber keine Vorfahrtverletzung) nicht infrage kommen, wohl aber fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr, weil jemand, wenn auch leicht verletzt wurde. Damit bleiben wir im Vergehens- (=Straf-)tatbestand. Folge: Geld- und/oder (je nach Vorbelastung) Freiheitsstrafe (ggf. auch mit Bewährung). Die verletzten Ordnungswidrigkeiten kommen natürlich noch hinzu, dürften sich aber nur dann auswirken, wenn das Strafverfahren wegen geringer Schuld o.ä. eingestellt werden sollte. Der Führerschein wird wohl erhalten bleiben, da auch hier kein Regelfall des § 69 StGB gegeben ist.

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