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Allgemeine Verkehrskontrolle

hinzugefügt von Chris [Email: Keine]
am 03.03.03 07:02

Heute morgen, gegen 5 Uhr, ich auf dem Weg zur Arbeit. Fahre normal durch die 30er Zone, Streifenwagen kommt entgegen.

Im Rückspiegel sehe ich wie der Streifenwagen wendet und langsam näher kommt. Lichthupe, "STOP POLIZEI". na gut, blinker rechts, bushaltestelle gestoppt.

motor aus, radio ganz leiste, licht an, fenster runter und schonmal geistig papiere zusammengekramt. ;-)

junger polizist kommt ans fenster. "guten morgen. allgemeine verkehrskontrolle. führerschein und fahrzeugpapiere bitte." am beifahrerfenster steht ein kollege und leuchtet mit der taschenlampe herein.

gebe ihm personalausweis (is in der hülle mit drin), führerschein, fahrzeugschein.

polizist: "herr m, woher kommen sie denn?". "von zu hause aus a., fahre zur arbeit." "haben sie alkohol getrunken?" "nein". "ok, einen moment bitte".

gingen zum streifenwagen, 2 minuten später kam er zurück, "hier ihre papiere. gute fahrt!".

papiere verräumt, fenster rauf, motor starten, anschnallen, blinker links, radio lauter gemacht, und ab ;-)

sooo, alles richtig gemacht??
;-))

ein paar fragen: was wird eigentlich alles abgefragt mit meinen papieren und wie geht das? warum wollte der polizist nicht auch mein verbandszeug oder so sehen? wie entscheidend ist eigentlich der "erste eindruck", den fahrer und fahrzeug so machen?

war meine erste verkehrskontrolle, habs mir schlimmer vorgestellt.

grüße
CHRIS


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 03.03.03 08:13

>[Zitat:] "was wird eigentlich alles abgefragt mit meinen papieren und wie geht das?"

Überprüft werden kann eine ganze Menge: evtl. bestehende Fahndung nach Fahrzeug und Fahrzeuginsassen, fehlender Versicherungsschutz für das Fahrzeug, Wohnsitzüberprüfung der Insassen, evtl. vorliegender Fahrerlaubnisentzug bzw. Fahrverbot. Der Umfang hängt vom konkreten Einzelfall ab und liegt im Ermessen des Beamten.

Die Überprüfung erfolgt über Funkabfrage bei der Einsatzzentrale, ggf. auch über bordeigenes Computerterminal.

>[Zitat:] " warum wollte der polizist nicht auch mein verbandszeug oder so sehen?"

Der Umfang der Überprüfung liegt im Ermessen des Beamten (s.o.).

>[Zitat:] " wie entscheidend ist eigentlich der "erste eindruck", den fahrer und fahrzeug so machen?"

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Dieses uralte Sprichwort hat immer noch Gültigkeit. Warum sollte der Beamte, wenn Du höflich und freundlich bist, nicht genauso reagieren?


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von Andreas K [Email: Keine]
am 05.03.03 07:06

Gegen eine "allgemeine Verkehskontrolle" ist ja nichts zu sagen, aber was soll die Fragen "Wo kommen Sie her?" und (ggf.) "Wo wollen Sie hin?" Muss man darauf antworten? Einerseits geniesst man die Freizügigkeit im Bundesgebiet (GG) andererseits solche Fragerei.... Gruß


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Unrat

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 05.03.03 07:55

Warum immer gleich Unrat wittern, wenn freundlich nach dem "Wohin" oder Woher" gefragt wird? Ich weiß nicht, wo das Misstrauen gegen vermeintliche behördliche Neugier herkommt. Die wenigsten haben doch bisher vermutlich diesbezüglich schlechte Erfahrungen gemacht. Und wenn man sich etwas vorzuwerfen hat, sind derartige Fragen doch auch berechtigt oder?

Natürlich muss man grundsätzlich auf solche Fragen nicht antworten, so lange kein konkreter Anlass für eine derartige Fragestellung vorhanden ist. Wird eine solche Frage im Rahmen einer Ermittlung gestellt, ist man als Beschuldigter in einem Strafverfahren oder Betroffener in einem OWi-Verfahren sogar berechtigt, die Auskunft zu verweigern und keine Angaben zu machen.


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Vor allem, was bringt es einen?

angehängt von Jan [Email: Keine]
am 05.03.03 10:43

Du wurdest doch nicht angehalten, weil die Beamten unbedingt aus ihrem geheitzten Auto raus in die Kälte wollten ;-)
Irgend einen Grund werden die schon gehabt haben, z.B. ähnliches Kfz wurde gestohlen od. bei einer Straftat benutzt. Das wird dir ein vernünftiger Beamter natürlich nicht gleich auf die Nase binden. Du würdest dich dann nur zu Unrecht verdächtigt fühlen und dementsprechend unter Streß geraten und damit unweigerlich aggressiver werden (zumindest normale Durchschnitsmenschen reagieren so). Also wird im Rahmen einer "allgemeinen Verkehrskontrolle" geprüft, ob du oder dein Kfz gesucht werden. Solange alle schön freundlich bleiben ist das doch IMHO völlig in Ordnung. Selbstverständlich kannst du dich auf Grundrechte berufen und ohne Anwalt gar nichts sagen. Nur dann bist du natürlich für die Beamten erst mal verdächtig, was wiederum fast zwangsläufig die Mitnahme zur Wache zur Folge hat. Das wäre zwar das rechtlich korrekteste Verfahren, nur mal ganz ehrlich, was hat man davon?


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....Manchmal auch leider Schikane....!

angehängt von Timo W. [Email: Keine]
am 06.03.03 03:05

Hm.
Ich bin in einer Benachbarten gemeinde in 5 Jahren ca 15 mal (I.W :Fünfzehn) angehalten worden.Ich musste damals immer um 0100 uhr in Maschen sein und mir sind Grundsätzich die Herrschaften in Grün-Weiss über den Weg gelaufen (gefahren).Ich bin zugegebender maßen einmal etwas zu schnell gewesen.Bin daher ermahnt worden.
Aber egal wann ich (vorher oder danach)durchgefahren bin und die Polizei mich gesehen hat,ging das Spiel von vorne los.
Also ich kann da die Meinung von den anderen nicht Teilen.Ich bin immer ordnungsgemäss gefahren(bis auf das eine mal).Einmal soll ich zu schnell gewesen sein.Merkwürdiger weise war ich lt. meinem Tacho bei 55 km/h abzüglich Voreilung mit Sicherheit nicht schneller als 50 km/h.Solche Aktionen mancher Polizei Wachen trägt eben nicht gerade zur Vertrauensbildung bei.Andere Kollegen haben das bei dieser Wache auch schon gehabt.Ich muss jetzt zur Arbeit.Ohne Unterbrechung,da diese Wache Zwischen ca. 3 und 4 Uhr Frühstückspause macht.

Gruss Timo W.


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....Manchmal auch leider Schikane....!

angehängt von Timo W. [Email: Keine]
am 06.03.03 03:05

Hm.
Ich bin in einer Benachbarten gemeinde in 5 Jahren ca 15 mal (I.W :Fünfzehn) angehalten worden.Ich musste damals immer um 0100 uhr in Maschen sein und mir sind Grundsätzich die Herrschaften in Grün-Weiss über den Weg gelaufen (gefahren).Ich bin zugegebender maßen einmal etwas zu schnell gewesen.Bin daher ermahnt worden.
Aber egal wann ich (vorher oder danach)durchgefahren bin und die Polizei mich gesehen hat,ging das Spiel von vorne los.
Also ich kann da die Meinung von den anderen nicht Teilen.Ich bin immer ordnungsgemäss gefahren(bis auf das eine mal).Einmal soll ich zu schnell gewesen sein.Merkwürdiger weise war ich lt. meinem Tacho bei 55 km/h abzüglich Voreilung mit Sicherheit nicht schneller als 50 km/h.Solche Aktionen mancher Polizei Wachen trägt eben nicht gerade zur Vertrauensbildung bei.Andere Kollegen haben das bei dieser Wache auch schon gehabt.Ich muss jetzt zur Arbeit.Ohne Unterbrechung,da diese Wache Zwischen ca. 3 und 4 Uhr Frühstückspause macht.

Gruss Timo W.


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Einzelfälle

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 06.03.03 07:46

Einzelfälle wird es immer geben. Wo es Menschen gibt, da menschelt´s. Das ist leider unvermeidbar.

Nur sollte man sich hüten, solche Einzelfälle unzulässigerweise zu verallgemeinern. Und: es gibt kein ungerechteres Urteil als ein Vorurteil. Also versuchen, eine Sache möglichst objektiv und unbefangen zu sehen und zu beurteilen. Man macht sich und anderen das Leben damit leichter.


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@Timo

angehängt von Jan [Email: Keine]
am 06.03.03 08:41

Hattest du schon mal versucht in einem freundlichen Gespräch mit den Beamten die Situation zu klären? Wenn es im Guten nicht geht solltest du dich an die nächst höhere Stelle wenden.


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von Gernot [Email: Keine]
am 06.03.03 09:02

Ich bin in 15 (in Worten: fünfzehn) Jahren 2mal in eine Kontrolle gekommen. Wahrscheinlich hat die Polizei bei uns wegen der Nähe zur A9 Wichtigeres zu tun.

Gernot


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nicht zu vergessen

angehängt von Tovi [Email: Keine]
am 06.03.03 13:16

Ein befreundeter Polizist von mir hat es mal so ausgedrückt:

Eine Verkehrskontrolle sei manchmal die einzige Möglichkeit innerhalb einer Nachtschicht am Wochenende sich mit vernünftigen Menschen zu unterhalten.

Und was er mir von den ganzen "Pappnasen" erzählt zu denen er gerufen wird, kann ich das gut nachvollziehen.

Aber wie hier schon gesagt, es "menschelt" dabei immer, ganz klar.

Gruß,
Tovi


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von Walter [Email: Keine]
am 06.03.03 14:04

Habe bei einer Verkehrskontrolle mich einmal geweigert den Kofferraum zu öffnen. Ich sagte den Herren, das können sie ruhig selbst tun, der Kofferraum ist nicht verschlossen. Daraufhin wurde man pampig und ich gab nach, da ich nicht auf Streß stehe. Dennoch: muß ich für diese Leute arbeiten? Was "muß" ich noch alles? Die Straße sauber lecken z.B.? Braucht man für eine Durchsuchung nicht die entsprechenden Papiere? Gruß, Walter


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Kofferraum

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 06.03.03 14:34

Wenn man von Dir bei einer Verkehrskontrolle verlangt, den Kofferaum zu öffnen, wird Dir wohl nichts Anderes übrig bleiben, als dies auch zu tun, wenn sich im Kofferraum Dein Warndreieck und/oder Dein Verbandskasten befinden. Bei diesen Gegenständen bist Du nämlich verpflichtet, sie bei einer Kontrolle vorzuzeigen. Und da ist das Öffnen des geschlossenen Kofferraums wohl eine Voraussetzung.


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@Jan & Peter

angehängt von Timo W. [Email: Keine]
am 06.03.03 15:18

Es sind selten die Gleichen Polizisten die mich angehalten haben.Ein oder Zwei mal.Aber einmal habe ich Freundlich (!) darauf hingewiesen das ich in letzter Zeit sehr oft Angehalten wurde und auch Verständnis in Bezug auf Sicherheit der Bürger im Ort habe.Aber die Antwort war nun mal so in die Richtung "Pech gehabt" und zur Falschen Zeitpunkt gerade vorbei gefahren zu sein.Diese Antwort fiel auch sehr höflich und freundlich aus. Nichts gegen den Diensteifer.Nur eben nehmen manche etwas zu genau.Diese ist wie ich auch beschrieben habe ein einzelne Wache die sich so verhält.

Gruss Timo W.

P.s: Den Vogel hat ein Einzel fahrender Polizist gebracht der mich ohne Mütze und Fluppe im Mund kontolliert hat.Ungelogen.Auch ein Einzelfall. ;-)


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Will auch mal ...

angehängt von Mescalero [Kontakt]
am 06.03.03 15:23

kontrolliert werden!!!

Haben meinen Lappen schon sage und schreibe 19 (i. W. Neunzehn) Jahre und bin nicht ein einziges Mal in eine Verkehrskontrolle geraten!

Kann mir nicht mal einer n totsicheren Tip geben, wo die groessten Chancen in Norddeutschland bestehen???

Howgh!
Mescalero


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Äußeres Erscheinungsbild?

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 06.03.03 15:51

Könnte die Kontrollhäufigkeit nicht vielleicht auch mit dem äußeren Erscheinungsbild von Fahrer und/oder Auto zusammenhängen? Es gibt nun einmal Leute oder auch fahrbare Untersätze, die den Namen Auto eigentlich nicht mehr verdient haben, die zu einer Kontrolle geradezu herausfordern;-)).


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von Phil [Email: Keine]
am 06.03.03 19:04

Also ich kann dir die Autobahnabfahrt in Ramelsloh empfehlen. Besonders im dunkeln. UNd denn Noch aus Ramelsloh raus Richtung Buchholz. Bin schon des öfteren in Kontrollen geraten, kann nur dazu sagen so wie man sich gibt wird man auch behandelt... Naja es war schon alles dabei, komplette Auto nach Drogen durchsucht 2mal, 5 mal gepustet... naja es war öfters in den letzten 4 Jahren. Der Kracher nachts um 24h, als die Polizei vor der Tür stand und fragte ob ich eben betrunken gefahren sei. Da ich von einem Taxifahrer bis nach Hause verfolgt wurde und er meinte ich sei starke Schlangenlinien gefahren. Habe den Beamten mit meinem Knoblauch Geruch bewiesen das der Taxifahrer falsch lag. MFG Phil PS: Ich grüße auf diesem Wege den Taxifahrer :)


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Wo wird kontrolliert?

angehängt von Jan [Email: Keine]
am 07.03.03 09:51

In der nähe von Discos hat man da ganz gute Chancen, wenn man noch etwas zu schnell oder in Schlangenlinien fährt wird man bestimmt rausgewunken :-)


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Mescalero ...

angehängt von Mescalero [Kontakt]
am 07.03.03 10:25

... merkt sich AB-Abfahrt Ramelsloh.

@Peter - ich denke, Deine Ueberlegung ist nicht ganz verkehrt. Wer eine ziemlich ungepflegt anmutende Kaschemme steuert und selbst aussieht, als waere man schon ewig lange nicht mehr mit Pflegemitteln in Beruehrung gekommen, wird sicher gern von der Polizei mal herausgewunken (insbesondere dann, wenn einer der beiden Beamtern noch mehr oder weniger "Azubi" ist - quasi dann als "Uebungsobjekt"!).

Howgh!
Mescalero


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von Walter [Email: Keine]
am 07.03.03 11:06

Morjen, Herr Lustig, ich wurde nicht nach Warndreieck oder Verbandskasten gefragt, sondern mehr oder minder höflich dazu aufgefordert, den Kofferraum zu öffnen. (Werde mir ein Warndreieck im Fahrgastraum deponieren, der Verbandskasten ist schon dort - für zukünftige Kontrollen). Ob mir die Polizei einfach in den Kofferraum meines Kfz glotzen darf oder nicht, weiß ich nun noch immer nicht. Ebensowenig, ob ich für die Herren arbeiten muß. Man muß doch nichts tun, was zu einer Überführung beitragen könnte - könnte, wohlgemerkt. Gruß, Walter


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Höfliche Frage

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 07.03.03 11:29

Wenn höflich gefragt wurde, ist doch alles in Ordnung?

Grundsätzlich hat die Polizei das Recht, Personen und Sachen (dazu gehören auch Kofferräume von Autos) zu durchsuchen. Dies kann einmal im Rahmen der Gefahrenabwehr bei Vorliegen einer konkreten Gefahrensituation und zum anderen im Rahmen des Strafprozess- und Ordnungswidrigkeitenrechts z.B. zur Beweismittelsicherung erfolgen.

Zur Mitwirkung an der Durchsuchung ist der Betroffene nicht verpflichtet. Eine Mitwirkungspflicht besteht nur dort, wo dies im Gesetz ausdrücklich vorgesehen ist, z. B. das Mitführen und Aushändigen von Führer- und Fahrzeugschein. Er muss die Durchsuchung jedoch - ggf. auch unter Anwendung unmittelbaren Zwangs - über sich ergehen lassen.

Im Nachhinein besteht die Möglichkeit, die Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen durch ein Gericht überprüfen zu lassen.

Kommt jemand einer höflichen Bitte nach und wirkt freiwillig mit, liegt kein Rechtseingriff vor. Es erleichtert und entspannt aber, vor allem, wenn man sich tatsächlich nichts vorzuwerfen hat, die Situation (nicht nur für die Polizei) meist erheblich.


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von Walter [Email: Keine]
am 07.03.03 11:47

Ja, nur meine ebenso höfliche Rückfrage, ob ich denn das müsse, führte nicht zu einer Antwort sondern zu einer sehr barschen Aufforderung sofort den Kofferraum zu öffnen. Wenn ich das richtig verstanden habe, diente dieser "Befehl" einzig dazu, mir anschließend Freiwilligkeit unterstellen zu können und mich somit meiner Rechtsmittel zu berauben. Sehr freundlich! Mein Mißtrauen war also gerechtfertigt. Wie schon erwähnt, ich habe keine Lust auf Streit, weshalb ich dann - in Gottes Namen - spurte. Ebenso wenig möchte ich mich allerdings in einem Ton anreden lassen, den ich das letzte Mal bei einer Grenzkontrolle in Richtung Berlin erleben mußte. Das dies dazu dient, andere ihrer Rechte zu berauben - naja, ich dachte mir schon soetwas. Tolles Land, ehrlich. Walter


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Sei froh,...

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 07.03.03 12:02

...wenn es keine größeren Probleme in Deinem Leben geben wird;-).

Mutmaßungen anstellen und hineininterpretieren kann man in jeden Sachverhalt etwas. Ändert es aber etwas an der Situation oder ist es hilfreich, noch dazu, wenn es schon Vergangenheit ist? Probleme schafft man sich dadurch doch nur selber. Und solche Verhaltensweisen wirst Du nicht nur in Deutschland finden.


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@Mescalero

angehängt von Ernst [Email: Keine]
am 07.03.03 14:57

Sei doch froh das due noch nie kontrolliert wurdest. Warum willst du das unbedingt. Bin erst einmal kontrolliert worden und hatte leider keine Papiere dabei, :-(


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von Frank G. [Kontakt]
am 07.03.03 19:43

Hi, melde mich da auch mal zu Wort. Zu der Ausführung von Peter Lustig ist natürlich zu sagen, dass die Polizei GRUNDSÄTZLICH durchsuchen darf, aber GRUNDSÄTZLICH heisst, es gibt auch Ausnahmen. Eine dieser Ausnahmen ist die Verkehrskontrolle, die einen bestimmten Zeck erfüllt, nämlich die Sicherheit des Strassenverkehrs zu gewährleisten. Wird die höfliche ( oder auch unhöfliche ) Frage gestellt, den Kofferraum zu öffnen und man tut es, so stellt dies tatsächlich keinen Eingriff dar. Weigert man sich den Kofferraum zu öffnen, so ist eine Durchsuchung natürlich nicht einfach so möglich ( dabei beziehe ich mich auf die Verkehrskontrolle ). Liegt mein Verbandkasten im Kofferraum und ich will ihn nicht zeigen, muss ich logischerweise mit einem Verwarnungsgeld und/oder mit einem Mängelbericht rechnen. Man könnte da jetzt tiefer ins "Eingemachte" gehen, aber das würde zu weit führen. Aber wer nichts zu verbergen hat, der macht auch den Kofferraum auf !


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Ramelsloh is gut Hittfeld & Maschen besser !

angehängt von Timo W. [Email: Keine]
am 08.03.03 17:27

Oh ja, kenne ich auch. Gehört zum Bereich des Polizeikommisariats Hittfeld (Scherzhaft Strafversetztenwache oder Brennerwache genannt).
Ich wohne nur 1 Ortschaft hinter Ramelsloh und kenne daher die Strecke.Meine Persönliches Highlight sind Maschen und Hittfeld wo man Nachts bei Begegnung mit der Polizei mit 75 % Warscheinlichkeit angehalten wird.Die Jungs haben nmeines erachtens Langeweile so kommt es aussenstehenden vor.
Ich hab ja bereits gesagt das ich für Kontrollen habe da Maschen und Hittfeld recht viele Wohlhabende Bürger beherbergt.Die wollen eben Sicherheit,was ich auch gut verstehe.Nur eben irgendwo sind auch Grenzen erreicht.darum ging es mir.
Es gibt zwar auch die Möglichkeit einer Beschwerde sogar eine Unterlassungsklage aber was bringt das,wenn man dann damit Rechnen muss,bei der kleinsten Kleinigkeitohne Toleranz eine Strafe zu Bekommen.Wie man in den Wald ruft so schallt es eben halt wieder hinaus.

Gruss Timo W.

Apropos Schall:
Unsere Feuerwehr Feiert:
Am 18.05.03 Findet in Marxen Auetal ein Bayrischer Frühschoppen statt.(Gruss Gott Peter ?!).Mit echter Bayrischer Blasmusik, Weisswürschtl, Süssem Senf und Massbier.
Marxen ist zu Erreichen über BAB 7 Abfahrt Rammelsloh,links bis Ampel,Links bis Abbiegespur links Richtung Marxen dort 3. Str. Rechts zum Feúerwehrgerätehaus.
Einweihung des Anbaus und des Neuen Fahrzeugs.
Es sind sogar Hubschrauberrundflüge geplant.


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von peter [Email: Keine]
am 08.03.03 20:48

Allgemeine Verkehrskontrolle kann man auch eine verdachtsunabhängige Verkehrskontrolle nennen. Geprüft werden kann z.B. Fahrtüchtigkeit des Fahrers, Führer- und Fahrzeugschein. Darunter zählt auch u. a. der Verbandskasten und Warndreieck. Wollt ihr dieses nicht vorzeigen, so seit ihr glückliche Besitzer einer VOWI. Weil wir gerade dabei sind.. http://www.polizei.bayern.de/ppnopf/video/kontrollen.htm Das die Polizisten "alles" bei einer "Allgemeinen Verkehrskontrolle" abfragen dürfen stimmt auch nicht. Datenschutz! § 36 V StVO, iVm § 36 V VWV zu StVO Polizeibeamte dürfen Verkehrsteilnehmer zur Verkehrskontrolle einschließlich der Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit und zu Verkehrserhebungen anhalten. Das Zeichen zum Anhalten kann der Beamte auch durch geeignete technische Einrichtungen am Einsatzfahrzeug, eine Winkerkelle oder eine rote Leuchte geben. Mit diesen Zeichen kann auch ein vorausfahrender Verkehrsteilnehmer angehalten werden. Die Verkehrsteilnehmer haben die Anweisungen der Polizeibeamten zu befolgen. Polizeibeamte dürfen Verkehrsteilnehmer zur Verkehrskontrolle einschließlich der Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit und zu Verkehrserhebungen anhalten. Das Zeichen zum Anhalten kann der Beamte auch durch geeignete technische Einrichtungen am Einsatzfahrzeug, eine Winkerkelle oder eine rote Leuchte geben. Mit diesen Zeichen kann auch ein vorausfahrender Verkehrsteilnehmer angehalten werden. Die Verkehrsteilnehmer haben die Anweisungen der Polizeibeamten zu befolgen.


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Zu: Allgemeine Verkehrskontrolle

angehängt von AYO [Email: Keine]
am 09.03.03 07:33

Also Seit 2 Jahren habe ich einen schönen getunten Golf 3 und fahre mit diesem fröhlich in BERLIN so rum....! Ich habe viele und wenn ich sage viele, dann meine ich sehr viele sogenannte Verkehrskontrollen durchgemacht. So in der Zahl von 50 in 2 Jahren oder auch mehr..! Hierbei hatte ich sehr viele nette Beamte getroffen bis auf letzten Monat! Da fuhr so ein möchtegern Beamter hintermir und hat mich mit der Kelle angehalten! Naja sagte ich mir und zog gleich meine Papiere raus. Ich gab Ihm diese ganz ganz Nett und dachte mir so in dunkeln"ist ja Kalt, der wird mich gleich weiterfahren lassen", aber es war nicht so. Ich mußte ihm vieles Erklären Unfall vorne links mit Gutachten von der Dekra von 5 Tage davor. Er anschließend" Machen Sie mal Motorhaube auf!", ich habs getan, dann wollte er Profiltiefe nachgucken, was er TAT, aber dann guckt er soo und Fragt sich und mich." Wieso drehen sich die Abdeckungen von den Federbeinplatten denn mit?". Ich erklärte Ihm die gesetzt der Physik, daß sich die Teile mitbewegen müssen, was ja ganz normal ist, macht ja jeder Golf! Er aber ließ mein Golf einfach Sicherstellen,wg.Erlischen der Betriebserlaubnis! Nun, ist er doch sooo ein Ars........ch! Ich war ja sooo nett und lieb, doch was ich geerntet habe war nur mist! Eine Laune der Natur, vieleicht kein Sex mit seiner Frau am Vorabend.... Naja, Dann ging ich mein Auto abholen und ich bekam einen Mängelbericht! Brremsleitung nicht an der Radaufhängung geführt oder so, Korrossion am Endschaldämpfer, auch wenn es ganz wenig ist,Grüne Standlichter,1x Sicherheitsgurt hinten fehlt, und Mmanschette an lenkspindel nicht in ordnung...! ________________________________________________ Ergebnis: Betriebserlaubnis erloschen! Fahrzeug darf nur Abgeschleppt werden! Mann die wollen nur Geld abzocken, das ist doch nur verarschung. Nur weil die nichts gefunden haben, suchen die doch nur nach einen Grund! Naja, was soll manm da noch dazu sagen...!


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Betriebserlaubnis erloschen

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 09.03.03 18:01

Irgendwie kann ich Deine Argumentation nicht ganz nachvollziehen. Wenn laut technischem Gutachten die Betriebserlaubnis erloschen ist, dann fehlt es an Deinem Auto ganz schön weit. In diesem Zustand ist Dein fahrbarer Untersatz eine Gefahr für Dich selbst als Lenker, aber auch für die anderen Verkehrsteilnehmer. Dass das dann aus dem Verkehr gezogen gehört und wird, ist nur konsequent. Schließlich haben zumindest die anderen Verkehrsteílnehmer ein Recht, vor solchen Gefahren geschützt zu werden.

Du solltest Dich nicht über die zahlreichen Teuros beschweren, die Du für Deine Basteleien und Deine sonstigen Verkehrseskapaden bezahlen musst, sondern Dir überlegen, ob man dieses Geld nicht sinnvoller irgendwo anders investieren kann.

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