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Schuld oder nicht?

hinzugefügt von la_muneca [Kontakt]
am 07.03.03 12:41

Folgender Unfall hat sich ereignet: Lkw-Fahrer stellt Lkw an einer Kreuzung vor Fußgängerampel ab und hastet als Fußgänger über den Fußgängerüberweg; Fußgängerampel zeigt zu diesem Zeitpunkt rot -Zeugen-. Autofahrer, für ihn zeigt die Ampel grün, Geschwindigkeit 50km/h sieht den Lkw-Fahrer zu spät, achtet zu diesem Zeitpunkt auf den parkenden Lkw und auf den neben sich und hinter sich bedingt durch den abgestellten Lkw stauenden Verkehr, und fährt den Mann an. Versicherung des Lkw-Fahrers -zum Zeitpunkt des Unfalls war er ja Fußgänger- weist die Schuld zu 100% dem Autofahrer zu. Wie verhält es sich in einem solchen Fall. Autofahrer schuld, Teilschuld, nicht schuld? Gruß la_muneca


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Zu: Schuld oder nicht?

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 07.03.03 20:57

Dass die Kfz-Haftpflichtversicherung des Lkw-Fahrers sich weigert zu zahlen, ist verständlich, da der Lkw-Fahrer zum Unfallzeitpunkt Fußgänger war und der Unfall nicht im Zusammenhang mit dem Führen des versicherten Fahrzeugs passiert ist.

So wie ich die Schilderung verstanden habe, hat der Lkw-Fahrer einen signalisierten Fußgängerüberweg bzw. eine Ampelfurt als Fußgänger bei Rotlicht überquert und der Pkw-Fahrer, der den Übergang bei Grünlicht überfahren wollte, den Fußgänger angefahren. Hier ist die Rechtslage an sich eindeutig. Der Fußgänger durfte die Straße bei Rotlicht nicht überqueren. Für den Pkw-Fahrer geht es hier aber trotzdem auch darum, inwieweit der Unfall für ihn unvermeidbar war. Immerhin steht ein verletzter Fußgänger, also eine fahrlässige Körperverletzung, im Raum.

Meine Meinung: die Angelegenheit ist so diffizil, die möglichen Folgen so schwerwiegend (drohende Verurteilung zu einer Geld- und/oder Freiheitsstrafe), dass unbedingt zu einem Rechtsanwalt zu raten ist. Mit dessen Hilfe sollten die Chancen nicht unbedingt schlecht stehen.

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