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MPU nach 6 Jahren

hinzugefügt von Holger [Kontakt]
am 20.03.01 17:47

Hallo zusammen, kurz zu meinem Sachverhalt, ich habe 1993 meinen Führerschein verloren, wegen Alkohol 1,55 BAK und zusäthlich 34 Punkte. Hatte dann 1995 eine negatives MPU Gutachten. Ich fand mich damit ab und beantragte keinen neuen Führerschein. 1999 besuchte ich dan ein Seminar der Caritas für Suchtgefähredete. Ich möchte jetzt wieder einen Führerschein beantragen. Ich habe mitlerweile 0 Punkte und lebe seit 7 Jahren Alkoholabstinet. ICh bin mitlerweile auch verheiratet und habe 3 Kinder. Ich bin jetzt 30 Jahre alt. Wie seht Ihr meine Chancen auf ein positives Gutachten.Ich muß morgen zur MPU. Und was soll ich sagen wenn der Gutachtermich frägt warum ich erst jetzt komme? Wäre nett wenn mir heute noch jeman antworten würde. Vielen Dank


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Zu: MPU nach 6 Jahren

angehängt von RA Goetz Grunert (info@strafzettel.de)
am 20.03.01 20:31

Ob morgen ein positives Gutachten herauskommt, kann man von hier aus nicht beurteilen. Auf www.verkehrsportal.de ist aber auch ein Beitrag zur MPU, in dem ein wenig Information zur MPU enthalten ist.

Allgemein kann man sagen, dass die sogenannte "Sündenbockmentalität" bei der MPU eher tödlich ist. Damit meint man eine Haltung nach dem Motto: "Was ich gemacht habe war auch nicht schlimmer als das was alle machen, ich hatte einfach nur das Pech, erwischt zu werden." Oder: "Ich kann wirklich nichts dafür, weil mein Chef ist der eigentliche Schuldige...".

Bei der MPU muß man überzeugend darlegen, dass man sein eigenes "Fehlverhalten" erkannt und sorgfältig überdacht hat. Als Folge dieses Denkprozesses muß dann eine plausible Vermeidungsstrategie dargelegt werden, wonach man das Fehlverhalten dann von vornherein vermeidet. Ich wünsche für die MPU alles Gute! An einem Erfahrungsbericht bin ich grundsätzlich immer interessiert.

Website: www.strafzettel.de


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Zu: MPU nach 6 Jahren

angehängt von Thomas Rieger (bakrieger@hotmail.com)
am 22.03.01 11:17

Ohne näher auf den Menschen eingehen zu können : Zwar sind die Punkte in Flensburg weg, aber ich befürchte, dass die Behörde eine zweifache Fragestellung erwogen hat. Hat sich der Betroffene mit dem Zustandekommen dieser enormen Punktezahl auseinandergesetzt ? Oder versucht er, alles auf " jugendlichen Leichtsinn " zu schieben ? Der " KURS " der Caritas wird wahrscheinlich auch kaum ausreichend sein, um in der Alkoholfragestellung ein positives Ergebnis zu bewirken. Hier wäre - wenn überhaupt - eine Selbsthilfegruppe angesagt gewesen, denn die abstinente Lebensweise deutet ja auf Alkoholismus hin. Schade eigentlich, dass man erst 1 Tag vor der MPU Fragen stellt.

Website: http://www.mpu-neu.de

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