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frage habe heute ein...

hinzugefügt von kitrock [Email: Keine]
am 05.04.03 14:06

brif wegen "anhörung wegen einer verkersordnungswdrigkeit" da ich vor 3wochen mit 0,28 mg/l beim fahren erwist wurde und im brif wird gesagt das ich ne ausage dazu sreiben soll und damit entschiden wird ob der verfahren eingestellt wird oder nicht!! nun meine frage was muss ich sreiben damit der verfahren eigestellt wird!!! (ich habe gelesen wen man bewust eine taht macht das dan die straffe verdopelt wierd)


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Zu: frage habe heute ein...

angehängt von Stefan [Email: Keine]
am 05.04.03 14:28

Das Verfahren wird so oder so nicht eingestellt, das was Du meinst ist wohl der Anhörungsbogen auf dem Du nicht reagieren brauchst.
Da Du über 0,5 Prom (entsprechend 0,25 mg)gehabt hast ist der FS für ca. 1 Monat weg sowie Geldstrafe und Punkte...wenn vorher nichts war.
Wenn Du in den nächsten 10 Jahren nochmals auffällst mit über 0,5 Prom. ist der FS ganz weg und zur Wiederlangung mußt Du eine MPU machen.


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Korrektur

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 05.04.03 15:10

>[Zitat:] "Da Du über 0,5 Prom (entsprechend 0,25 mg)gehabt hast ist der FS für ca. 1 Monat weg sowie Geldstrafe und Punkte...wenn vorher nichts war.
Wenn Du in den nächsten 10 Jahren nochmals auffällst mit über 0,5 Prom. ist der FS ganz weg und zur Wiederlangung mußt Du eine MPU machen."


Ganz so ist es doch nicht!

Dir wird eine Ordnungswidrigkeit nach § 24 a StVG zur Last gelegt. Bei einem Alkoholisierungsgrad zwischen 0,5 und 1,09 Promille (entspricht einem Atemalkoholwert in mg/l von 0,25 bis 0,549) liegt, sofern kein Unfall passiert ist oder bei der Kontrolle keine Ausfallerscheinungen festgestellt wurden, noch keine Straftat vor, was wesentlich schwerwiegendere Folgen hätte (s.u.).

Du hast in dem Dir zugesandten Anhörbogen die Gelegenheit, Argumente zu Deiner Entlastung vorzubringen. Ob Dir da überzeugende Gründe, warum Du getrunken hast und anschließend Auto fahren musstest, einfallen, weiß ich nicht. Wie von Stefan schon erwähnt, bist Du nicht verpflichtet, den Anhörbogen zurückzusenden. Du kannst aber auch ganz schlicht und einfach auf die Frage, ob der Verkehrsverstoß zugegeben wird, mit "Ja" antworten. Das Ergebnis liegt ja ohnehin bereits vor;-).

Als Ersttäter wirst Du dann einen Bußgeldbescheid über 250 € verbunden mit 4 Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot für die Dauer von 1 Monat erhalten.

Fällst Du ein 2. Mal beim Fahren unter Alkoholeinfluss auf, ohne dass eine Straftat vorliegt (s.o.), werden 500 €, 4 Punkte und 3 Monate Fahrverbot fällig. Bei weiteren Wiederholungsfällen erhöht sich das Bußgeld auf 750 € plus 4 Punkte und 3 Monate Fahrverbot.

Der Führerschein wird automatisch von der Führerscheinstelle entzogen werden, sobald Du insgesamt 18 Punkte gesammelt hast. Vorher musst Du allerdings auch schon mit Maßnahmen der Führerscheinstelle rechnen.

Liegt eine Straftat vor (Alkoholfahrt mit Unfallfolgen, folgenlose Trunkenheit mit 1,1 Promille und mehr), wird die Fahrerlaubnis durch das Gericht entzogen, der Führerschein wird vernichtet und eine Sperrfrist für die Neuerteilung von mindestens 6 Monaten verhängt. Zusätzlich wird eine empfindliche Geldstrafe verhängt - und Du bist vorbestraft! Ab einem Alkoholisierungsgrad von 1,6 Promille ist eine MPU zur Wiederlangung der Fahrerlaubnis obligatorisch.

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