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Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

hinzugefügt von Christian [Email: Keine]
am 17.04.03 13:42

Hallo. Mir stellt sich folgende Frage. Und zwar, stimmt es, dass wenn man auf der Autobahn auf der rechen Spur fährt und bei einer Einfahrt jemand von der Beschleunigungsspur auf die Fahrbahn wechseln will, es nicht gestattet ist ihm durch ein ausweichen auf die linke Spur, eine Auffahrt zu ermöglichen, wenn auf der rechten Spur sonst kein Verkehr ist.


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von Tortenjan [Email: Keine]
am 17.04.03 13:48

Dein Platzmachen ist ein simpler Fahrstreifenwechsel. Wen nichts gegen ihn spricht (Verkehr, durchgezogene Linien ect.) ist natürlich nichts gegen deine nette Geste zu sagen.


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von christian [Email: Keine]
am 17.04.03 13:51

aber es gibt doc in deutschland ein rechtsfahrgebot. und durch diese "nette geste" verstoße ich doch dagegen... d.h. ich wechsele ohne ersichtlichen grund die fahrspur. oder sehe ich das falsch?


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von Matte [Kontakt]
am 17.04.03 14:02

...wo kein Kläger, da kein Richter.


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von christian [Email: Keine]
am 17.04.03 14:15

lol... das ist ja der springende punkt. das ist nicht mir passiert, wurde mir nur erzählt. hinter dem, der auf die linke spur gewechselt hat, war polizei. die hat denjenigen dann angehalten und gefragt, mit welcher begründung er auf die linke spur gewechselt hat... ist das rechtens?


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von poly [Email: Keine]
am 17.04.03 15:02

Das ist ansichtssache, die hatten woll gerade nichts zu tun *fg* Es kommt darauf an, wie du dich verhalten hast. dies kann also keiner beantworten, nur der der es gesehen hat


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 17.04.03 19:47

Ausserdem gibt es ja auch den Paragraphen 1 der StVO, auf den ich mich berufen würde:

>[Zitat:] "§1 Grundregeln (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. "


Da dies die Grundregeln sind, ist ihnen eine hohe Priorität einzuräumen.


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von n00b [Email: Keine]
am 23.04.03 15:26

[i]eder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. "[/i] lässt man den sich auf dem beschleunigungsstreifen befindlichen fahrer nicht auf die autobahn einscheren obwohl dies durch einen spurwechsel ohne behinderung eines dritten möglich wäre, würde man den sich auf dem beschleungigungstreifen befindlichen fahrer zum abbremsen oder zum weiterfahren auf dem standstreifen nötigen was wiederrum ein verstoss gegen eben §1 wäre. insofern denke ich bei obig geschildertem eher an den gelangweilten polizisten und würde den vorfall wenn weiter nichts kommt "abhaken"


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 23.04.03 22:03

Meines Wissens war die oben beschriebene Verhaltensweise in der DDR streng verpönt. In welchem Bundesland wurde denn die erwähnte Kontrolle vorgenommen? Vielleicht hat hier jemand die Umstellung auf die westdeutsche StVO noch nicht ganz geschafft.

Ich sehe nach den geltenden Straßenverkehrsvorschriften keinen Verstoß. Natürlich darfst Du nicht grundlos links fahren. Du darfst jedoch durchaus den Fahrstreifen wechseln, um dem Einfahrwilligen Platz zu machen und das Einfahren zu erleichtern, solange der Fahrstreifenwechsel gefahrlos möglich ist und dabei auch kein anderer behindert wird. Das ist doch schließlich auch eine Frage der Höflichkeit - und Höflichkeit ist leider im heutigen Straßenverkehr kaum noch gefragt;-).

Und hartleibigen Polizisten -solche soll es auch geben- erzählst Du eben, Du hast die Spur gewechselt, weil Du den Eindruck hattest, der Einfahrende würde jeden Augenblick auf den durchgehenden Fahrstreifen wechseln und Dich dabei übersehen. Damit dürfte die Diskussion dann in der Regel sehr schnell beendet sein.


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von -schima- [Email: Keine]
am 24.04.03 14:28

Hi!

>[Zitat:] "Meines Wissens war die oben beschriebene Verhaltensweise in der DDR streng verpönt."

Nope. Das Nach-links-wechseln zum Reinlassen bei einem Einfahrer war nicht verpönt sondern verboten. Gerade bei den beschleunigunsstreifenlosen, kopfsteingepflasterten "Drauffahrten" in der DDR war diese Vorgehensweise wohl vermutlich sogar lieber gesehen als man meinen möchte. Um die Wessis [Vorsicht: Satire] richtig abzuzocken zu können aber hübsch verboten und mit (meine ich mich zu erinnern) saftigem Bußgeld belegt. Und das -- zusätzlich -- wo in der DDR auch noch das Anhalten (Stop) vor dem Auffahren vorgeschrieben war. Oder nicht, Mist, vergessen.

So long!
-schima-


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Missverständnis

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 25.04.03 21:14

>[Zitat:] "Das Nach-links-wechseln zum Reinlassen bei einem Einfahrer war nicht verpönt sondern verboten."

@schima: ich denke, hier liegt ein kleines Missverständnis vor. Nichts Anderes habe ich gesagt, als dass diese Verhaltensweise unzulässig war. Verpönt = verboten. Das Wort ist vielleicht bei unseren Jungen nicht mehr so geläufig, bedeutet aber genau dasselbe.

Für Humanisten: das Wort ist ein Lehnwort und kommt aus dem Lateinischen --> poena = Strafe. Sinngemäß kann man verpönt also auch " mit Strafe bedroht" übersetzen.

Alles klar jetzt?


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 25.04.03 22:38

Sehr schön, auch zu nicht Auto Themen kann man hier noch etwas lernen! :)

So macht Bildung Spass.


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Zu: Beschleunigungsstreifen auf Autobahn

angehängt von -schima- [Email: Keine]
am 28.04.03 16:03

Hi!

@Peter

Ganz ehrlich, "bei uns" [tm] bedeutet 'verpönt' mitnichten 'verboten' sondern 'nicht gerne gesehen' oder 'nicht rechtens' in einem ethischen Sinne. Daß die sprachliche Herkunft tatsächlich vom "Strafe" ausgeht und nicht von "Verbot"?
Vielleicht wurde man "bei uns" [tm] mit Verachtung gestraft, tat man etwas Nase-Rümpfen-wertes...

Um "bei uns" mal geographisch einzugrenzen, sagen wir mal grob Mittelhessen... da müssen wir wohl noch eine Begriffs-Landkarte kreieren...:)

Na denn!
-schima-


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Pena

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 28.04.03 16:30

Im Spanischen gibt es das Wort übrigens in etwas anderer Schreibweise noch heute : "pena" heißt Strafe (oder Mühe)

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