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Zu Bußgeld beim Roller 50 ccm!!!!!

hinzugefügt von Tom [Email: Keine]
am 03.05.03 17:05

Hallo an alle! Habe da mal eine Frage! Stimmt es, wenn ich mit dem Führerschein BCE einen 50 ccm Roller fahre, der 65 km läuft und nicht 45 km,mit einer Geldstrafe von ca. 150 € und 3 Punkten in Flensburg rechnen muß?Und wenn ich einen Unfall verursache und man feststellt das der Roller schneller als erlaubt läuft das die Versicherung bis max 5000 € von mir zurück verlangen kann? Einem Freund ist das passiert und der hat nun mächtig Angst! Gruß Tom


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Zu: Zu Bußgeld beim Roller 50 ccm!!!!!

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 03.05.03 20:34

Das kann man pauschal nicht beantworten. Die FE-Klassen BCE beinhalten u.a. die Klasse M, mit der Kleinkrafträder (50-er) gefahren werden dürfen. Sind an dem Kleinkraftrad keinerlei Manipulationen vorgenommen worden und läuft es trotzdem schneller als 45 bzw. 50 km/h, braucht man in der Regel nichts zu befürchten, da es sich bei dem Fahrzeug um ein solches mit gültiger Betriebserlaubnis handelt, das mit der regulären FE-Klasse M auch gefahren werden darf. Dass hin und wieder bei den 50-ern derartige "Ausreißer" dabei sind, ist bekannt. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass der Besitzer eines solchen Fahrzeugs durch Umbauten dafür zu sorgen hat, dass das Fahrzeug tatsächlich nicht schneller als die für diesen Fahrzeutyp vorgeschriebene Geschwindigkeit läuft.

Wurden jedoch technische Veränderungen/Umbauten an dem Fahrzeug vorgenommen, aufgrund derer es plötzlich schneller läuft, ist aus dem Kleinkraftrad ein Leichtkraftrad geworden, für das dann die FE-Klasse A1 erforderlich ist. Diese Klasse ist jedoch in den Klassen BCE nicht enthalten, so dass in einem solchen Fall für den ein Vergehen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis (Straftat) vorliegt, der die erforderliche Klasse A1 nicht besitzt. Des weiteren könnte durch den Umbau die Betriebserlaubnis erloschen sein (Ordnungswidrigkeit).

Es besteht zwar in solch einem Fall zunächst ein gültiger Versicherungsvertrag (Versicherungskennzeichen), so dass kein Fahren ohne Versicherung vorliegt. Durch die Änderung hat sich jedoch das versicherte Risiko geändert. Es liegt eine Vertragsverletzung vor, aufgrund derer die Versicherung im Schadensfall ihren Versicherungsnehmer in die Mitverantwortung nehmen wird.

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