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Überweisung fur Verwarnungsgeldern

hinzugefügt von Biggles [Email: Keine]
am 10.05.03 11:13

Hallo Forum,

heute hab' ich auch mal 'ne Frage.
Mich hat vor einiger Zeit ein Blitzer erwischt. Klar, war 'n Tick zu schnell, das passiert und gut (71, anrechenbare 68, statt erlaubter 60, wo man auch bequem mit 120 haette langkegeln koennen, ich bin halt "nur" 71 gefahren, weil dieses daemliche "60"-Schild da stand, wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein), macht 10 Euro und dann Vergessen ueber das Ganze.

In dem Bescheid vom 5.Mai steht drinnen: "Die Verwarnung wird nur wirksam, ...blablabla ... und die Zahlung innerhalb einer Woche ab Zugang dieses Schreibens leisten. Blablabla ... Benutzen Sie bitte den beiliegenden Überweisungsträger." Das habe ich dann auch gemacht, Kontonummer rein, meinen Wilhelm drunter und gut. Nunja, ich denke man kann davon ausgehen, das der 6. Mai (nachweisbar mit abgestempeltem Einzahlungsbeleg) wohl innerhalb einer Woche ist. Aber, bis heute (gut Samstag's wird nicht gearbeitet, aber sei's drum) ist das Geld nicht von meinem Konto verschwunden, was nach bisherigen Erfahrungen keine 48 Stunden dauern duerfte ...

Zum ersten denke ich, dass eine Woche ein reichlich kurzer Zeitraum fuer solche Dinge ist.
Wie lange warten Behoerden in der Regel auf diese Zahlungen???

Und zweitens, was passiert, wenn die Bank da irgendetwas verschlampt (hat)??? Hat der Beleg irgendeine Relevanz??? Mein Konto war und ist definitiv gedeckt, sodass eigentlich alles haette klappen muessen (vielleicht bin ich auch uebervorsichtig, ich will halt keinen Strick aus so einer Lapalie gedreht kriegen ...).

Ich bin sozusagen "reuig" und (will) zahle(n). Ueber Sinn und Zweck der dortigen Geschwindigkeitsbegrenzung will ich hier nicht streiten, sie war da, ich war einfach zu schnell und wegen 10 Euro lege ich mich nicht mit irgendwelchen Aemtern an ...
An meiner Einstellung zu diversen, aus meiner Sicht voellig sinnlosen Geschwindigkeitsbeschraenkungen wird dieser Vorfall auf jeden Fall nix aendern, Abzocke bleibt eben Abzocke ...

Biggles


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Zu: Überweisung fur Verwarnungsgeldern

angehängt von Matte [Kontakt]
am 10.05.03 12:26

Wichtig ist nicht wann du die Überweisung getätigt hast, sondern wann sie bei der Behörde eingegangen ist. Ist das nicht fristgerecht passiert, kann die Behörde gegen dich einen Bußgeldbescheid erlassen wo dann nochmal ca. 18€ Bearbeitungsgebühren dazu kommen. Wenn nicht, ruf doch einfach mal beim Sachbearbeiter an und erkläre ihm das. Das sind auch nur Menschen. ;-)


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Zu: Überweisung fur Verwarnungsgeldern

angehängt von Tovi [Email: Keine]
am 10.05.03 19:33

Inoffiziell und von der jeweiligen Behörde abhängig wird in der Regel eine "interne" Frist von bis zu 2 Wochen gesetzt bevor irgendwas kommt.

Ansonsten teile ich auch die Auffassung, dass ein Telefonanruf völlig ausreichend ist, um die Sache zu klären, falls etwas bei der Bank "passiert" sein sollte.

Gruß,
Tovi


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Zu: Überweisung fur Verwarnungsgeldern

angehängt von Peter [Email: Keine]
am 12.05.03 07:25

Noch was: Wenn Du schon mal telefonierst, dann zuerst mit Deiner Bank um zu klären, was *da* passiert sein könnte und die zur sofortigen Ausführung des Überweisungsauftrages zu veranlassen. Gruß - Peter


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Zu: Überweisung fur Verwarnungsgeldern

angehängt von Tortenjan [Email: Keine]
am 12.05.03 08:47

Zunächst einmal Ruhe bewahren, es gibt zig Gründe, warum es bankintern länger dauern kann bis das Geld vom Konto verschwindet, obwohl es schon längst ausbezahlt wurde (ist zwar selten, kommt aber vor). Man kann es zwar nett und freundlich bei der Behörde versuchen, allerdings ist die Begründung, daß die Bank gepennt hätte, die wohl häufigste Ausrede für vergessene Überweisungen. Aber selbst wenn die Behörde sich nicht darauf einläßt und es zum Bußgeldbescheid kommen sollte, ist das kein Beinbruch. Die Bank muß für Schäden, die sie durch fehlerhafte Arbeit verursacht, gerade stehen wie jeder andere Handwerker oder Dienstleister auch. Einzelheiten dazu stehen in den AGB's deiner Bank. Wichtig dabei ist, daß du eine Pflicht zur Schadensminimierung hast. D. h. sollte tatsächlich ein Bußgeldbescheid erlassen werden, mußt du den ersteinmal bezahlen und nicht auf die Bank verweisen und es dadurch zum Gerichtsverfahren kommen lassen.


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Buchungsdatum und valuta

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 13.05.03 00:55

Hallo,

zunächst stimme ich Tortenjan voll und ganz zu.

Sodann ist zu berücksichtigen, dass bei der Bank zwischen Buchungsdatum und valuta unterschieden wird.
Was heißt das? Es kann sein, dass die Bank Deinen Überwesiungsauftrag ganz korrekt abgewickelt hat, obwohl Du noch nichts davon bemerkt hast. Und das geht so: Die Bank führt die Überweisung zu einem Zeitpunkt VALUTA aus. Das ist der Datumswert Deiner Überweisung. Der Tag, an dem diese Buchung vorgenommen wird, kann ein anderer sein (Buchungsdatum).

Gruß HeLi


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Zu: Überweisung fur Verwarnungsgeldern

angehängt von Biggles [Email: Keine]
am 17.05.03 15:07

Wollte noch mal das Ende hier darlegen ...

Ich habe exact nach 7 Tagen mit der Sachbearbeiterin telefoniert, nachdem ich bei meiner Bank nachgefragt hatte, warum es so lange dauert (Ueberweisung wurde in anderem Bundesland beauftragt, wie das eigentliche Bankkonto verwaltet wird und das dauert lt. Bank eben ..., blablabla). Ich habe der Sachbearbeiterin die Situation erklaert und daraufhin hat Sie die Wartezeit erhoeht, nachdem ich ihr zusagte, den Ueberweisungsbeleg (bzw. eine Kopie, auch in elektronischer Form via E-Mail, was ich dann favorisierte) zukommen zu lassen. Das habe ich natuerlich dann an dem selben Abend auch noch getan ...

Es scheint also so, dass wirklich nur eine Woche gewartet wird, bis die Ueberweisung eingegangen ist und andernfalls ein Bussgeldverfahren eroeffnet wird ...

Tatsaechlich konnte ich dann ebenfalls noch via Online-Banking am selben Abend sehen, dass die Abbuchung vom Konto durchgefuehrt wurde, aber erst 1 Stunde nachdem die E-Mail schon raus war ... Echt seltsam ...

Nunja, ich hoffe das Problem ist damit endgueltig vom Tisch ...

Biggles


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Überweisungsdauer

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 17.05.03 23:32

Banken verdienen u.a. daran, dass sie Überweisungen vom Konto des Auftraggebers abbuchen, aber erst nach einigen Tagen dem Empfänger gutschreiben. Das ist legitim, aber nur solange dies einen bestimmten zeitlichen Rahmen nicht übersteigt.
Es gab dazu einmal vor ein paar Jahren ein Urteil. Die Banken haben kräftig darum gestritten, aber mehr als 2 Arbeitstage sind für eine (Inlands-)Überweisung dem Kunden nicht zuzumuten.

Gruß HeLi

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