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Zu schnell gefahren ...

hinzugefügt von Peter [Email: Keine]
am 30.05.03 09:29

Mir wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 27 km/h in einer 100 km/h Zone vorgeworfen. Die Messung erfolgte durch eine hinter mir fahrende Polizeistreife (Tachoablesen-keine Messgeräte). Angeblich wäre ich ca. 150 km/h gefahren, man hätte 15% abgezogen und so würde sich 27 km/h Überschreitung ergeben. Ist so etwas zulässig? Wie haltbar sind solche Messungen vor Gericht? Für mich kommt erschwerend hinzu, dass ich nun, da es ein Wiederholungsfall ist, den Führerschein abgeben muss. Wie wird wegen der relevanten 2 km/h entschieden. Was ist mit beruflichen Härtefällen? Mir geht es nur um das Fahrverbot! Punkte, am liebsten nur den einen, akzeptiere ich. Was meint Ihr?


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15 % Toleranzabzug realistisch

angehängt von Uwe Brandt [Kontakt]
am 30.05.03 11:27

Geschwindigkeitsmessungen durch Nachfahren sind nicht unüblich und, dies sei erwähnt, vor Gericht grundsätzlich anerkannt.

Im Einzelfall werden dabei dem Betroffenen hohe Toleranzwerte zugebilligt, 15 Prozent können als realistische Größe angesehen werden.

Die Höhe des Toleranzabzuges ist von einigen Faktoren abhängig. So ist u.a. die Länge der Meßstrecke, die Witterung, der Fahrbahnverlauf und die Eichung des Tachometers von Bedeutung. Ungeeichte Tachometer werden grundsätzlich anerkannt, jedoch höhere Toleranzwerte gewährt. Gleiches gilt für analoge Tachometer die wegen möglicher Ablesefehler einen höheren Toleranzwert als digitale Tachometer zugebilligt bekommen...

Hier ein Link auf ein paar Entscheidungen des OLG-Hamm bzgl. Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren.


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Zu: Zu schnell gefahren ...

angehängt von poolman [Email: Keine]
am 01.06.03 01:00

Tachoendwert des Verfolgungsfahrzeug. Davon 14 % ausrechnen. Von der abgelesenen Geschwindigkeit des Probanten 7% ausrechnen. Beide Werte addieren. Von der abgelesene Geschwindigkeit abziehen = gerichtsverwertbare Geschwindigkeit. Formel gültig für Polizei RP und gerichtsverwertbar. Gruß poolman

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