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Frage an alle!

hinzugefügt von Rainer aus MV [Kontakt]
am 06.07.03 14:56

Hallo, An einem Freitag im Januar war ich, wie etwas alle 10 Tage, nachmittags in der nächsten Kleinstadt, um Selbstdrehtabak und Zigare- ttenpapier zu kaufen, da es einen entsprechenden Laden hier nicht gibt. Ausserdem holte ich mir in einem Supermarkt 4 Flachen Bier. So gegen 20. Uhr war ich wieder Zuhause , aß Abendbrot und trank dazu Bier. Daraufhin wurde ich sehr müde und schlief auf dem Sofa ca. 3 Stunden, was dazu führte, daß ich danach hellwach war. Etwa um 1.00 nachts weckte ich meine Frau, die im Bett lag und sagte ihr, da ich nicht wieder einschlafen könne, würde ich noch etwas mit dem Auto herumfahren. Die Straßenverhältnisse seien laut Wetterbericht gut. Plötzlich kam eine kleine Kurve. Sie war total vereist. Dies wurde auch später von der Polizei und dem mich heimbringenden Taxifahrer bestätigt. Obwohl ich nicht schneller als 60 - 70 km/h fuhr, verlor ich total die Kontrolle über das Auto, raste von der Straße, flog über einen Graben., durchbrach einen Zaun und überschlug mich mit dem Fahrzeug total. Der Wagen fiel wieder auf die Räder. Wie durch ein Wunder und wohl weil ich angeschnallt war und mich krampfhaft am Lenkrad festgehalten hatte, blieb ich unverletzt Durch das Herumfliegen war ich völlig konfus und irritiert. Statt möglichst schnell auszusteigen und Hilfe zu holen, stellte ich fest, obwohl das Auto einen Totalschaden am Chassis hat, lief der Motor noch.. Ich legt einfach einen Gang ein und fuhr weiter die Wiese entlang, bis ich an einer völlig aufgeweichten Stelle, mitten im Morast feststeckte. Immer noch wie benommen, versuchte ich hartnäckig, ich kann das nur auf den Schock zurückführen, den kaputten Wagen wieder freizubekommen. Dabei verlor ich im lehmigen Matsch einen Schuh, fand ihn auch nicht wieder, mein Fuß wurde völlig naß und unterkühlt. Als ich mir in meinem fertigen Zustand eine Zigarette drehen wollte, entdeckte ich in der Tüte vom Nachmittag die 4 Flaschen Bier. Da mich die Anstrengungen und die Situation völlig fertig gemacht hatten, trank ich im Laufe der folgenden Zeit alle Flaschen leer, irrte aber zwischendurch weiter mit dem nassen Fuß in dem Matsch umher. Irgendwann sah mich ein Kleinlaster, der mir die Nutzlosigkeit der Bemühungen klar machte . Er verständigte die Polizei. Diese kam, zeigte aber an dem Unfall kaum Interesse. Auch war für sie klar, Ursache war die Glätte und nicht etwa unsichere oder alkoholisierte Fahrweise. Ich war inzwischen von den Haaren bis zu den Füßen mit Matsch eingeschmiert. Auf die Frage, ob ich vor Fahrtantritt Alkohol getrunken habe, antwortete ich , Bier zum Abendbrot. In meinem total verwirrten Zustand machte ich mir über die 4 Flaschen Bier nach dem Unfall gar keine Gedanken. Zumal die Beamten sich nicht einmal mein Auto ansahen. Dort hätten sie die leeren Flaschen sehen können. Der Hergang des Unfalles mit seinem gesamten Ausmaß des Totalschadens wurde überhaupt nicht rekonstruiert! Also brachte man mich zur Blutabnahme in das Krankenhaus . Der Führerschein wurde einbehalten. Es wurde mir dort verwehrt, mir wenigstens die verschmierten Hände zu waschen, auch interessierte sich niemand für meinen völlig unterkühlten Fuß. Genauso fragte mich niemand, wann und wo ich den Alkohol getrunken habe! Hätte ich wirklich vorher Alkohol getrunken, läge es ja wohl nahe, daß ich den Unfallort so schnell wie möglich verlassen hätte, statt zu warten, bis die Polizei kommt. Am Montag ging ich zum Rechtsanwalt, der sofort einen Beweisantrag zum Unfallgeschehen stellte um die Ursache zu klären, Spuren zu sichten und die Bierflaschen sicherzustellen.. Diesem wurde nicht entsprochen. Antrag auf Rückgabe des FS und Beschwerde beim Landgericht wurden abgelehnt. Auch suchte ich einen Arzt auf, der meine Fußverletzungen diagnostizierte. Ein Gutachten der Rechtsmedizin ergibt 1.27% für den Nachtrunk und 0.3% zum Unfallzeitpunkt, wenn man die Zeit bis zur Blutabnahme berücksichtigt. Da das Trinken am Unfallort nicht zu widerlegen sein wird, mein Nichtflüchten spricht ja auch nicht gerade für „bersoffenes Autofahren“, befürchte ich, man wird mir relative Fahruntüchtigkeit mit Unfall anlasten, um nicht zu einem Freispruch zu kommen. Mein Auto war ein Subaro Minibus und ist wohl wegen seiner eigenwilligen Bauform umgekippt und nicht wegen überhöhter Geschwindigkeit, wie das LG behauptet. Was kann ich noch tun und was erwartet mich? Mein Rechtsanwalt ist nicht gerade ein Experte! Termin ist erst im September. Ergänzung: Ich habe Null Punkte und bin noch nie aufgefallen!


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Alkoholiker

angehängt von MrMurphy [Email: Keine]
am 06.07.03 15:11

Hört sich wie die typische Ausrede eines Alkoholikers an.


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Zu: Frage an alle!

angehängt von Volker Kalus [Kontakt]
am 07.07.03 17:59

Unabhängig von der Würdigung hier :-(
möchte ich Dich auf die Diskussion in einem anderen Forum hinweisen.
Ich denke der Sachverhalt muss hier nicht nochmals ausführlich ausdiskutiert werden.

Website: http://www.fahrerlaubnisrecht.de


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Zu: Frage an alle!

angehängt von Rainer aus MV [Email: Keine]
am 08.07.03 00:10

Sehr geehrter Herr Kalus, es ist nur schade, daß Sie sich in die Diskussion nicht einmal eingeschaltet haben! Sie gelten als Experte und zu den Begriffen "Anscheinsbeweis" und dem § 116, der Ermittlungen in alle Richtungen vorschreibt, ist es ja nie gekommen. Als die teilweise widerliche Polemik beantwortet wurde, war es plötzlich AUS mit der Meinungsfreiheit.


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Zu: Frage an alle!

angehängt von ralfmuc [Email: Keine]
am 08.07.03 00:11

jojo, bei mir ist die strasse im juli auch vereist. sehr gelungener witz... gruss ralf


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Zu: Frage an alle!

angehängt von ralfmuc [Email: Keine]
am 08.07.03 00:15

@rainer sry, habe den januar überlesen. betrachte o.g. kommentar als nicht geschrieben. die geschichte klingt trotzdem unglaublich. alles gute gruss ralf


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Worüber sollen wir hier diskutieren???

angehängt von Uwe Brandt [Kontakt]
am 08.07.03 14:58

Ganz ehrlich, wenn ich solche wortschwallenden Schilderungen lese werde ich immer ganz skeptisch...

Was soll die überflüssige Prosa bloß überdecken??

Der komplette Sachverhalt liesse sich auch in wenigen Sätzen formulieren. Wozu also eine solche Abenteuergeschichte?

Ein Anwalt wurde bereits eingeschaltet. Der rechtliche Hintergrund dürfte klar sein. Es gilt für den Anwalt einen Vortrag zu halten, der ÜBERZEUGEN kann.

Hier im Forum sehe ich keinen "Handlungsbedarf", worüber sollen wir hier noch diskutieren??? Darüber ob die Story der Wahrheit entspricht oder nicht? Das ist doch lächerlich...

Ich hätte bei sachlicher Beantwortung zur Einschaltung eines Rechtsanwalts geraten. Ob der etwas reißen kann ist abhängig von den Umständen des Einzelfalls. Weiter können wir hier in den Fall eh nicht einsteigen.

Man stelle sich vor: Ausbrechen des Fahrzeugs in einer Kurve bei 60 - 70 km/h, Salto-Mortale in einen Acker, Weiterfahrt wie beim nächtlichen Schlamm-Catchen, Steckenbleiben im Morast, "ZUFÄLLIG" eine Handvoll Pils im Kofferraum finden und diese dann auch noch zur After-Crash-Party mißbrauchen...

...sorry, dafür reicht meine Fantasie nicht aus.

Nichts für ungut, es ist alles sehr dubios und wenig glaubwürdig.

Es kann sein, dass Dich ein guter Rechtsanwalt raushauen kann. Ein fader Beigeschmack würde trotzdem immer bleiben. Alkoholkonsum direkt nach einer Ausnahmesituation (Unfall), ob vorgegeben oder nicht, dürfte bei jedem Verfahrensbeteiligten gewisse Rückschlüsse auslösen.

@Volker Kalus:

>[Zitat:] "Unabhängig von der Würdigung hier :-(
möchte ich Dich auf die Diskussion in einem anderen Forum hinweisen.
Ich denke der Sachverhalt muss hier nicht nochmals ausführlich ausdiskutiert werden."


Richtig so.

P.S. Du kannst hier ruhig den Link auf das "andere Forum" und die dortige Diskussion angeben. Die meisten werden sowieso überall reinschauen ... und das ist auch gut so;-)


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angehängt von Michels35 [Email: Keine]
am 08.07.03 16:17

ich verstehs auch nicht.

Du hast es so weit auf die Spitze getrieben, bis Dein Thema geschlossen wurde.

Von wegen Bananenrepublik usw. usw. usw.

Willst Du jetzt hier nochmal lesen, dass Deine Geschichte von A bis Z der totale Schwachsinn ist?

Der böse Autohersteller, die dumme Tüte, Koffer, Tasche oder was auch immer auf dem Rücksitz, dann die böse Polizei, dann die bösen Ärzte die Deinen Fuss nicht behandelt haben.

Sei froh das Du nicht noch ein Verfahren wegen Fahrerflucht bekommst, denn für mich ist das eine.

Frei nach dem Motto: Anderes Forum, andere Meinungen???

Ts ts ts


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Zu: Frage an alle!

angehängt von Volker Kalus [Kontakt]
am 08.07.03 16:57

Ich finde anderes Forum - andere Meinungen ist akzeptabel. Die Zusammensetzung der - meiner Meinung nach 3 brauchbaren Fachforen - ist ja wahrlich seeehr unterschiedlich, zumindest soweit ich den Eindruck gewinnen konnte. Nur im vorliegenden Fall wurde das etwas extrem ausgereizt.

@Rainer aus MV

danke für die netten Blumen - das mit dem Experten kann man sehen wie man will . nur manchmal handel ich gerne nach dem Motto:
"... Hättest Du geschwiegen - wärest Du ein Weiser gewesen ..". Ab und zu bin ich gerne mal weise
:-))))))

Website: http://www.fahrerlaubnisrecht.de


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Zu: Frage an alle!

angehängt von Rainer aus MV [Email: Keine]
am 08.07.03 19:04

Gut, ich gebe auf.
Es muß wohl akzeptiert werde, daß von den Nutzern solcher Foren, es als normal angesehen wird, wenn Ärzte im Krankenhaus, Unfallopfer nicht untersuchen und Verletzungen nicht behandeln, wenn Polizisten Unfallaufnahmen im Vorbeifahren "erledigen" und nachtägliche Beweisanträge ignorieren.
Dafür (laut Spiegel dieser Woche) werden ja auch Mordverdächtige von Gerichten freigelassen, weil keine Haupztverhanlung stattfindet, können Jugendliche auch nach der zehnten schweren Körperverletzung nicht in U-Haft und stehen Drogendealer wenige Stunden nach einer Festnahme wieder am selben Platz und gehen ihrer Tätigkeit nach!


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@Uwe

angehängt von RA Goetz Grunert [Kontakt]
am 09.07.03 08:06

...after crash party!!!

hahahahabe schön gelacht!!!, danke Uwe!

In dieser Richtung müsste der Verteidiger den Sachverhalt wohl locker im Rahmen seines Plädoyers darstellen. Dann eine rhetorische Pause. Halb mitleidigen Blick in Richtung des Vorsitzenden und dann: "...das Ganze mag ja höchst bedauerlich sein, Herr Vorsitzender - Pause - Aber doch nicht strafbar!!!!"

Website: http://www.strafzettel.de


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Zu: Frage an alle!

angehängt von Volker Kalus [Kontakt]
am 09.07.03 10:37

@Rainer aus MV

siehste -> genau wegen solcher Äußerungen wie hier gehen Deine Argumente unter anderem voll in die ...

Überdenke mal Deine Strategie und lass Dich einmal von einem Fachmann beraten

Website: http://www.fahrerlaubnisrecht.de


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angehängt von Rainer aus MV [Email: Keine]
am 09.07.03 13:31

Hute um 13..0 Uhr von "Dummerchen" "Trunkenheit am Steuer eines stehenden Kfz Hallo. Selbst wenn dein Auto durch die Polizei gesichtet wurde, ist nicht klar ob du gefahren bist. Solange die die Polizei nicht ausdrücklich "idendifiziert" hat und die fahren sehen hat ,kann sie normal garnichts tun. Wende dich mal an einen Anwalt." Ja bei anderen Teilnehmern werdén wohl andere Maßstäbe angelegt. Der Herr RA Grunert sollte sich mal überlegen, ob er seine Mandanten auch so behandelt wie in dem polemischen Statement. Es scheint mir, ermittlungsrechtliche Fragen sind nicht gerade sein Fachgebiet!


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angehängt von Michels35 [Email: Keine]
am 09.07.03 14:16

was für geistreiche Kommentare!

Kompliment dafür.

Mir tun nur die Menschen leid, die sich mit Dir auch im richtigen Leben ABGEBEN müssen.

Wie z.B. Deine Frau, die Du nachts weckst, um ihr mitzuteilen, das Du noch ne Runde (letzte) Runde mit Eurem Auto drehst.

Brauchst nicht antworten, werde Dein Thema nicht mehr anklicken.


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Wichtig is auf'm Platz

angehängt von Uwe Brandt [Kontakt]
am 09.07.03 14:40

@Rainer:

Nun sei mal nicht so konsterniert. In Anlehnung an einen Spruch eines alten Fußball-Haudegen (Ente Lippens?) möchte ich Dir sagen: "Wichtig is auf'm Platz" oder auf Deinen Fall bezogen "Wichtig is vor Gericht". Sämtliche Foren-Diskussionen, ob hier oder anderswo, sind letztlich nur Schall und Rauch.

Ich kenne RA Grunert persönlich. Soweit ich ihn einschätze und sein Posting verfolge hat er Deinen nicht alltäglichen Fall sicherlich bereits gedanklich in Deinem Sinne durchgespielt (vgl. "Aber doch nicht strafbar!!!!").

Auch ich habe hier meine persönliche (skeptische) Meinung abgegeben, na und?

In der Verhandlung schätze ich Deine Chancen nicht unbedingt minimal ein. Du must allerdings erwarten, dass es zu heftigen Diskussionen und möglicherweise zu einer völlig konträren Bewertung des Sachverhalts kommt. Fakt ist: Der offizielle Ausgang ist völlig offen!

Die von Dir genannten Umstände (>[Zitat:] "wenn Ärzte im Krankenhaus, Unfallopfer nicht untersuchen und Verletzungen nicht behandeln,... / auch interessierte sich niemand für meinen völlig unterkühlten Fuß...") bewerte ich hier in der Mehrzahl als "Nebenkriegsschauplätze". Eine Diskussion darüber ist jedenfalls nicht viel wert.

Belassen wir es dabei, d'accord?

P.S. Es wäre interessant, wie die Sache dann ausgeht. Wäre schön, wenn Du irgendwann das "Ergebnis" hier (und bei jurathek.de) posten würdest.

P.P.S. Die Diskussion im "anderen Forum" kann hier verfolgt werden: Hier klicken


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angehängt von TwuFaizz [Email: Keine]
am 09.07.03 20:39

Also ich find die Geschichte zwar Skuril, aber doch nicht unglaubwürdig! Ich setze mich auch einfach ma ins Auto und fahr herum....und wenn man sich dann noch überschlägt und im Schockzustand noch Bier findet...ja dann macht man sich erstma ne Kippe an und trinkt nen Bier....ganz ohne darüber nachzudenken welche Folgen das haben kann....also in so eine Schocksituation versteh ich das voll und ganz.... bloß ich glaube vor Gericht wird es dir nicht viel nützen wenn du es nicht beweisen kannst....


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angehängt von Haribo [Email: Keine]
am 10.07.03 12:54

Ich lass jetzt mal weg, ob ich die Geschichte glaube oder nicht (Aus meiner täglichen Praxis könnte ich noch weitere viel skurilere Geschichten beisteuern, vor allem von Menschen, die anderen Menschen Tabletten in die Cola tun...), ich halte die erreichte Promillezahl nicht mit der angegebenen Trinkmenge erklärbar. Insgesamt ging es um 8 Flaschen Bier im Zeitraum von 6 Stunden und dann 1,2 Promille??? Das ist für mich der Haken an der Story.


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Zu: Frage an alle!

angehängt von Rainer aus MV [Email: Keine]
am 10.07.03 13:35

Die Frage ist geklärt: Laut gerichtsmedizinischem Gutachten ergibt sich ein Vortrunk vomn 0.3 Promille und ein Nachtrunk von 1.27, zugrundegelegt ein Unfallzeitpunkt von 3.00 Uhr. Das waren dann um 4.30 bei der BAK noch 1.42. Dazu wird der Gutachter auch stehen. Pech für mich, die Grenze von 0.3. Das heißt, relative Fahruntüchtigkeit in Verbindung mit Unfall. Aber wieweit eine minimale Abweichung von nur 0.1 P möglich ist, wird man sehen. Denn bei 0.29 ist meinewr Meinung nach die Alkoholfahrt vom Tisch. Was nicht heißt, daß das Gericht automatisch den Nachtrunk glaubt. Mein RA sagt dazu, ohne Bilder wirkt die Geschichte dubios. Wer die Fotografien vom Unfallort und dem Auto gesehen hat, bekommt einen anderen Eindruck

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