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Chance vertan?

hinzugefügt von Dida [Kontakt]
am 07.07.03 23:17

Hallo zusammen, da ich auf meinen Eintrag noch keine Antwort bekommen habe, versuch ich's nochmal. Habe im Jan. 1991 aufgrund einer "Alkohol-Fahrt" den FS verloren. Im März 2002 habe ich die "Wiedererteilung" beantragt. Ist auch ohne Probleme gegangen...habe mich dann bei einer Fahrschule angemeldet...konnte aber aus beruflichen Gründen die Fahrstunden bis zur Prüfung nicht beenden....also: Vor einigen Tagen neuer Antrag! Warte jetzt wieder. Kann es sein, daß sich das auf eine "Wiedererteilung" negativ auswirkt???? Kann Flensburg jetzt sagen, daß die Wiedererteilung nur mit MPU möglich ist....sind hier Fristen entstanden??? Dida


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Haribo [Email: Keine]
am 08.07.03 11:56

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Deine Eignung hast du nachgewiesen oder musstest es nicht. Jetzt geht es um deine Befähigung, daher die Prüfung und für die gelten eigene Regeln. Da entsteht dir kein Nachteil.


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 08.07.03 13:45

Hallo Haribo, danke für die Antwort. Wahrscheinlich hatte ich mich ein wenig umständlich ausgedrückt. Ich habe zwischen der Anmeldung in der Fahrschule und der Führerschein-Prüfung über ein Jahr vergehen lassen. Die Führerscheinstelle sagt, dadurch ist die Frist abgelaufen und ein neuer Antrag muß gestellt werden. Also: Wieder 105 Euro Bearbeitung, Passfoto, Sehtest..... Das habe ich vor einer Woche auch wieder getan. Nun meine Frage: Ist es möglich, daß die FSS oder die Flensburger, obwohl mein Antrag auf Wiedererteilung ohne Probleme im vergangenen Jahr genehmigt wurde, jetzt auf einmal - aus welchen Gründen auch immer - auf eine MPU bestehen???


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Uwe [Email: Keine]
am 08.07.03 13:57

Nein, nach 10 Jahren ist die MPU "abgelaufen". Du bekommst den Führerschein nach bestandener Prüfung.

Gruß Uwe


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Andreas [Kontakt]
am 08.07.03 14:14

So eine pauschale Antwort kann man nicht geben.

Lies mal hier


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 08.07.03 15:14

Danke zunächst, für Eure Antworten. Andreas, du verweist auf die zahlreichen Kommentare zu "10 Jahre.....". Demnach kann ich deine Antwort verstehen. Mein "Fall" scheint aber eine kleine, andere Komponente zu haben: In allen Fällen, die unter "10 Jahre...."eingetragen sind, geht es grundsätzlich um die "Neuerteilung", bei mir wurde sie aber bereits ohne Einwände vor einem Jahr erteilt. Da ich sie jetzt aus genannten Gründen neu beantrage, und die Neuerteilung mit einer MPU verbunden wäre....scheint mir das, als Laien, durch Willkür begründet....


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 08.07.03 15:24

....selbstredend gab es bei mir in der Zwischenzeit keinerlei Einträge bzw. Delikte...


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Sali Tagar [Email: Keine]
am 08.07.03 19:36

Tja.....eigentlich keine unspannende Frage. Werde mal nachlesen...


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 09.07.03 14:42

Nochmals zu Uwes Aussage: Was macht Dich so sicher?


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Neue Aktenlage? Doch wohl nicht, oder?

angehängt von Uwe Brandt [Kontakt]
am 09.07.03 14:54

Wie hoch war denn die damalige Blutalkoholkonzentration (BAK)??

Ersttäter?

Weitere Eintragungen im Verkehrszentralregister?

>[Zitat:] "Kann es sein, daß sich das auf eine "Wiedererteilung" negativ auswirkt??"

Es ist eine "Neuerteilung" beantragt.

Die Fahrerlaubnisbehörde wird nun wieder die "Eignungsfrage" stellen. Nach bestehender Aktenlage steht wohl zu erwarten, dass Maßnahmen zur Prüfung der Eignung seitens der FE-Behörde nicht angeordnet werden.

Warum auch?

Über neue Erkenntnisse sollte die Behörde zwischenzeitlich nicht verfügen, oder? Insoweit sollte die Entscheidung eine FE-Neuerteilung ohne Gutachten zu gewähren bei gleicher Aktenlage erneut getroffen werden können...


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Uwe [Email: Keine]
am 09.07.03 15:49

@Dida!

"Sicher" bin ich mir nicht, da bräuchte ich den Wissensstand eines Anwaltes und das bin ich nicht.
Ich bin in solchen Dingen recht belesen. Dabei stützen sich meine Informationsquellen auf Internet, eigene Erfahrungen (mit Anwalt)(nicht soooo viele) und Erfahrungen mit Personen, die ich betreue, welche in Schwierigkeiten gekommen sind und deren Lösungsweg.
Nach meinem Wissensstand ist man nach 10 Jahren "sauber", es wird keine MPU mehr verlangt. Sicher kann es Dir allerdins nur ein Anwalt verraten.

Gruß Uwe


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 09.07.03 16:25

zunächst - wie immer - danke für die Antworten. Zu Uwe Brandt: Tja, 2,3 / Ersttäter / keinerlei sonstige Eintragungen / Urteil im März 1990 Du schreibst: Es stünde wohl zu erwarten, "dass Maßnahmen zur Prüfung der Eignung [...]nicht angeordnet werden. Warum auch?" 1. Weil der neue Antrag von jemand anderem bearbeitet wird, der die Entscheidung über den ersten Antrag nicht für richtig hält. 2. Ich habe keine Ahnung, ob die entsprechenden Stellen noch Einblick in den damaligen Vorgang hatten. Wenn nicht könnte es ja durchaus sein, daß die BAK nicht einsehbar war und nur gecheckt wurde, ob irgendein neuer Eintrag vorliegt. Bei der neuen Beabtragung wollte der Sachbearbeiter eine Kopie des Urteils-Schreibens auf dem natürlich die BAK ersichtlich ist. Ich weiß nicht, ob das eine Rolle spielt und ob meine Vorstellung der Bearbeitung bei der Führerscheinstelle überhaupt richtig ist....aber deshalb versuche ich ja Informationen zu bekommen.


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16.25 Antwort @ U. Brandt

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 09.07.03 16:57

*


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scheint gut zu laufen

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 10.07.03 16:46

Scheint wohl doch ohne Probleme bei mir zu laufen...


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MPU ab 1,6 o/oo "eigentlich" obligatorisch

angehängt von Uwe Brandt [Kontakt]
am 10.07.03 17:18

Is ja ein Ding!

Bei 2,3 Promille hätten Sie Dir jetzt im Rahmen der Neuerteilung eigentlich eine MPU "verpassen" müssen - trotz der bereits abgelaufenen 13 Jahre (vgl. mein Posting Tilgung / Verwertungsverbot = 5 + 10 Jahre !! im Thread "Führerscheinentzug vor 10 Jahren").

Die Beibringung eines entsprechenden Gutachtens ist jedenfalls ab 1,6 Promille obligatorisch.

Nun ja ... Glück für Dich;-)

P.S. ... und NIE wieder Alk am Steuer!! Indianer-Ehrenwort?


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sieht ganz gut aus

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 10.07.03 20:51

Na ja, noch "sieht es ja nur ganz gut aus", hab also noch nichts in den Händen...aber mit dem Alk kann ich dir schon seit 10 Jahren das Indianer-Ehrenwort geben...und am Steuer erst recht....mann, das ist 13 Jahre her!!!!


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Frage an Uwe

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 10.07.03 23:50

Hallo Uwe, teilst Du auch die Meinung von Uwe Brand, daß aufgrund der BAK eine MPU obligatorisch sein müßte??? Hast Du derartige Fälle erlebt, wo die MPU nach 10 Jahren, obwohl der BAK über 1, 6 0/00, nicht verlangt wurde???


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§ 13 FeV

angehängt von Rolf Tjardes (Webmaster) [Kontakt]
am 11.07.03 06:13

1,6 Promille

>[Zitat:] "Zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen ordnet die Fahrerlaubnisbehörde an, daß
...
2. ein medizinisch-psychologisches Gutachten beizubringen ist, wenn
...
c. ein Fahrzeug im Straßenverkehr bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder einer Atemalkoholkonzentration von 0,8 mg/l oder mehr geführt wurde"
(§ 13 FeV; Klärung von Eignungszweifeln bei Alkoholproblematik).

10/15 Jahre

Zur umstrittenen (!) Frage der 10/15 Jahre bitte den Fachbeitrag von Uwe Kalus lesen: Hier klicken. Bei dieser Frage drehen wir uns hier seit langem im Kreise, der Eine favorisiert die 10 Jahre, der Andere 15 Jahre. Aus dem sehr guten Fachbeitrag wird klar, warum diese Frage so umstritten ist. Der obige Poster "Stefan" ist z.B. - wie Du unschwer ablesen konntest - bekannter Verfechter der 10-Jahres-Auslegung, ich tendiere hingegen mittlerweile eher zu den 15 Jahren.

Fahrerlaubnis bereits erteilt?

>[Zitat:] "In allen Fällen, die unter "10 Jahre...."eingetragen sind, geht es grundsätzlich um die "Neuerteilung", bei mir wurde sie aber bereits ohne Einwände vor einem Jahr erteilt."

Nein, erst mit Aushändigung des Führerscheins (nach bestandenen Prüfungen) gilt eine Fahrerlaubnis als "erteilt". Dies liegt bei Dir nicht vor, vgl. >[Zitat:] "... konnte aber aus beruflichen Gründen die Fahrstunden bis zur Prüfung nicht beenden."

Website: http://www.verkehrsportal.de


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Uwe [Email: Keine]
am 11.07.03 13:45

@Dida!

Meine "Meinung" ist leider nicht relevant (wäre zu schön).
Nach meinem Wissensstand ist eine MPU ab 1.6 zwingend durchzuführen vor Neuerteilung.
Ich denke, nach 10 Jahren darf der Alkoholverstoß nicht mehr verwertet werden. Meine von mir betreuten Alkoholsünder konnten nach 10 Jahren den Führerschein machen.
Ansonsten verweise ich auf obige Artikel von Leuten mit noch mehr Ahnung von der Materie, da wurde es umfassender beschrieben.

Gruß Uwe


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Unterschiedliche Handhabung?

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 11.07.03 14:47

Danke für Eure Beiträge. Egal, wie mein Fall ausgehen wird - deutlich ist die offensichtlich unheitliche Handhabung bzw. Auslegung bestehender Paragraphen. Speziell bei der "10 Jahre...."-Problematik. Kann es sein, daß zuständige Ämter in verschiedenen Städten ebenso unheitlich argumentieren. Also, daß ich in Hamburg grössere Chancen habe ohne MPU eine Neuerteilung zu bekommen, als zB. in Kiel/Berlin...etc.???


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@ Uwe

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 11.07.03 20:46

Hi Uwe! "Deine von dir betreuten Alkoholsünder konnten nach 10 Jahren ihren Führerschein machen"...obwohl sie über 1,6 0/00 zum Tatzeitpunkt hatten??? Gruß Dida


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Nochmals @ Uwe

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 13.07.03 20:07

Hi Uwe, würde mich freuen, wenn Du mir noch auf meine Frage antworten würdest. Gruss Dida


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Zu: Chance vertan?

angehängt von Uwe [Email: Keine]
am 13.07.03 22:07

@Dida!

Sorry für die Wartezeit, war halt schönes Wetter und abends DJ Bobo in Mainz...
Also: Bei den von mit betreuten Personen gab es vor über 10 Jahren Alkohol am Steuer und einmal auch Fahren ohne FS. Standardmäßig und neugierdehalber habe ich immer nach der Promillezahl gefragt und immer präzise Auskünfte bekommen, was bie Glaubwürdigkeit in meinen Augen erhöht. Bei 3 Fällen war das exakt so - über 1,6 vor über 10 Jahren. Die Akten dazu habe ich nicht gesehen. Ich wurde nur darüber von meinen Leuten informiert. Diese Personen haben jetzt ohne MPU einen Führerschein bekommen (Rheinland-Pfalz). Ich denke, dass die Auskünfte zuverlässig waren.

Gruß Uwe


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@Uwe

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 13.07.03 23:13

Danke für die Antwort Uwe. Bin nämlich im Augenblick hin und hergerissen...Beiträge innerhalb des Forums machen es mir nicht einfacher meinen Bescheid abzuwarten. Deshalb auch der wirklich ernstgemeinte Beitrag "Unterschiedliche Handhabung" von mir. Mein Fahrlehrer bestätigt mir nach vielen Rückfragen und Gesprächen mit der Führerscheinstelle, daß ich mir keinen Kopf machen solle....aber bei so vielen unterschiedlichen Auslegungen fällt es mir schwer seinen Rat anzunehmen. Nochmals, Danke für deine Antwort Gruss Dida


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Schwarz auf Weiss

angehängt von Dida [Email: Keine]
am 21.08.03 11:18

So, jetzt hab ich's schriftlich. Muß jetzt noch die Prüfung machen und das war's. Das wird mir eine Lehre sein, das kann ich euch sagen...


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Zu: Chance vertan?

angehängt von viper1860 [Kontakt]
am 07.09.03 14:42

Hallo, bin durch einiges suchen in dem Forum gelandet. Was mich zu dem Thema interessieren würde, ist ab wann die 10 Jahre gelten? Ab FS-Abgabe oder ab Urteil? Danke viper1860

Website: http://www.a-s-conrady.de

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