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unrechtens geblitzt? ja, oder nein?

hinzugefügt von Peter Prehn [Kontakt]
am 20.07.03 11:21

Hallo!
folgende Situation: Autobahnbaustelle, beschränkt auf 60 km/h, in der Baustelle erneute Beschilderung 40 km/h in Verbindung mit Querrinne!
Meines Erachtens bezieht sich die Beschränkung auf 40 km/h nur auf die Querrinne und bedarf keiner Aufhebung! Ich fuhr also nach der Querrinne wieder 60 km/h und wurde prompt geblitzt!
Ich denke, zu Unrecht!!! oder ????????
Peter


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Zu: unrechtens geblitzt? ja, oder nein?

angehängt von Peter Prehn [Email: Keine]
am 20.07.03 11:57

Sorry, nicht Querrinne, sondern "unebene Fahrbahn" war gemeint!!!


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Zu: unrechtens geblitzt? ja, oder nein?

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 20.07.03 13:13

Sofern sich die 40km/h-Beschränkung tatsächlich nur auf die Querrinne alleine (unebene Fahrbahn) bezogen hat (beide Verkehrszeichen müssen dazu in Kombination aufgestellt werden) und danach der vorherige Straßenzustand wieder gegeben war, sollte eine Beanstandung an sich nicht mehr erfolgen, wenn Du nach Ende der Gefahrenstelle wieder auf die ursprünglich zugelassene Geschwindigkeit beschleunigt hast (vgl. § 41 Abs. 2 Nr. 7 StVO vor Zeichen 278 bis 281). Man könnte die Beschilderung allerdings auch so interpretieren, dass die 40km/h-Beschränkung weiter Geltung hat und erst durch ein Aufhebungszeichen aufgehoben wird. In diesem Fall läge jedoch bei einer Kombination von Streckenverbot und Gefahrzeichen keine eindeutige Beschilderung vor, wo man ggf. einhaken könnte.

Jetzt warte aber erst einmal ab, ob Du nicht mit mehr als 60 km/h gemessen wurdest und nun wegen Überschreitung dieses Basiswerts beanstandet wirst.


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Zu: unrechtens geblitzt? ja, oder nein?

angehängt von Peter Prehn [Email: Keine]
am 20.07.03 16:53

Beide Schilder waren an einem gemeinsamen Mast befestigt und nach der Querrinne war die Fahrbahn wieder in Ordnung.Ich wurde wegen 53 km/h zu 25 Euro Verwarnungsgeld verdonnert!


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Zu recht geblitzt

angehängt von MrMurphy [Email: Keine]
am 20.07.03 17:16

Die Verwarnung ist zu recht erfolgt. Irgendwie geht hier die falsche Meinung rum, daß eine Geschwindigkeitsbegrenzung nicht aufgehoben werden muß, wenn sie zusammen mit einem Gefahrenschild angebracht ist. Dabei wird leider ein wichtiger Zusatz unterschlagen:

"...und sich aus der Örtlichkeit zweifelsfrei ergibt, von wo an die angezeigte Gefahr nicht mehr besteht."

Wie schon festgestellt wurde, heißt das Gefahrenschild nicht Querrinne, sondern "Zeichen 112 - Unebene Fahrbahn". Die Gefahr ist also nicht vorbei, wenn es einmal kurz unter den Rädern rumpelt, sondern die unebene Strecke kann natürlich länger sein.

Da das Schild "Unebene Fahrbahn" grade auf Gefahren aufmerksam machen soll, die ein Fahrer nicht so ohne weiteres erkennt, kann natürlich nicht zweifelsfrei festgestellt werden, wann die Gefahr vorüber ist. Zumindest muß man zwei bis drei Kilometer abwarten, bevor man wieder schneller fährt.

War denn dort, wo der Blitzer stand, die Baustelle bereits zu Ende? Ansonsten brauchst du es mit einem Widerspruch erst gar nicht zu versuchen.


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Zu: unrechtens geblitzt? ja, oder nein?

angehängt von Der Gedankenlose [Email: Keine]
am 20.07.03 17:31

Und ausserdem lohnt es bei der Summe nicht. Zahlen und fertich - bist halt abgezockt worden. Und? Nimm's wie ein Mann.


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Zu: unrechtens geblitzt? ja, oder nein?

angehängt von Peter Prehn [Email: Keine]
am 20.07.03 17:44

die unebene Fahrbahn war ein Fahrstreifenwechsel über eine horizontal geneigte Fläche, dementsprechend hatte sich die Unebenheit nach dem Fahrstreifenwechsel erledigt.
Hier gehts nicht um die Summe, sondern eben ums abzocken!


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Try it or pay it!

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 20.07.03 18:41

Ich hatte ja schon auf die beiden Interpretationsmöglichkeiten hingewiesen;-). Dennoch ist für mich die Situation bei weitem nicht so klar, wie es von MrMurphy hingestellt wird.

Du läufst bei einer Rückäußerung zu der Dir übersandten Verwarnung natürlich Gefahr, dass Deinem Einwand nicht stattgegeben wird und als Nächstes ein mit zusätzlichen Gebühren und Auslagen behafteter Bußgeldbescheid ins Haus flattert. Schwierige Entscheidung!

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