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Vorladung vor Gericht

hinzugefügt von Mario [Kontakt]
am 27.08.03 22:05

Servus,

habe letztens einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung bekommen. Darin wurde ein Tagessatz festgelegt, der nicht der Realität entspricht. Gegen die Höhes des Tagessatzes habe ich Einspruch erhoben, nicht gegen den Strafbefehl selbst. Als Nachweis habe ich den aktuellen Arbeitsvertrag mitgeschickt.
Nun erhielt ich einen Vorladung zu einem Gerichtstermin.

Was isn nun los??
Brauchen die für die Feststellung des Tagessatzes mein persönliches Erscheinen??


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Zu: Vorladung vor Gericht

angehängt von helveticus [Email: Keine]
am 28.08.03 23:06

Das ist ganz normal. Ein Strafbefehl ergeht auf Antrag der Staatsanwaltschaft. Die formuliert den vor und das gericht unterschreibt den nur noch (meist ohne Prüfung). Wenn Du Einspruch einlegst, ist die Akte ja schon beim Amtsgericht. Ohne Antrag der StA kann das Amtsgericht keinen "geänderten" Strafbefehl erlassen, deshalb gibts ne Hauptverhandlung. Ich würde mal mit dem Richter telefonieren, damit der mit der StA spricht, die sodann einen geänderten Strafbefehl beantragt, den das gericht dann erlassen kann. So macht man das eigentlich in der Praxis. Ob Du als Beschuldigter zum Richter "durchgelassen" wirst, ist aber fraglich. Was wird Dir denn vorgeworfen und was steht im Strafbefehl ?


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Zu: Vorladung vor Gericht

angehängt von Mario [Kontakt]
am 29.08.03 09:55

Also mir wird folgendes zur Last gelegt:

Leichte Verletzung von 3 Personen bei Autounfall
strafbar als fahrlässige Körperverletzung in 3 tateinheitlichen Fällen gemäß $$223 Abs. 1, 229 Abs. 1, 52 StGB.

Geldstrafe in Höhe von 25 Tagessätzen a 15 EUR, damit sind's 375 EUR.

Soweit so gut. Nur daß die Leutz von einem Einkommen von 450 EUR ausgehen, was aber net paßt.
Mein Einkommen beträgt nur 186 EUR.

Hab heute mal beim Gericht angerufen. Mir wurde gesagt, daß das der normale Lauf der Dinge ist und da auch keine Zeugen und so geladen sind, wird quasi nur mein Einkommen festgestellt.

Es lebe die Bürokratie in Deutschland. Auweia


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Zu: Vorladung vor Gericht

angehängt von helveticus [Email: Keine]
am 29.08.03 19:14

Da würd ich mal zu einem Anwalt gehen. Da ist i.d.R. immer eine Einstellung drin, jedenfalls gegen Geldzahlung. So hätttest Du wenigstens die Punkte und die Vorverurteilung gespart (5 x 5 Jahre). Nur das wirst Du allein sicher nicht hinkriegen. Ansonstenist die Tagessatzanzahl relativ milde. Außer bei Drogensüchtigen gehen die gerichte inzwischen auch jedenfalls nicht unter 10 € Tagessatz.

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