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TV Tipp

hinzugefügt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 31.08.03 20:29

heute; 22.20h Focus TV (PRO 7) 75 Min. bis 23.35 ShowView 67-80-073
Magazin · Themen: Showdown auf der Autobahn - Von der Jagd auf Drängler und Raser

...könnte interessant werden - vielleicht etwas reißerisch, aber immerhin ists ja nicht RTL2 ;)


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Hab ich was verpasst ??

angehängt von Uwe Brandt [Kontakt]
am 01.09.03 11:23

Schade, hab's nicht sehen können. Hab ich was verpasst ??


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Zu: TV Tipp

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 01.09.03 11:34

War´s nicht Spiegel TV? Jedenfalls war der Beitrag recht interessant.

Es wurden Szenen aus dem Alltag der Polizei, unterlegt mit Videosequenzen der Überwachungsfahrzeuge, bei der Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung sowie der Einhaltung des Rechtsüberholverbots auf Autobahnen in Brandenburg, NRW und Baden-Württemberg gezeigt und an sich recht objektiv dargestellt und kommentiert.

Allein schon die Bilder, mehr aber noch hinterher die Ausreden und Rechtfertigungsversuche der Ertappten haben einen schon nachdenklich werden lassen. Von Einsicht meist keinerlei Spur. Da erschien einem die verordnete Nachdenkfrist beim Zufußgehen (Fahrverbot) vielfach noch viel zu wenig; manche Verhaltensweisen konnte man auch durchaus als kriminell bezeichnen.

Beim Rechtsüberholen habe ich u.a. auch an Grobi denken müssen;-).


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Zu: TV Tipp

angehängt von Mescalero [Kontakt]
am 01.09.03 14:31

Habe zumindest einen Teil der RTL-Sendung gesehen, auf SAT1 kam bei "Planetopia" noch ein aehnlicher Beitrag, den ich mir aber nicht mehr angetan habe (musste in die Heia, weil frueh morgens wieder auf die AB!).

Im Grossen und Ganzen bekannter Stoff; die Schilderung der Arbeit der Autobahnpolizei und ein paar nette Videosequenzen von Draenglern, die ueberhaupt nicht bemerkt haben wollen, dass sie gedraengelt haben.

Schade finde ich nur, dass Dauerlinksspurschnarchnasenlangschlaefer nicht oder nur selten Gegenstand solcher Reportagen werden. Schade finde ich auch, dass die Autobahnpolizei auf dem Streckenabschnitt der A1, auf dem ich regelmaessig cruise, keine Videowagen einsetzt sondern von der Bezirksregierung gehalten ist, in den gruenweissen Auddos zu patroullieren (musste ich mal loswerden!)

Howgh!
Mescalero


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Dilemma

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 01.09.03 20:29

>[Zitat:] "Schade finde ich auch, dass die Autobahnpolizei auf dem Streckenabschnitt der A1, auf dem ich regelmaessig cruise, keine Videowagen einsetzt sondern von der Bezirksregierung gehalten ist, in den gruenweissen Auddos zu patroullieren (musste ich mal loswerden!)"

Du sprichst ein ganz großes unauflösbares Dilemma an.

Patroulliert die Polizei in uniformierten Fahrzeugen, ist sie vorbeugend (präventiv) tätig. In diesem Fall werden dann auch die meisten Raser und Drängler plötzlich lammfromm und scheinheilig. Wird verdeckt oder mit zivilen Fahrzeugen verfolgende (repressive) Verkehrsüberwachung betrieben und werden dann auch noch die Richtigen, wie dies der gestrige Bericht teils eindrucksvoll bestätigt hat, herausgezogen, stehen sofort die Schreier wegen Abzocke auf der Matte.

Wem und wie kann man es also recht machen?


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Zu: TV Tipp

angehängt von Uwe [Email: Keine]
am 01.09.03 22:22

Ich wurde selber mal von einem Dauerlikespurnichtfreigeber bei sehr geringer Verkehrsdichte blockiert. Als mein Vorausfahrer auch noch leicht die Geschwindigkeit rauf und runter regelte, wars um meinen Sicherheitsabstand mal einen Moment lang geschehen. Der Blockierer entpuppte sich als Zivilstreife und hat mangels ahndungsfähigem Vergehen meinerseits dieses eben kurzerhand mit der Handbremse oder Zurückschalten selber provoziert.
Ich fahre genug Auto, um die kriminelle Energie auf den Straßen zu sehen. Als ziviler Überwacher gehen einem schon jede Menge Fische ins Netz. Die Beamten gehen meines Erachtens allerdings oft einen Schritt zu weit, wie in meinem Fall geschehen. Ihr Auftreten auf einem einsamen Parkplatz, auf dem sie mich hingelenkt hatten war dermaßen angsteinflößend, dass ich froh war, wieder weiterfahren zu dürfen. Eine Vernehmung hat nicht stattgefunden. "Es wird richtig teuer für Dich!" oder "hätten wir nicht aufgepasst, wärst Du uns in den Kofferraum gefahren!" musste ich mir anhören.
Ich erinnere mich auch an frühere Manöver, als ich, noch jugendlich aussehend und nachtaktiv in der Stadt fahrend die Location wechselte, bei Verkehrskontrollen in den Lauf einer Polizeipistole geschaut habe.
Die im Fernsehen gezeigten Polizeivideos sind natürlich für die Ausstrahlung entsprechend ausgesucht. Der etwas dicht Auffahrer bringt doch keine Quoten. Da müssen schon mal Verfolgungsjagden oder ähnliches ran. Die Wirklichkeit ist ganz sicher nur in Einzelfällen so extrem. Ansonsten müssten ja viel mehr Unfälle passieren. Diese Berichte dienen lediglich dem Sender, da hier das Alltagsgeschehen als Livemitschnitt mit einer gewissen Sogwirkung dem Zuschauer präsentiert wird. Hier wir deutlich gemacht, dass das jedem als Opfer (ist der Täter vielleicht auch manchmal das Opfer?) passieren kann. Eine große deutsche Tageszeitung verfährt übrigens nach ähnlichem Muster.
Ich schaue mir so einen Schmarrn auf jeden Fall nicht an!

Gruß Uwe


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Zu: TV Tipp

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 01.09.03 22:55

Also ob diese Sendungen so stark übertrieben sind, glaube ich nicht.
Bei meiner täglichen Fahrt zur Arbeit kann ich bestimmt 3-4 derartige Verstöße mitverfolgen.

Daß Du schlechte Erfahrungen mit der Polizei gemacht hast ist ärgerlich - so Deine Berichte de facto so passiert sind.(siehe die Ausreden in den angesprochenen Berichten)

Was mir allerdings auffiel war der Fakt, daß die Polizisten sich stets die schicken neongelben "Polizei" Verkehrswarnwesten beim Ansprechen des Beschuldigten anlegten. Die Ansprache selbst schien betont korrekt(Name,Dienststelle, Tatvorwurf, Belehrung über Aussageverweigerungsrecht)
DAS dürfte in der Realität anders aussehen.

Zum Thema "Bild" und diesen TV Beiträgen hatte ich übrigens hier am 31.08.03 23:08 was geschrieben.

Man hatte übrigens die Wahl zwischen Spiegel TV und Focus TV, da beide Bereichte über die Autobahnpolizei zeitgleich liefen.
Oder man bemühte den VCR :)


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Zu: TV Tipp

angehängt von fritze [Email: Keine]
am 01.09.03 23:13

@Uwe

>[Zitat:] "
Ich wurde selber mal von einem Dauerlikespurnichtfreigeber bei sehr geringer Verkehrsdichte blockiert. Als mein Vorausfahrer auch noch leicht die Geschwindigkeit rauf und runter regelte, wars um meinen Sicherheitsabstand mal einen Moment lang geschehen. Der Blockierer entpuppte sich als Zivilstreife und hat mangels ahndungsfähigem Vergehen meinerseits dieses eben kurzerhand mit der Handbremse oder Zurückschalten selber provoziert.
Ich fahre genug Auto, um die kriminelle Energie auf den Straßen zu sehen. Als ziviler Überwacher gehen einem schon jede Menge Fische ins Netz. Die Beamten gehen meines Erachtens allerdings oft einen Schritt zu weit, wie in meinem Fall geschehen. Ihr Auftreten auf einem einsamen Parkplatz, auf dem sie mich hingelenkt hatten war dermaßen angsteinflößend, dass ich froh war, wieder weiterfahren zu dürfen. Eine Vernehmung hat nicht stattgefunden. "Es wird richtig teuer für Dich!" oder "hätten wir nicht aufgepasst, wärst Du uns in den Kofferraum gefahren!" musste ich mir anhören. "


Uwe, bei aller Toleranz und Nächstenliebe - diesen Fall hätte ich meinem Anwalt übergeben, damit er Dienstaufsichtsbeschwerde einreicht.
Sollte ich dieses Verhalten gegenüber Polizisten an den Tag legen, handle ich mir zurecht Riesenärger ein. Solche faulen Eier müssen aussortiert werden, das bestätigen mir auch immer wieder Polizisten in meinem Bekanntenkreis.


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angehängt von Uwe [Email: Keine]
am 02.09.03 09:24

@fritze!

Ich WAR beim Anwalt! Zum Einen wegen besagter Dienstaufsichtsbeschwerde, zum Anderen, um gegen den Vorwurf vorzugehen.
Als mein Anwalt zunächst Einspruch einlegte, passierte Folgendes: Der Tatort war ca. 120 Km von meinem Wohnort entfernt und es liegt das staubelastete Frankfurt zwischen Heimat und zuständigem Amtsgericht. Beim ersten Gerichtstermin (morgens 8:15 Uhr, Abfaht in Heimat/Treffpunkt ich und Anwalt 6:30!) waren beide Polizeibeamte kurzfristig entschuldigt nicht erschienen. Beim 2. Termin (wieder morgens 8:15 Uhr trotz Protest) war nur einer der beiden anwesend, die Aussage des 2. Beamten war erforderlich. Beim 3. Termin (8:30 Uhr)waren beide Beamte wieder nicht erschienen. Beim 4. Termin (8:15 Uhr) war nur der andere Polizeibeamte vor Ort. Da die Zeitspanne zwischen den Terminen zu weit auseinander lag, durfte die Aussage des Zeugen vom ersten Termin nicht verwertet werden. So kam es zu einem 5. Termin, wieder früh morgens, der von einer anderen Richterin geführt wurde. Die hatte nun keinen Durchblick, was in der Vergangenheit so alles passierte. Entnervt gaben ich und mein Anwalt auf, nachdem uns die neue Richterin etwas entgegenkam (kein Fahrverbot). Eine Dienstaufsichtsbeschwerde haben wir uns dann gespart, da mein Anwalt die Akte einfach zumachen wollte, insbesondere, da es sich nicht um sein zuständiges Gericht handelte und er 5x 240 Km/3 Stunden fahren musste. Natürlich sind wir zusammen durch den Berufsverkehrsstau geschlichen, aber es nervt doch gewaltig, wenn wegen drangsalierenden Richtern/Zeugen jeweils ein ganzer Vormittag flöten geht. Gegen die Staatsgewalt ist man doch als "freier" Bürger machtlos. Die Aussage zweier Beamter zählt eben mehr als die eines nach Ausreden suchenden Verkehrssünders.
Die Punkte sind nun gelöscht und ich rege mich nicht mehr auf. Ich sehe derartige Fernsehreportagen jedoch mit anderen Augen bzw. gar nicht. Es fahren jeden Tag hunderttausende Fahrzeuge nach Frankfurt. Wenn dauernd so gefahren würde, wie es in den Medien publiziert wird, gäbe es jeden Tag viele schwere Unfälle. Es werden aber die drastischen Einzelfälle herausgestellt und als Aufmacher sogar in den Vorschauen als Quotenfänger gebracht.

Gruß Uwe


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Zu: TV Tipp

angehängt von helveticus [Email: Keine]
am 02.09.03 09:35

Diese "provozierten" Owis sind nicht so selten. Ich hab einen Bekannten, der ist Staatsanwalt und wurde selbst mal Opfer. Provida-Fahrzeug hinter ihm und bei 120 km/h in der 100er-Zone auf li Spur gedrängelt wie ein Weltmeister. Mein Bekannter fühlte sich geradezu genötigt, noch etwas schneller zu fahren. Bei ca. 150 km/h kam dann das Blaulicht auf dem Armaturenbrett. Die Beamten schauten aber recht "gequält", als sie feststellten, wenn sie da genötigt hatten. Konsequenzen gabs keine.

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