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Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

hinzugefügt von D.Richter [Kontakt]
am 02.09.03 17:06

Hallo, Wie sieht es aus, wenn man sich wegen einer Erhebung im Straßenbelag die Ölwanne aufreist. Die Erhebung hat sich im Sommer durch LKWs an einer Ampel gebildet. Ich bin bei Nacht mit meinem Fz über eben diese Beule gefahren und hab mir die Ölwanne zelegt. Fahrzeug musste 30 km abgeschleppt werden. Ob ein weiterer Folgeschaden am Motor durch den Ölverlusst entstanden ist, weiss ich noch nicht. Kann ich die betreffende Stadt für den Schaden belangen??


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von Ralf Lieser [Kontakt]
am 02.09.03 17:19

Guden,

in solchen Fällen hat der Bürger kaum oder gar keine Chance, von der Stadt Schadenersatz zu erhalten.
Bei einem größerem Schaden würde ich folgendes prüfen:
Wird mit einem Schild auf Straßenschäden hingewiesen?
Ist das Loch leicht als tief undgefährlich zu erkennen?
Gab es keine Ausweichmöglichkeit, auch nicht wenn Du langsam unterwegs gewesen wärst?

Wenn Du alle Punkte mit NEIN beantworten kannst, solltest Du Dich von einem Anwalt beraten lassen.
ADAC Mitglieder bekommen glaube ich (Fragen!) das Beratungsgespräch gezahlt, Rechtschutz wäre nützlich.
Es gibt Fälle, da haben Leute Ihre Aluräder ersetzt bekommen, o.g. Punkte nicht zutrafen.

Is aber seeeeeeeeehr schwer!


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Frage

angehängt von Stefan Süßmann [Email: Keine]
am 03.09.03 08:17

Wie groß ist denn die Bodenfreiheit von Deinem Wagen? Ich vermute, dass der reichlich tiefer gelegt ist.

mfg

Stefan


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von D. Richter [Kontakt]
am 03.09.03 09:54

Naja der ist ca. 40mm tiefer, also nix besonderes Es ist nicht durch ein Schild gekennzeichnet. Die Straße ist an dieser Stelle 2-Spurig in jede Richtung. Es war auch kein Loch, sondern genau das Gegenteil. Fahrzeuge haben an dieser Ampel Spur-Rillen in den Ashalt gefahren und in der Mitter der Fahrspur hochgedrückt! Meine Ölspur ist immernoch zu sehen!


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von Stefan Süßmann [Kontakt]
am 03.09.03 11:02

Je nach dem, was für ein Fahrzeug das ist und was für Federn eingebaut sind (manche sind nach kurzer Zeit deutlich tiefer als laut Gutachten)halte ich es schon für denkbar, daß die Bodenfreiheit unter 110mm gelegen hat. Damit wäre dann auf jeden Fall kein Verschulden beim Straßenebtreiber zu suchen.

mfg

Stefan


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von Dirk Plettner [Kontakt]
am 03.09.03 11:16

Es gibt keine Vorschrift über eine Bodenfreiheit von 11 cm, dies ist lediglich eine Empfehlung aus einem VdTÜV Merkblatt, hat aber keinerlei rechtliche Bedeutung.

Du kannst natürlich versuchen, die Stadt haftbar zu machen, dazu hätte aber die Polizei gerufen werden müssen, um den Vorgang aufzunehmen.

Im Extremfall wird man versuchen, sich auf den §30 StVZO rauszureden (...Fahruzeuge müssen in strassenschonender Art gebaut sein...). Wenn es dort also noch nie Probleme gegeben hat, wirst Du eher schlechte Karten haben.

Gruss, Dirk

Website: http://www.plettner.de


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von Stefan Süßmann [Kontakt]
am 03.09.03 12:10

Es ist leider richtig, dass die 110mm nirgends verbindlich vorgeschrieben sind. Ich meine aber, dass die Rechtsprechung dazu übergegangen ist, dass Halter von Fahrzeugen, die diese Grenze unterschreiten, für solche Schadenfälle selber haften. Es sind doch sicher hunderte oder gar tausende anderer Fahrzeuge ohne Schäden über die selbe Straße gefahren, oder?

mfg

Stefan


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von D. Richter [Email: Keine]
am 03.09.03 13:39

Das ist schon alles Richtig. Der Hügel ist mittlerer Weile ziehmlich abgeflacht oben, also denke ich mal, das ich nicht der Erste und auch nicht der Letzte gewesen bin an dem dämlichen Ding! Vieleicht aber der erste mit mehr als nur ner zerkratzten Ölwanne! Die Straßen in dieser Stadt (Halle/Saale) sind sowieso zu 80% eine Katastrophe. Da sind Feldwege auf Dörfern noch ebener.


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von Dirk Plettner [Kontakt]
am 03.09.03 15:40

Kann die Rechtssprechung nicht von ausgehen. Viele Serienfahrzeuge halten dieses Mass nicht ein, meiner hat z.B. serienmässig 9,5 cm und das ist ein stinknormaler Polo.

Vielmehr legt man die DIN 70020 an, die sagt was zum Überfahren von verkehrsberuhigten Huckeln aus.

Habe ich mal was zu geschrieben, daher hier nur der Link, statt alles nochmal zu schreiben :-) Da gibt es dann auch erklärende Bildchen :-))

was ist beim tieferlegen zu beachten

Gruss, Dirk

Website: http://www.plettner.de


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von Stefan Süßmann [Kontakt]
am 03.09.03 16:52

Also ich habe auch schon viele Polos gesehen..... aber die waren alle deutlich höher, wenn sie ein serienmäßiges Fahrwerk haben. Eine gängige Hebebühne (unsere ist von Maha) hat einen Achslift, der ca 8 cm Höhe hat und es kommen regelmäßig (tiefergelegte) Fahrzeuge, die nicht darüber fahren können. Ein Ferrari schafft das ohne aufzusetzen, viele Golfs, Polos und Co nicht.
Ich habe bis heute kein einziges Serienfahrzeug gesehen, was hier aufsetzt.

mfg

Stefan


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von Jack Daniels [Email: Keine]
am 03.09.03 20:47

Ein Reifenhändler in der Nähe hatte auch erst einmal ein Bodenfreiheitsproblem auf seiner Hebebühne,rauf gings noch nur kam das Auto nicht mehr runter ohne das verschiedene Teile hängenbleiben.Der Händler hat sehr viele,auch extreme,tiefergelegte Autos in der Kundenliste aber das war der erste der Probleme machte.:-)Jetzt hat er sich eine Art Rampe gebastelt damit er den hängengebliebenen Golf wieder raus brachte.Die Rampe ist jetzt natürlich nicht gerade geschäftsschädigend.
Ich kann es nicht verstehen was solche tieferlegungen sollen,erstens will ich nicht jeden Krümel auf der Strasse spüren und zweitens nicht wegen jeder Sch...auf Schneckengeschwindigkeit runterbremsen müssen damit es mir nichts abreisst.


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von Dirk Plettner [Kontakt]
am 03.09.03 21:50

Hm, meiner ist gar nicht so tief, gerade mal 40 mm, dass ist im Tuningbereich eine der minimalsten Tieferlegungen.

Grund ist schnell genannt: meine Stossdämpfer ölten und meine Federn hatten sich nach ca. 130.000 km gesetzt. Ein vernünftiges und qualitativ hochwertiges Sportfahrwerk war um die Hälfte billiger als ein neues Serienfahrwerk vvon VW.

Gruss, Dirk

Website: http://www.plettner.de


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@Dirk

angehängt von Stefan Süßmann [Kontakt]
am 04.09.03 08:20

Ich denke, Dein Polo hat serienmäßig 9,5 cm Bodenfreiheit? Also ist der ja doch 40mm tiefer gelegt.
Zu Thema Qualität:
Die Leute, die mit den Tieffliegern unterwegs sind, kaufen vielfach das billigste Produkt und nicht ein hochwertiges. Die Federn der Firma FK gehen haufenweise über den Ladentisch........ nur Qualität ist nicht feststellbar :-)

mfg

Stefan


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Zu: Fahrzeugschäden durch Asphaltbeulen

angehängt von Dirk Plettner [Kontakt]
am 04.09.03 08:27

Lese er den Text...im Serienzustand hat meiner 9,5 cm Bodenfreiheit, ich habe nicht geschrieben, dass er nach der Tieferlegung 9,5 cm Bodenfreiheit hat.

Gruss, Dirk

Website: http://www.plettner.de


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@Dirk

angehängt von Stefan Süßmann [Kontakt]
am 04.09.03 08:30

Das habe ich gelesen........ aber auch gleichzeitig gedacht, dass Du hoffentlich nicht mit 55mm Bodenfreiheit rumfährst. Naja, dann weiterhin guten Tiefflug.

mfg

Stefan

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