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Geblitzter Student

hinzugefügt von Hans Mueller [Kontakt]
am 04.09.03 20:13

Ich wurde geblitzt innherhalb geschlossenerer Ortschaft wo 50km/h erlaubt war aber ich fuhr mit 80,nach abzug der toleranz 77. Also 17 km/h zu schnell. Die netten Herren in Gruen sagten mir ich muese 60 euro berappen udn 3 punkte. Nun zu meiner frage da ich Student bin ohne Barfög udn nur ein bischen unterstuetzung von den Eltern, und ich hab mal gehoert das man wenn man student ist, das man Geld irgend wie runtersetzen kann. waere nett wenn wer was wueset weil icst doch ne menge Geld fuer mich


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Zu: Geblitzter Student

angehängt von Andreas [Kontakt]
am 04.09.03 20:37

Ich hoffe doch du studierst nicht Mathe... 77 minus 50 ergibt bei mir 27 und nicht 17 ;-)))

Jetzt aber im Ernst, in diesem Bußgeldbereich kann auch ein Student nicht auf "Ermäßigung" hoffen.


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Zu: Geblitzter Student

angehängt von helveticus [Email: Keine]
am 04.09.03 22:14

Der studiert bestimmt Jura : iudex non calculat !


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Zu: Geblitzter Student

angehängt von Hans Mueller [Kontakt]
am 05.09.03 01:43

LOL stimmt wollte eigentlich auch 27 schreiben udn nicht 17. Ehrlich. :)) Gibst da net irgend einen Seite wo man sich da informieren kann ob man das net doch druecken kann irgendwie .


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@helveticus: Frage

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 05.09.03 07:44

Intro
Den Rat, einen Anwalt einzuschalten, gebe ich in der Regel auch, sobald eine Straftat vorliegt. Bei OWis sehe ich die Sache etwas differenzierter. Zum einen sollte man den ganzen Aufwand (Zeit und Geld) im Verhältnis zum drohenden Bußgeld sehen, zum anderen sollte man in Fällen, die vom Sachverhalt an sich klar sind, nicht auch noch die ohnehin überlasteten Gerichte bemühen, da man meistens nur verlieren kann. In Punkto Rechtsschutzversicherung, die einem die Entscheidung, die Sache nicht auf sich beruhen zu lassen, möglicherweise erleichtert, weil das Kostenrisiko von dort getragen wird, ist aber auch zu bedenken, dass hier in der Regel ohne Selbstbeteiligung ebenfalls nichts mehr geht.

Nun meine Frage an Dich:
Ist Dir bekannt, wie hoch der Prozentsatz der von den Bußgeldstellen bzw. Gerichten verworfenen Einsprüche nach Bußgeldbescheiden ist?

Ich habe einmal gehört, dass der in einem relativ hohen Bereich (um die 75 - 80 %) liegen soll.


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Wirtschaftliche Verhältnisse des Betroffenen

angehängt von Uwe Brandt [Kontakt]
am 05.09.03 07:57

@Hans Mueller:

>[Zitat:] "Gibst da net irgend einen Seite wo man sich da informieren kann..."

Schau mal auf die sehr empfehlenswerte Site von Detlef Burhoff, Richter am OLG Hamm. Leider meldet sich die Site momentan nicht, deshalb hier ein paar Links auf Seiten die nach meiner Erinnerung möglicherweise mit dem Thema "Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Betroffenen" zu tun haben.

- Rechtsprechung Inhaltsverzeichnis

- Rechtsbeschwerde Stichworte: Bemessung der Geldbuße, Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Betroffenen...

- Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse, geringfügige Ordnungswidrigkeit...

Wie gesagt, ich kann mir die Inhalte momentan nicht ansehen. Solltest Du nicht fündig werden geh in die dortige Suchmaschine und such Dir die entsprechenden Entscheidungen heraus. So kannst Du evt. für Deinen Fall Rückschlüsse ziehen.


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@Peter

angehängt von helveticus [Email: Keine]
am 05.09.03 09:04

Die genauen Zahlen kenne ich nicht. Die Zahlen, die Du nennst, klingen schon recht plausibel, sofern man zurückgenommene Einsprüche dazu nimmt. Aus meiner Erfahrung hat man so in 1/4 bis 1/3 irgendeine realistische Chance. Man muß diese nur erkennen und nutzen, da ist das Problem vieler Kollegen. Das hat noch nichtmal was mit dem Rechtlichen zu tun. Das geht los mit dem Tatsächlichen, bspw. daß man sich ein wenig jedenfalls mit der Meßtechnik auskennt, ein Meßfoto halbwegs auswerten kann (andere Fahrzeuge, Winkel in etwa 21 ° bei Geschwindigkeitsverstößen, Position des geblitzen Fahrzeuges bei Rotlichtkontrolle und Rückrechnung auf die beginnende Haltelinie, Eichschein, Reparaturbuch, uswusw.).

Viel interessanter wären die Zahlen, in wievielen Fällen Messungen tatsächlich oder rechtlich unverwertbar sind. Das würde mich interessieren.


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@helveticus

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 05.09.03 09:29

Danke. Deine Bestätigung und Erfahrungen sollte nicht nur Deinen Kollegen, sondern auch vielen hier Anfragenden zu denken geben. Bei Deinen Kollegen wäre mancher Rückzieher gut fürs Image, bei den Betroffenen gut für den Geldbeutel:-).

Die angesprochenen Zahlen wirst Du, was zumindest die Auswertung bei der Polizei oder den übrigen Verwaltungsbehörden angeht, schon aus taktischen Gründen kaum bekommen, sofern sie überhaupt erhoben werden.

Bereits bei der Auswertung der Radarfotos und der Anzeigenerstattung wird die Spreu vom Weizen getrennt. Wieviele Filme aus tatsächlichen Gründen (unscharf, schlechte Entwicklung usw.) oder auch aus rechtlichen Gründen (zwei Fahrzeuge dicht beieinander) nicht auswertbar sind, wird wohl kaum bekannt gegeben werden. Das ist aber letztlich auch egal, da Geschwindigkeitsdelikte Massendelikte sind und es nicht drauf ankommt, ob nun ein paar Delikte mehr oder weniger verfolgt werden können. Man muss bei den Überwachungsmaßnahmen auch die generalpräventive Wirkung sehen.

Gegenüber den obigen Zahlen an nichtausgewerteten Messungen dürfte die Zahl der Messungen, die dann noch von den Bußgeldstellen selbst und Gerichten verworfen werden, vergleichsweise gering sein.


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Zu: Geblitzter Student

angehängt von helveticus [Email: Keine]
am 05.09.03 10:15

Die meisten Sachen, die bis zum Gericht gehen, sind Fahrverbotssachen. Und da ist einiges drin. Da schätze iich, sinds in etwa 70 - 80 %, wo man das Fahrverbot wegbekommt, wenn man weiß wie (nicht nur "BettelBettelBettel"). Das klappt aber meistens schon mit der BG_Behörde, wenn man sich mit denen gut versteht, worauf man Wert legen sollte. Da reicht meistens dann ein Anruf, bzw. der Arbeitsvertrag und eine Bestätigung des Arbeitgebers per Fax.

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