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Russischer Führerschein

hinzugefügt von Werner [Kontakt]
am 09.09.03 15:01

WER KANN WEITERHELFEN???? Meine jetzige Frau - noch UKRAINISCHE Staatsbürgerin mit RUSSISCHEM Führerschein / 3-jähriges deutsches Visum, wollte ihre FE in eine DEUTSCHE FE umschreiben lassen. Wurde abgelehnt, weil sie ihre Fahrerlaubnis bereits 1985 in der russischen Förderation gemacht hat. Lt. einer besonderen neueren deutschen Verordnung wäre eine Umschreibung nur für russische FE möglich, die nach Jan. 2000 ausgestellt wurden. a) Wo kann ich in diese Verordnung einsehen? b) Welches Datum ist ausschlaggebend: - Datum der erstmaligen Erteilung der FE? - Datum des Ausstellung der FE? c) Wären hiermit auch praktische bzw. theoretische Prüfungen ( und somit weitere Kosten ) verbunden? Darüber hatte man uns beim Hamburger Verkehrsamt leider nicht unterrichtet. Würde mich über fachlich kompetente Infos sehr freuen.


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@D.Perenda

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 09.09.03 15:49

Keine Frage für Dich? Wenn es sich um den Führerschein von 1985 um einen gültigen FS handelt, sollte doch die Anerkennung kein Problem darstellen.

@Werner
Seit wann ist denn Deine Frau in D? Sollte sie schon länger als 3 Jahre hier sein, ist eine Umschreibung unter erleichterten Voraussetzungen (keine Ausbildung erforderlich) nicht mehr möglich. Vgl. § 31 Abs. 2 in Verbindung mit Absatz 1 FeV. Dann muss sie eine ganz normale Fahrausbildung durchlaufen.


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Zu: Russischer Führerschein

angehängt von sachse [Email: Keine]
am 09.09.03 16:40

wäre oftmals besser


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@Peter

angehängt von D. Perenda [Email: Keine]
am 09.09.03 17:21

Es handelt sich um keine "deutsche Verordnung", sondern um eine russische !
Nach Auskunft des Moskauer Innenministeriums werden die dortigen Führerscheine seit 1990 nur noch mit 10jähriger Befristung ausgestellt. Für die Gültigkeit der vor 1990 ausgestellten - damals noch unbefristeten - Führerscheine gab es eine Übergangsfrist zum Tausch. Diese lief 2000 ab - folglich sind russische Führerscheine, die vor 1990 ausgestellt wurden mit Ablauf der Übergangsfrist wertlos geworden.
Wenn sie selbst im Ausstellungsstaat nicht mehr gültig sind, so können sie auch keine Erteilungsgrundlage für eine deutsche Fahrerlaubnis sein.
Beschwerden bitte nach Moskau senden ;)

Hier noch etwas Interssantes


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@D.Perenda + Werner

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 09.09.03 20:28

Danke. Also doch komplizierter, als ich gedacht habe.

Ich denke, dass Werner mitgelesen und nunmehr etwas weniger Wut auf die deutsche Bürokratie hat. Damit bleibt tatsächlich nur der dornige Weg des völligen Neuerwerbs. Aber zumindest kann sich seine Frau sicherlich etliche Fahrstunden sparen, weil sie schon fahren kann.

Viel Erfolg!


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Zu: Russischer Führerschein

angehängt von Werner [Kontakt]
am 10.09.03 12:35

Vielen Dank für Eure Beiträge und Hilfe.
Inzwischen habe ich endlich eine detaillierte Stellungnahme unseres Verkehrsamtes vorliegen.
Diese lautet:
Erfordernisse
für den Umtausch eines russischen / urkrainischen Führerscheins

- Gültiger nationaler Führerschein (russisch / ukrainisch )
- Deutsche Übersetzung des Führerscheins durch anerkannten Übersetzer
- Reisepass mit Visa
- Meldebescheinigung
- Pass-Foto
- Sehtest
- Kleiner „Erste-Hilfe-Schein“ von z.b. Rotes Kreuz, JOHANNITHER etc.

Bearbeitungsgebühren rd. Euro 80,00.

Nach 2 bis 3 Wochen nach Prüfung der Unterlagen muss
- 1 theoretische Prüfung ( Kosten Euro 9,00 )
- 1 praktische Prüfung ( Kosten Euro 70,00 )
abgelegt werden.
( vorherige Pflicht-Fahrstunden oder Teilnahme am Verkehrsunterricht sind NICHT erforderlich ( aber meistens anzuraten))

Nach den bestandenen Prüfungen erfolgt die Zuteilung der deutschen Fahrerlaubnis.

Vielleicht hilft diese Info auch anderen Personen, die sich z. Zt. in der gleichen Situation befinden.
Gruß an alle
Werner


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Verwundert

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 10.09.03 14:00

Da bin ich dann doch etwas verwundert über diese Auskunft.

Nach Deinem Bekunden ist ein gültiger russicher FS erforderlich. Du hast aber selber schon gesagt und unser FS-Guru D.Perenda hat das bestätigt, dass der alte russiche FS Deiner Frau gar keine Gültigkeit mehr besitzt. Also dürfte er nicht Grundlage für eine Umschreibung sein.

Wenn eine Umschreibung nicht möglich ist, müsste an sich eine komplette Führerscheinausbildung mit anschließenden Prüfungen durchlaufen werden.

Sollte die FS-Stelle trotzdem so verfahren, wie Du schreibst, ruhig verhalten und mitspielen. Wo kein Kläger, da kein Richter. Wenn Deine Frau den FS erst einmal hat, wird vermutlich kein Hahn mehr danach krähen, wie sie ihn gekriegt hat. Es handelt sich dann in jedem Fall um einen ordentlichen, gültigen Führerschein.


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Zu: Russischer Führerschein / Verwundert

angehängt von Werner [Email: Keine]
am 10.09.03 21:35

Lieber Perter, Du hast natürlich recht. Meine Frau muss einen kompletten neuen Führerschein machen. Wenn Du richtig lesen würdest, habe ich nur die Erfordernisse unter den NORMALEN Voraussetzungen (GÜLTIGER, nationaler Führerschein) für die Umschreibung einer russischen Fahrerlaubnis beschrieben. Trotzdem noch einmal vielen Dank für alles an Dich und dem "Allwissenden D. Perenda".


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Zu: Russischer Führerschein / Verwundert

angehängt von Werner [Email: Keine]
am 10.09.03 21:54

Lieber Perter, Du hast natürlich recht. Meine Frau muss einen kompletten neuen Führerschein machen. Wenn Du richtig lesen würdest, habe ich nur die Erfordernisse unter den NORMALEN Voraussetzungen (GÜLTIGER, nationaler Führerschein) für die Umschreibung einer russischen Fahrerlaubnis beschrieben. Trotzdem noch einmal vielen Dank für alles an Dich und dem "Allwissenden D. Perenda".

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