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Nach 5 Jahre ohne Fü... MPU oder nicht?

hinzugefügt von Zorro [Email: Keine]
am 10.09.01 21:52

Hallo,

Habe vor 5Jahre und 5Monaten (mit meine 23J), meinen Schein verloren (1,06promile) und da mit im Flensburg 21pkt eingebust.

Ein Jahr danach machte ich einen MPU test (Negativ), und wieder ein Jahr darauf versuchte ich es noch mal, und auch (Negativ).
Ab dem zeit punkt dachte ich mir das ich nie wieder mein SCHEIN haben werde.

Ich habe in zwischen 28J, und trinke eigentlich nicht, dies war ja gerade an dem Fest wo es recht lustig war.

Und jetzt plötzlich habe gehört das man nach 5 Jahren nicht mehr zur MPU muß.


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Zu: Nach 5 Jahre ohne Fü... MPU oder nicht?

angehängt von Karl-Heinz Menk (khmenk@mac.com)
am 13.09.01 08:02

Grundsätzlich tritt nach fünf Jahren eine Tilgung bestimmter Straftaten im Verkehrszentralregister in Kraft. Damit dürfen diese Taten dann nicht mehr verwertet werden. Davon ausgenommen sind jedoch Entscheidungen wegen Straftaten nach § 315c/I/1a, § 316 (Trunkenheit im Straßenverkehr!) und § 323a StGB und in den Fällen, in denen die Entziehung bzw. Sperre der FE nach §§ 69, 69b bzw § 69a/I Satz 3 StGB erfolgt ist (§ 29/I/2 FeV). Nach 10 Jahren werden alle Eintragungen getilgt(§ 29/I/3 FeV).

Die Tilgungsfrist gilt dann nicht, wenn die Erteilung der FE für immer untersagt wurde (3 29/II FeV).

Wie ich die Sache sehe, wirst Du vermutlich vorerst kein Glück haben, der MPU auszukommen. Am besten bei der zuständigen Führerscheinstelle nachfragen. Fragen kostet nix! Vielleicht kann auch D. Perenda aus berufenem Munde dazu etwas beitragen:-).


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Zu: Nach 5 Jahre ohne Fü... MPU oder nicht?

angehängt von Webmaster MPU Rotti (MPU-Hilfen@web.de)
am 13.09.01 10:00

hi,
(nach meinem wissen), die tllgung verschiedener eintragungen tritt auch erst dann in kraft, soweit kein weiterer vorgang in deine akte dazu kommt. der antrag, die mpu (vor vier jahren) und die versagung sind in die akte aufgenommen worden. somit tritt die regelung der löschung erst ab dem letztem eintrag in kraft.
frage bei der fs - stelle nach.
Webmaster MPU Rotti

Website: http://www.mpu-hilfen.de


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Zu: Nach 5 Jahre ohne Fü... MPU oder nicht?

angehängt von Zorro (Email-Adresse unbekannt)
am 13.09.01 23:10

Hallo,

Erst mal danke für ihre mühe, Ich dachte mir es wird dir eee keiner antworten, aber ....

Na ja, in zwischen habe ich mich selber auch etwas erkündigt,
aber ... es ist eben nie etwas konkretes da rüber rausgekommen,
es ist angeblich sehr unterschiedlich von Bundesland zu Bundesland, und von Fall zu Fall.

Dies ist eben meine Meinung, weil ich jedes mal was anderes höre,
egal ob im Bayern (bei mir) oder im Hessen, Badenwürtenberg, usw.

Aber trotzdem werde ich weiter am Ball bleiben, ich bereue sehr dem Vorfall aber ich kann eigentlich nicht mehr dem Psychologen sagen warum das ich vor 5j (mit meine 18 (just for fun)) da und da zu schnell war ....

In zwischen hat sich wohl einiges geändert an meine Haltung zu dem allgemeinem Verkehr.

Mal schauen was man noch raus kriegt zu diese Thema.

Ich meine das es bestimmt jemand in endliche Situation befunden hat.

Danke noch mall...

thx

...... bis dann

zorro


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Zu: Nach 5 Jahre ohne Fü... MPU oder nicht?

angehängt von khm (Email-Adresse unbekannt)
am 14.09.01 07:30

Hallo Zorro!

Zunächst einmal viel Erfolg bei den weiteren Bemühungen!

Sollte es ein konkretes Ergebnis geben, wäre es interessant, hier wieder davon zu lesen.

Gruß

K.-H. Menk


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Zu: Nach 5 Jahre ohne Fü... MPU oder nicht?

angehängt von Infostvr (infostvr@gmx.de)
am 14.09.01 08:24

Also jetzt mal ganz langsam. Wieder einmal halten sich alle an den Tilgungsfristen fest. Diese sind doch hier nicht der wesentliche bestandteil der Problematik. Zum einen sind ja nun mal die 28 Punkte nicht wegen der einen Alk-Fahrt entstanden. Die MPU wird sicherlich den Hintergrund der vielfältigen verkehrsrechtlichen Auffälligkeiten gehabt haben. Da diese negativ war, wurde die Ungeeignetheit aus bestimmten Gründen festgestellt. Genau diese Gründe (Falsche Einstellung, problematisches Umfeld u.ä.) sind Anlass für eine MPU bei einer weiteren Antragstellung für die Neuerteilung -> Nicht die tatsächlichen Taten. Es spielt bei einer negativen MPU keine Rolle, ob die Taten getilgt sind oder nicht, sondern die negative MPU ist Anlass !!!!! Ich würde eine beratung durch einen Verkehrspsychologen anraten - keine verkehrspsychologische Beratung im Sinne des StVG !!!- und dann erst einen Antrag auf Neuerteilung stellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gesehen werden kann. Viel Erfolg.

Website: http://www.fahrerlaubnisrecht.de


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Zu: Nach 5 Jahre ohne Fü... MPU oder nicht?

angehängt von Stefan (stefan1512@freenet.de)
am 14.09.01 20:05

Hi all,
sicher ist es nicht richtig nur auf die Tilgung der Unterlagen zu warten, wenn ein Problem wie Alkohol/Drogenabhängigkeit oder agressives Verhalten vorliegt.Hier sollte profesionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.
Allein des Probanten selbst willen!
Aber es sei doch jedem Bürger gestattet das geltende Recht auszunutzen (wie es die FE-Stellen auch praktizieren)und auf ein Verwertungsverbot zu warten.
Da das Verbot der Verwertung erst seit dem 01.01.99 gesetzlich verankert ist, wird wohl kaum einer darauf "hingewartet" haben.
Ferner möchte ich noch anmerken das auch negative MPU Gutachten die sich in einer FE-Akte befinden 10-15 Jahre (je nach dem wann der Antrag zurückgezogen wurde bzw. wann die bestandskräftige Entscheidung war) nach dem letzten Eintrag nicht mehr verwertet werden darf.

Noch eine persönliche Anmerkung.
Ich habe ca. 50 FE-Stellen im Bundesgebiet angemailt wie diese mit dem Verwertungsverbot umgehen, unter der Angabe eines fiktiven Fall´s in diesem das Verwertungsverbot für alle Unterlagen bereits griff.
Das Ergebnis war erschreckend.
90 % der angemailten FE-Stellen kannten kein Verwertungsverbot (oder wollten dies nicht kennen) vorbildlich kannten sich die FE-Stellen Bremen und Marl mit diesem Gesetz aus.(Ludwigsburg habe ich nicht gefragt,hätte mich aber interresiert)
Wie bereits aus den Berichten der Landesdatenschutzbeauftragten zu ersehen ist, werden die FE-Akten immer dicker mit Vorfällen teilweise von 1969, trotz rüge der Datenschutzbeauftragten passiert hier sehr wenig, was auch mit der permanenten Überlastung der MA zu tun hat aber auch mit Ignoranz einiger FE-Stellen Leiter.

Gruß
Stefan


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Zu: Nach 5 Jahre ohne Fü... MPU oder nicht?

angehängt von Carmen Liebs/BAF e.V. (zentrale@baf-ev.de)
am 29.09.01 11:02

Eine Verkehrsstraftat (= Promillefahrt ab 1,1 ohne Fahrfehler oder ab 0,3 mit Fahrfehler) darf meines Wissens 10 Jahre lang von der Fahrerlaubnisbehörde verwertet werden! Die Führerscheinstelle darf also 10 Jahre lang eine MPU fordern...! Ratsam wäre seriöse verkehrsfachpsychologische Hilfe, um die MPU in absehbarer Zeit positiv zu meistern. Schöne Grüße, Carmen Liebs Vositzende BAF e.V. (Beratung und Aufklärung bei Führerscheinproblemen gemeinnütiger e.V.) Autorin des Ratgeberbuches "Promillefahrt mit Folgen" (Rowohlt Verlag)

Website: http://www.baf-ev.de


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Zu: Nach 5 Jahre ohne Fü... MPU oder nicht?

angehängt von Infostvr (Email-Adresse unbekannt)
am 02.10.01 13:34

Nur mal so am Rande erwähnt - selbstverständlich können auch noch Eintragungen im Führungszeugnis aus dem Jahre 1969 noch Ihre Berechtigung in der Fahrerlaubnisakte haben, sofern diese nicht dem Verwertungsverbot nach § 52 Abs.2 BZRG in der neuen Fassung unterliegen. !!! Außerdem schade, dass wir nicht angefragt wurden als Verwaltungsbehörde - wir hätten bestimmt sehr umfassend geantwortet. :-)))))

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