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Nun doch keine Nachschulung?

hinzugefügt von andreas [Kontakt]
am 19.09.01 00:18

Hallo, mir wurde am 07.08.01 mein Bußgeldbescheid zugestellt. 3 Punkte, 150 DM. Da ich noch in der Probezeit bin, dachte ich eigentlich, dass ich nocht zur Nachschulung muß. Dazu drei Fragen: 1) Kann ich jetzt aufatmen (keine Nachschulung) oder wenn nicht, ab wann ist es unwahrscheinlich, dass ich noch zur nachschulung muß? 2) Meine Probezeit endet (im Moment noch) am 06.12.01. Was ist wenn die Nachschulung nach diesem Tag in Haus fliegt. Bekomme ich auch dann noch eine Verlängerung der Probezeit (-> Verjährung)? 3) Was ist wenn ich jetzt (Probezeit, 3 Punkte) mit max. 20 km zu viel geblizt werde; sprich "nur" Verwarngeld. Kann mir dann in der Probezeit noch was passieren (Führerscheinentzug etc.)? Danke schon mal im Vorraus!!! Andreas


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Zeitpunkt der Anordnung zur Nachschulung

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 19.09.01 07:58

Die Fakten: Verkehrsverstoß während Probezeit. Rechtskraft der Entscheidung 08/01. Ablauf der Probezeit ursprünglich 12/01.

1.) Nein, "aufatmen" kannst Du nicht. Die Entscheidung (3 Punkte, 150 DM) wird nach Rechtskraft in das Verkehrszentralregister eingetragen. Hiernach erfolgt ein Abgleich mit dem Fahrerlaubnisregister (ab Datum Ersterteilung wirst Du dort für 3 Jahre gespeichert). Bei einem positiven Abgleich, der zu erwarten ist, erhält deine zuständige Fahrerlaubnisbehörde Kenntnis von dem Verstoß und MUSS Maßnahmen nach den Bestimmungen des Straßenverkehrsgesetzes (§ 2a II)ergreifen. Eine Verpflichtung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar kann solange ausgesprochen werden, wie entsprechende Einträge in den Registern vorhanden sind (positiver Abgleich für Ersttäter für 3 Jahre ab Erteilung einer Fahrerlaubnis möglich).

2.) Wird die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet, verlängert sich automatisch die Probezeit um weitere 2 Jahre. Die Verpflichtung kann durchaus NACH Ablauf der ersten zwei Jahre ausgesprochen werden. Hierfür einzig relevant sind die Registerdaten.

3.) Verwarnungen bis 75 DM sind "ungefährlich". Wird ein Verwarngeld fristgerecht gezahlt, ist die Sache mit der Zahlung vom Tisch. Maßnahmen durch die Fahrerlaubnisbehörde können auf Grundlage einer Verwarnung nicht ergriffen werden.

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