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unfall+alkohol

hinzugefügt von zwei_bierchen [Kontakt]
am 07.10.01 14:45

0,79 promille+auffahrunfall;mit welchen konsequenzen habe ich zu rechnen


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Evt. Straftat wegen relativer Fahruntüchtigkeit

angehängt von Rolf Tjardes (Webmaster) (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 07.10.01 16:32

... das ist einfach zu wenig Information zur allgemeinen Bewertung.

Grundsätzlich zur 0,5-Promille-Grenze:

Ohne Feststellung alkoholtypischer Ausfallerscheinung zwischen 1 und 3 Monaten Fahrverbot, ferner eine Geldbuße von bis zu 3.000,00 DM. Wird die BAK erreicht und es werden Ausfallerscheinungen festgestellt, kann eine Straftat vorliegen. Im Falle einer relativen Fahruntüchtigkeit (Straftat) werden 7 Punkte im Verkehrszentraregister eingetragen ("Gefährdung des Straßenverkehrs" § 315c StGB oder "Trunkenheit im Verkehr" (§ 316 StGB).

Ein verschuldeter Auffahrunfall könnte auf alkoholtypische Ausfallerscheinungen und damit auf eine Straftat hindeuten.

Im Einzelfall interessiert sich auch noch die Fahrerlaubnisbehörde für den Fall, insbesondere dann, wenn wiederholt Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluß begangen wurden (§ 13 FeV). Hier könnte die Eignung des Kraftfahrers in Zweifel gezogen werden, mit der Folge, daß dieser zur Beibringung eines MPU-Gutachtens augefordert wird.

Zur Regulierung des Unfallschadens äußere ich mich nicht, da kommt ggf. auch noch so einiges auf Dich zu. Insgesamt dürfte ich Dir den Ernst der Situation ein wenig näher gebracht haben.

Sehr dringend möchte ich Dir empfehlen, einen versierten Rechtsanwalt (Spezialgebiet Verkehrsstraf- und -zivilrecht) mit Deinem Fall zu betrauen.

Website: http://www.fahrschule-knittel.de

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