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3 Verstöße in der Probezeit -> FS weg?

hinzugefügt von Carsten [Kontakt]
am 20.11.01 14:26

Ich hab nun schon viel durch im Staßenverkehr.
Ich befinde mich noch in der Probezeit und folgendes ist mir passiert.

Meine drei Taten:
1. 41km/h zu schnell --> 250DM,4Pkt.,1Monat
--> Nachschulung und Probezeitverlängerung auf 4J.
2. Von der Straße unwesentlich abgekommen--> Zivis halten an und kontrollieren auf Alkohol. --> 0,4mg/l --> 500DM,4Pkt,1 Monat
Nun folgte eine Weile nichts. Ich wurde auch nicht verwarnt, wie es eigentlich zu erwarten gewesen wäre.
Nur eine Information kam, daß ich 8Punkte erreicht hätte, aber keine direkte Verwarnung wegen dem zweiten Verstoß.

3. beim Überholen geblitzt (innerhalb) ...
Nachts, auf freier Strecke (bis auf den einen vor mir), 2Spurige Straße, kein Unfallschwerpunkt.
Jetzt kam der bescheid. 39 zuviel. ich versteh die welt nicht mehr und bin der meinung, das falsch gemessen wurde. (Rotlichblitzer aus Wagen)
Jedenfalls drohen mir jetzt 250DM,3Pkt,1 Monat.

Die Stafe würde ich noch wegstecken können, aber droht mir nun der Fahrerlaubnisentzug?
Wäre extrem ungünstig, da ich jeden Tag 25km Strecke zur Berufsschule fahren muß zwischen zwei Städten!

Kann mir jemand helfen? Wie soll ich das Schreiben beantworten? (Anhörungsbogen ist da)

Ich wäre für jede Information dankbar!
-Carsten(Phx1)

Website: http://www.phx1.de


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Liegt schriftliche Verwarnung der FE-Behörde vor?

angehängt von Rolf Tjardes (Webmaster) (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 20.11.01 19:32

Hallo Carsten :-)

Auch wenn es mich reizen mag, ich verkneife mir jetzt jedweden Kommentar zu Deiner Probezeit-Karriere...

Gem. § 2a Abs. 2 StVG ist die Fahrerlaubnis u.a. nach einer dritten "schwerwiegenden Zuwiderhandlung" zu entziehen. Zu den schwerwiegenden Zuwiderhandlungen zählen alle bußgeldbewehrten Alkohol- und Geschwindigkeitsverstöße.

Die Eingriffsschwellen des § 2a Abs. 2 StVG bestimmen allerdings auch, den Betroffenen nach der 2. schwerwiegenden Zuwiderhandlung nach Teilnahme an einem Aufbauseminar zu verwarnen und ihm erst dann die Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn er nach Ablauf einer zweimonatigen Frist zur Teilnahme an einer verkehrs-psychologischen Beratung eine weitere schwerwiegende Zuwiderhandlung begangen hat.

Diese Voraussetzung scheint in deinem Fall offensichtlich nicht vorzuliegen, d.h. die Fahrerlaubnis kann auf Grundlage des § 2a Abs. 2 StVG noch nicht entzogen werden. Die Fahrerlaubnis-Behörde hätte Dich also "vorher" schriftlich verwarnen und Dir die Teilnahme an einer verkehrs-psychologischen Beratung anraten müssen. Liegt ein solches Schreiben vor??

Website: http://www.fahrschule-knittel.de

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