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trunkenheitsfahrt im strassenverkehr

hinzugefügt von friederike [Email: Keine]
am 28.11.01 20:37

hallo erst mal,
frage ich wurde mit 1,17 promille (nach dem pusten) blutalkoholwert kenn ich noch nicht von der polizei erwischt.frage mit was muss ich rechnen und ich denke der blutalkoholwert liegt höher.ach ja ich bin ersttäter und andere vergehen liegen nicht vor. und falls die bundesländer eine rolle spielen raum berlin.zudem handelt es sich um fahrlässigkeit.
ich wäre dankbar für eine antwort von euch.
bedeutet es auch mpu und neue fahrerlaubniss beantragen für mich...


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Zu: trunkenheitsfahrt im strassenverkehr

angehängt von Webmaster MPU Rotti (MPU-Hilfen@web.de)
am 28.11.01 21:36

hi,
du hast 1,17 atemalkohol. liegt der bak wert (blutalkohol) unter 1,60 prom. so brauchst du keine mpu machen und auch keinen neuen fs beantragen.
erst ab 1,60 prom. ist die mpu obligatorisch oder es ist ein mehrfachtäter.
mfg
rotti

Website: http://www.mpu-hilfen.de


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Zu: trunkenheitsfahrt im strassenverkehr

angehängt von friederike (Email-Adresse unbekannt)
am 29.11.01 07:34

danke für deine antwort, mit welchem strafmass muss ich ungefähr rechnen unter 1,6 über 1,6 und eine etwas andere frage noch...wie sieht es aus mit unzurechnungsfähigkeit? falls dieses plausibel gemacht werden kann???


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Meine Erfahrun(gen)

angehängt von Zuhörer (Email-Adresse unbekannt)
am 29.11.01 08:33

Bei mir war es 1,5 pro., dies bedeutete 8 Monate ohne Lappen, 1000 DM Strafe(arbeitslos), Lappen ohne Probleme wieder bekommen, leider habe ich daraus nichts gelernt, wurde zum zweiten mal erwischt, mit 1,8 pro., 14 Monate 2000 DM(arbeitstätig 4.500- brutto) und drei Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung. MPU kommt noch auf mich zu. Du solltest hoffen unter 1,6 Pro. zu sein, sonst wird es schwer für dich den Lappen wieder zu bekommen, aber am besten ist natürlich Alkohol und Autofahren zu trennen, glaub mir ich setze mich nicht mehr unter Alokoholeinfluß ins Auto !!


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Körperliche und geistige Eignung

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 29.11.01 08:49

@friederike:

>>"wie sieht es aus mit unzurechnungsfähigkeit?"

Vorsicht! Unabhängig davon, ob eine Verkehrsordnungswidrigkeit oder -straftat begangen wurde, kann die Fahrerlaubnis-Behörde Auflagen gegenüber einem Fahrerlaubnis-Inhaber anordnen, wenn begründete Zweifel an der körperlichen oder geistigen Eignung des Kraftfahrers bestehen. Auflagen können z.B. die Beibringung eines ärztlichen oder MPU-Gutachtens sein. Ohne fristgerechte Vorlage des eignungsbejahenden Gutachtens kann dann die Fahrerlaubnis entzogen werden, völlig unabhängig vom "damaligen Alkoholpegel".


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Zu: trunkenheitsfahrt im strassenverkehr

angehängt von D. Perenda (Email-Adresse unbekannt)
am 29.11.01 17:33

**** V E T O ****

Was geht denn hier ab ? Warum muß angebl. unter 1,6 kein neuer Führerschein beantragt werden ??? Kokolores.

Packen wir das ganze jetzt mal systematisch an :-)

STRAFRECHTLICH gibt es die 1,1 °/oo - Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit. In der Regel folgt ein Strafbefehl oder Urteil mit Geldstrafe und Verhängung einer sog. Sperrfrist. Diese Frist ist eine Anweisung an die Führerscheinstelle dem Betroffenen innerhalb dieser Frist keine neue Fahrerlaubnis zu erteilen.

Mit diesen Sanktionen wird man also für die konkrete Tat bestraft.

Dann kommt aber der nächste Part. Der Ablauf der Sperrfrist bedeutet ja nicht, dass man automatisch danach fahren kann, nein - die Fahrerlaubnis, die zuvor durch die gerichtliche Entziehung ja "erloschen" ist, muß neu beantragt werden (im Volksmund: Wiedererteilung). Die Führerscheinstelle prüft in jedem Fall, ob Bedenken an der Eignung des Antragstellers bestehen. Und erst hier kommt der 1,6-Wert ins Spiel. Hat die Führerscheinstelle Bedenken an der Eignung (und die hat sie immer ab 1,6 °/oo), so fordert sie vor der Neuerteilung die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens.

Bei Ersttätern unter dieser °/oo-Grenze dauert die Antragsbearbeitung etwa 4 bis 6 Wochen. Daher ist es ratsam schon rechtzeitig vor Ablauf der Sperrfrist den Antrag zu stellen (max 3 Monate vor Sperrfristende).

Wenn man aber schon weiss, dass man 1,6°/oo hatte, sollte man die Zeit bis zur Antragstellung sinnvoll nutzen und sich mit professioneller Hilfe auf die MPU vorbereiten, da unvorbereite Probanden erfahrungsgemäß zu 80 % im ersten Versuch durchfallen.

Gruß

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