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alkohol und probezeit

hinzugefügt von Robson [Kontakt]
am 04.01.02 23:33

Hallo, also folgender sachverhalt: mein kumpel (gerade mal erst seit 3 monaten im verkehr --> also noch probezeit) wurde von der polizei angehalten, mit 0,97 Promille im blut(son scheiss) !!! nu würd ich ja mal gerne wissen was er zu erwarten hat...danke schon mal im vorraus! robson


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"Alkoholbedingte Ausfallerscheinungen"??

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 07.01.02 09:40

0,97 Promille sind in jedem Fall mindestens ordnungswidrig und stellt eine schwerwiegende Zuwiderhandlung ("A-Verstoß") gegen Verkehrsvorschriften dar. Nach Anlage 12 FeV führt ein solcher erstmaliger A-Verstoß zur Teilnahmeverpflichtung an einem Aufbauseminar (ASF) und damit zur automatischen Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre. Daneben wird im Regelfall ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro (zzgl. Verwaltungskosten 18 Euro) fällig. Der Kumpel kann sich zudem an 4 Punkten und einem 1-monatigen Fahrverbot erfreuen.

...soweit der günstigste (!) Fall ...

Es kann aber auch noch schlimmer kommen:

Nämlich dann, wenn der Kumpel bei der Fahrt und/oder Kontrolle "alkoholbedingte Auffälligkeiten" zeigte. Fuhr er z.B. in Schlangenlinien oder sonst verkehrswidrig?? Gab es Anzeichen für "relative Fahruntüchtigkeit"?? Wenn ja, stellt dies sogar einen Straftatbestand dar (§ 316 StGB, Trunkenheit im Verkehr), ggf. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB).

Hier sieht die Strafzumessung dann schon ganz anders aus. In einem solchen Fall kann nebst hoher Geldstrafe (mind. 1 Monats-Netto-Gehalt) eine komplette Entziehung der Fahrerlaubnis in Betracht kommen. Die Fahrerlaubnis müsste nach Ablauf einer Sperrfrist dann neu erworben werden. Meist ist dies mit Auflagen verbunden (MPU o.ä.).

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