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Verengung der Fahrbahn

hinzugefügt von Bernhard [Email: Keine]
am 05.05.02 22:25

Kann jemand bei einem Zusammenstoß mit einem am Fahrbahnrand haltenden Kfz zur Rechenschaft gezogen werden, wenn das Kfz die Straße verengt (z.b weil Schnee dort liegt und es deshalb nicht ganz rechts ranfahren kann), die verbleibende Durchfahrbreite aber noch ausreichend ist (3m)?


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Zu: Verengung der Fahrbahn

angehängt von Peter Lustig (macmen@web.de)
am 06.05.02 07:28

Sofern dem Parker ein Verkehrsverstoß zur Last gelegt werden kann, bestehen durchaus Aussichten, diesen bei der Schadensregulierung als Mitverursacher einzubeziehen. Unfallbeteiligter ist, wer durch sein Verhalten zum Unfallgeschehen beigetragen hat.

Im hier geschilderten Fall ist nach meinem Dafürhalten kein Fehlverhalten des Parkers zu erkennen, wenn das Fahrzeug wegen eines Schneewalls nicht unmittelbar am Fahrbahnrand abgestellt werden konnte, andererseits aber dennoch eine ausreichende Durchfahrtsbreite von 3 m verblieben ist, also keine enge Straßenstelle im Sinne des § 12 Abs. 1 Nr. 1 StVO geschaffen wurde.


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Zu: Verengung der Fahrbahn

angehängt von Bernhard (Email-Adresse unbekannt)
am 06.05.02 10:35

vielen dank für deine meinung. habe etwas von einer gefährdungshaftung gelesen, bei der man zur rechenschaft gezogen wird, allein weil man mit seinem fahrzeug am verkehr teilnimmt und dadurch eine gefahrenquelle verursacht ohne rücksicht auf die schuldfrage. käme diese in diesem fall bei dem haltenden kfz zum tragen?


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Keine Gefährdungshaftung

angehängt von plus (Email-Adresse unbekannt)
am 06.05.02 12:01

Nach § 7 StVG ist eine Gefährdungshaftung dann ausgeschlossen, wenn der Unfall durch ein unabwendbares Ereignis verursacht wird, das weder auf einem Fehler in der Beschaffenheit des Fshrzeugs noch auf einem Versagen seiner Verrichtungen beruht. Als unabwendbar gilt ein Ereignis insbesondere dann, wenn es auf das Verhalten des Verletzten zurückzuführen ist und der Führer des Fahrzeugs jede nach den Umständes des Falls gebotene Sorgfalt beachtet hat.

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