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Verjährungsfrist bei Führerscheinentzug

hinzugefügt von neuerfrager [Email: Keine]
am 08.06.02 22:28

Hallo alle Miteinander,

Ich habe schon im Net gesucht, aber nichts zu meiner Frage gefunden. Vielleicht könnt ihr mir mit einem Link oder Auskunft helfen.
Meine Frage:
Wenn über 10 Jahre - nach dem (Erst)Entzug mit Urteil für 11 Monate Entzug und Ankündigung des Richters einer MPU wenn man ihn nach Ablauf wiederhaben will - des Führerscheins vergangen sind, und im Verkehrszentralregister keine Eintragungen mehr drin sind .
Wie gesagt, es sind über 10 Jahre vergangen, ohne dass versucht wurde den Führerschein wiederzuerhalten.

Kann man den Führerschein dann einfach neu machen, ohne zur MPU zur müssen oder ist der Entzug doch noch irgendwo erfasst und holt einem bei der Anmeldung bei der Fahrschule wieder ein?

Vielen Dank für Auskünfte (natürlich keine Rechtsberatung, sondern nur allgemeine Hinweise oder Links)

tschüss
der neuerfrager


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Zu: Verjährungsfrist bei Führerscheinentzug

angehängt von Stefan (Email-Adresse unbekannt)
am 09.06.02 19:36

Hallo,
hier gibt es unterschiedliche Rechtsauffassungen der VB und unter RA´s..ich selber bin seit ca. 1,5 Jahren in dieser Problematik im net unterwegs...und meiner Meinung nach sind es unter gewissen Konstellationen 10 Jahre Tilgung und Verwertung.
Du schreibts das Du die Aufforderung zur MPU vom Gericht hast...?....wäre mir neu das die sowas aussprechen...prüf das nochmal.

Also wenn Du nach Deinem Entzug keinen Antrag gestellt hast dürfte m.E der Weg frei sein.
Schau Dir hierzu noch mal den Aufsatz Tilgung und Verwertung auf fahrerlaubnis.de an.

Gruß
Stefan


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Zu: Verjährungsfrist bei Führerscheinentzug

angehängt von neuerfrager (Email-Adresse unbekannt)
am 09.06.02 20:38

Hallo Stefan

danke für deine Antwort. Also der Führerschein wurde per Gerichstsurteil entzogen und da über 1.6 Promille stand drin, dass bei Wiedererteilung die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen zu prüfen sei - womit die MPU ja gemeint ist.

Ein Antrag auf Wiedererteilung ist nicht erfolgt. Was mich wundert ist, das schon 5 Jahre nach dem Urteil keine Eintragungen mehr im Verkehrszentralregister sind (wo ja die Löschung bei dieser Straftat eigentlich erst nach 10 Jahren erfolgt, aber ein befreundeter Polizist per "qualifizierter" Anfrage die Meldung bekam, das Entzug vorliegt.
Aber das sind auch schon wieder über 5 Jahre her.

Was meinst du mit "Tilgung und Verwertung"? Bei Fahrerlaubnis.de habe ich unter diesen Worten nichts gefunden. Die Suchmaschine dort zeigt da Null Beiträge.

Also du meinst, ich hätte gute Chancen den Führerschein jetzt einfach neu machen zu können?
Das wäre ja genial.

Vielen Dank für Antworten vom neuerfragersteller der eigentlich Tobias heist.
Tschüss
Tobias


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Zu: Verjährungsfrist bei Führerscheinentzug

angehängt von Stefan (Email-Adresse unbekannt)
am 09.06.02 21:11

Hi Tobias,
das mit der "Tilgung und Verwertung" steht auf der Startseite von fahrerlaubnis.de etwas weiter unten.

IM VZR ist es nach den alten bestimmungen getilgt...was mich wundert ist das es eigentlich upgedatet sein sollte auf 10 Jahre..was ja auch der befreundete Polizist erfahren hat.
Jetzt sollte es raus sein..frage dort nochmal an.
Ferner anfrage bei der FS-Stelle ob die Akte noch existent ist bzw was noch verwertet werden kann (§2 Abs.9 StVG) und das BZR wegen einem behördlichen Führungszeugnis.
Wenn das alles negativ ist sollte der Weg frei sein...aber wie bereits im ersten Posting beschrieben gibt es unterschiedliche Rechtsauffassungen

Gruß


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Zu: Verjährungsfrist bei Führerscheinentzug

angehängt von neuerfrager (Email-Adresse unbekannt)
am 09.06.02 21:30

hallo Stefan, vielen Dank! Mit Hilfe des (§2 Abs.9 StVG habe ich nun genug gefunden was mir weiterhilft. Es läuft wohl darauf raus, dass ich zu einem Verkerhrsrechtsanwalt gehe und mich beraten lasse bzw. das der mal bei den für mich zuständigen Behörden "vorfühlt" was Sache ist. Deine Antworten haben mir sehr geholfen. Nochmal danke tschüss Tobias


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Zu: Verjährungsfrist bei Führerscheinentzug

angehängt von Stefan (Email-Adresse unbekannt)
am 09.06.02 22:00

Hi Tobias,
alle relevanten Daten kannst Du selber erfragen...da brauchst Du keinen RA zu.

Die VB muß Dir Auskunft geben.

Gruß


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Zu: Verjährungsfrist bei Führerscheinentzug

angehängt von neuerfrager (Email-Adresse unbekannt)
am 09.06.02 22:08

hallo Stefan

ist schon klar, aber ein Anwalt kostet mich nix - also warum sollte ich riskieren eine Fehler zu machen?
Bevor ich zu einem gehe, wollte ich mich halt selber so gut wie's geht kundig machen.
Hilft mir dann dabei zu beurteilen ob der Anwalt auch Plan hat ;-))
Trotzdem nochmal danke für den Rat
tschüss
Tobias


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Zu: Verjährungsfrist bei Führerscheinentzug

angehängt von Stefan (Email-Adresse unbekannt)
am 09.06.02 22:09

Na denn...:-)

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