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Auto-Führerschein mit 17?

hinzugefügt von Gast Fabian [Kontakt]
am 13.06.02 13:18

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe gehört ,dass man den Autoführerschein mit 17 Jahren machen kann,indem man sich auf ein Ausnahmegesetzt beruft.Ich wohne in einem Ort mit keinen Verkehrsmitteln und Geschäften. Mache ab August eine Ausbildung und da wäre ein Auto das beste! Ich könnte mir auch vorstellen,dass im Führerschein vermerkt wird welche Strecke ich nur fahren darf. Wäre wirklich nett ,wenn mich jemand über diese Ausnahme - Regel aufklären könnte. Vielen Dank im Voraus! MFG Fabian


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Ausnahmen gem. § 74 FeV

angehängt von Uwe Brandt (uwe_forum@yahoo.de)
am 14.06.02 09:53

Die Frage taucht ja mittlerweile fast wöchentlich auf ... deshalb auch für Dich das ewig gleiche Posting:

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Ausnahmen gem. § 74 FeV

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 18.03.02 09:19

Grundlage für Ausnahmen vom Mindestalter sowie von Vorschriften der Fahrerlaubnis-Verordnung bildet § 74 FeV.

Zur vorzeitigen Erteilung wird vom Berwerber die Beibringung eines MPU-Gutachtens abverlangt, um zu prüfen, ob die notwendige geistige Reife vorhanden ist. Außerdem müssen triftige Gründe vorliegen (Beispielsweise um als Nationalspieler der Deutschen Hockeymannschaft zum Training fahren zu können, o.ä.) und natürlich muß das "normale" Antragsverfahren mit der dann vorhandenen Ausnahme durchgeführt werden. Es wird allerdings nicht Klasse B erteilt, sondern Klasse L befristet bis zum 18. Lebensjahr mit der Schlüsselzahl 177 (für Fahrten mit Klasse-B-Fahrzeugen im Umfang der mitzuführenden Ausnahmegenehmigung). Mit dem 18. ist dann in Klasse B-Führerschein zu tauschen.

Ob dies allerdings so in allen Bundesländern gehandhabt wird, oder restriktiver, kann ich nicht sagen.


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"Begleitetes Fahren ab 17" / Modellversuch

angehängt von Uwe Brandt (uwe_forum@yahoo.de)
am 19.06.02 15:40

Habe gerade etwas zu dem Thema im Web gefunden...

Ich zitiere:

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Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 99/02

Magdeburg, den 12. April 2002

"Begleitetes Fahren ab 17"
Heyer: Chancen für Modellversuch stehen nach fachlicher Einigung mit dem Bund gut
Sperrfrist: Sonnabend, 13. April 2002, 16.00 Uhr

Die Chancen für einen Modellversuch für das begleitete Autofahren mit 17 Jahren stehen gut, nachdem der zuständige Bund-Länder-Fachausschuss sich einstimmig für einen solchen Versuch ausgesprochen hat. Das erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Jürgen Heyer (SPD) am heutigen Sonnabend bei der Mitgliederversammlung des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt in Magdeburg. "Auch mit dem Bundesverkehrsministerium haben wir uns jetzt fachlich darüber verständigt, dass ein Versuch sinnvoll ist, um die guten Erfahrungen anderer Länder in Deutschland zu überprüfen. Eine Projektgruppe zur Vorbereitung ist bereits eingesetzt. Wenn es im Bundesrat eine Mehrheit für die Änderung der entsprechenden Verordnungen gibt, kann das Modellprojekt im Herbst starten", sagte Heyer.

Grundlage für den Beschluss des Bund-Länder-Fachausschusses Fahrerlaubnisrecht / Fahrlehrerrecht war eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (bast), die eine Übertragung der positiven Erfahrungen aus Schweden, Österreich, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern für möglich hält. Heyer: "Die Sicherheit der Fahranfänger und der anderen Verkehrsteilnehmer steht dabei im Mittelpunkt. Wir wollen die Unfallzahlen bei jungen Fahrern deutlich senken."

Die Fahrerlaubnis für 17-Jährige soll mit strengen Auflagen versehen sein: Fahren nur in Begleitung eines erfahrenen Führerscheininhabers; völliges Alkoholverbot; Nachtfahrverbot am Wochenende; Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Die Begleitperson soll entweder ein Erziehungsberechtigter oder ein Erwachsener mit mindestens fünf Jahren Fahrpraxis sein und in einer Fahrschule auf die Aufgabe vorbereitet werden.

Für die Projektgruppe haben Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ihre Mitarbeit zugesagt. Zusätzlich sollen Verkehrspädagogen und -psychologen, Fahrlehrer, Elternvertreter und Experten für Haftungsrecht daran mitwirken. Am 23. und 24. April wird sich in Berlin auch die Verkehrsministerkonferenz mit dem Thema befassen. Für einen Modellversuch müssen die Fahrerlaubnisverordnung und die Fahrschülerausbildungsverordnung geändert werden.

Martin Krems

Impressum:

Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Turmschanzenstraße 30
39114 Magdeburg
Tel: (0391) 567-7504
Fax: (0391) 567-7509
Mail: presse@mwv.lsa-net.de

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