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Eifriger Mitbürger zeigt an!

hinzugefügt von Der Verwarnte [Email: Keine]
am 11.07.02 17:30

Hallo Zusammen,

habe eine schriftliche Verwarnung bekommen und bin mir über das Beweismittel nicht ganz klar.

Ein recht eifriger Mitbürger hat mich beim Befahren eines Feldweges ertappt und dies dem Ordnungsamt gemeldet. (Verkehrszeichen VZ 260 - Verbot für K-Räder u. Kraftwagen mit Zusatz Landw. Verkehr frei).

Der Zeuge ist namentlich angegeben; kein Beweismittel angegeben.

Das Fahrzeug gehört meiner Frau. Da sie nicht gefahren ist kann sie ohne Angabe von Gründen die Verwarnung schriftlich nicht zugeben.

Die Frage ist, muss ein Beweismittel her oder nicht. Wenn ja, reicht die Aussage des Zeugen aus? Wird ein Foto immer gleich als Beweismittel angegeben oder erst bei Nachfrage?

Bin gespannt was die Experten meinen.

Danke.


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Zu: Eifriger Mitbürger zeigt an!

angehängt von Andreas (Email-Adresse unbekannt)
am 11.07.02 20:04

Auch die Aussage eines Zeugen ist eín Beweismittel, dazu ist kein Foto erforderlich.

Nur müssen sie dir erst einmal auf die Schliche kommen. Schließlich ist deine Frau die Halterin und der Zeuge hat natürlich einen Mann am Steuer gesehen.

Es kommt nun darauf an, ob der Zeuge den Fahrer beschreiben kann und ob die Polizei dich ermitteln kann.

Deine Frau sollte auf dem Anhörbogen nur die Pflichangaben machen und den Verkehrsverstoß nicht zugeben. Dann einfach abwarten ob überhaupt noch etwas kommt.

Gruß
Andreas


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Zu: Eifriger Mitbürger zeigt an!

angehängt von Der Verwarnte (Email-Adresse unbekannt)
am 12.07.02 09:18

Die Ermittlung des Fahrers ruft doch erheblich höhere Kosten hervor als das Verwarnungsgeld hergibt. Werden die Kosten auf das weitere Verfahren umgelegt oder stellt die Behörde den Vorgang ein da es sich nur um 20€ Verwarnungsgeld handelt?


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Keine Kosten-/Nutzenanalyse

angehängt von Peter Lustig (macmen@web.de)
am 12.07.02 11:20

Eine Kosten-/Nutzenanalyse darfst Du hier nicht anstellen bzw. fordern. Jeder zu bearbeitende Verkehrsordnungswidrigkeiten-Vorgang ist mit Kosten verbunden, die je nach Ermittlungsaufwand zumindest einen Verwarnungsgeldbetrag oft weit übersteigen.

Würde man eine derartige Abwägung ernsthaft in Betracht ziehen, hätte dies zur Folge, dass zumindest vermutlich Verstöße bis zur 20-Euro-Grenze gar nicht mehr verfolgt würden. Und das kann - auch wenn sich´s viele wünschen würden;-) - im Interesse der Verkehrssicherheit nicht gewollt und sinnvoll sein.

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