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Verwarnungsgeld-Busgeld

hinzugefügt von zafer [Email: Keine]
am 18.09.02 11:43

Hallo zusammen, folgendes Problem: Ich bin in einer geschlossenen ortschaft mit tempo 53 km/h gefahren, als plötzlich die ampel von gelb auf rot sprang. Das geschah jedoch innerhalb von 1 sek. so daß ich einfach nicht mehr bremsen konnte, weil ich schon bei gelb ca. 5 - 10 m vor der ampel war. Eine vollbremsung wollte ich nicht machen, weil nach dieser ampel ca. 20 m eine andere ampel stand. Bei der ersten ampel musste ich über rot fahren jedoch war es ziemlich kurz. Bei der zweiten habe ich dann angehalten. Dann hielt mich die polizei an und sagte: 50 - 70 € wegen ordnungswidrigkeit und 3 pkt. Kann ich da noch einspruch einlegen?


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Zu: Verwarnungsgeld-Busgeld

angehängt von Tovi [Email: Keine]
am 18.09.02 12:06

Hi,
hm, ich muß zugeben, so ganz versteh ich deinen Sachverhalt nicht. Du schreibst, dass du über die erste Ampel bei rot fahren "mußtest". Kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Ist aber für deine Frage ohne Belang, ich will hier auch nicht klugscheißern.
Aber, wie ich auch rausgelesen habe, hast du den Verkehrsverstoß zugegeben.
Dadurch, dass du einen Rotlichtverstoß unter einer Sekunde begangen hast, behälst du wenigstens deinen Führerschein.
Einspruch kannst du natürlich einlegen, sobald du die Anzeige mit dem dazugehörigem Anhöhrungsbogen schriftlich bekommst. (Den Anhöhrungsbogen bekommst du nur, wenn du dich nicht bereits vor Ort geäußert hast, sonst steht diese getätigte Äußerung in der Anzeige).
Ein erfolgter Einspruch kann aber langwierige Folgen haben, bishin zum Gerichtstermin. Die Frage ist, ob es sich lohnt.
Ich denke, wenn du schon über rot gefahren bist und es auch zugibts (macht sonst kaum einer,denn: "war IMMER noch Gelb"...), dann nimm es sportlich. Du behälst ja deinen Führerschein.
Gruß,
Tovi


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Plötzliches Umspringen...

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 18.09.02 12:33

...der Ampel von Gelb auf Rot gibt es nicht. Abhängig von der vor der Ampel zugelassenen Fahrgeschwindigkeit beträgt die Gelbphase in der Regel mindestens 3 bzw. 4 Sekunden. Bei 50 km/h legst Du in 3 Sekunden eine Fahrtstrecke von mehr als 40 m zurück, die ausreicht, um Dein Fahrzeug vor der Ampel anzuhalten. Wenn die Ampel also unmittelbar vor Dir von Gelb auf Rot geschaltet hat, hast Du entweder vorher nicht aufgepasst oder darauf vertraut, sie noch bei "Dunkelgelb" passieren zu können. Pech gehabt, das in beiden Fällen voll zu Deinen Lasten geht.

Sofern die Ampel ordnungsgemäß funktioniert hat, dürfte mit Deiner Argumentation vor Gericht kein Blumentopf zu gewinnen sein. Zahlen macht Frieden;-).


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Zu: Verwarnungsgeld-Busgeld

angehängt von Matte [Kontakt]
am 18.09.02 14:46

@Tovi

Einen AB muß er nicht bekommen, wenn er sich zur Sache nicht äußert. Er wird wohl gleich einen BG erhalten gegen den er Einspruch einlegen kann, da ja die Fahrereigenschaft schon nachgewiesen ist.


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Zu: Verwarnungsgeld-Busgeld

angehängt von Tovi [Email: Keine]
am 18.09.02 16:02

@matte
den Anhöhrungsbogen bekommt er nur, wenn er sich vor Ort nicht äußern, sondern sich schriftlich äußern wollte (Belehrung der Beamten zwingend erforderlich).
Hat erstmal mit der Fahrereigenschaft nichts zu tun, die ist ja klar. Geht halt um den Verkehrsverstoß als Solchen.

@peter
jo, so isset. Man kann eigentlich immer halten oder ohne Probleme bei "Grün/Gelb" drüberfahren.

Gruß,
Tovi


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Zu: Verwarnungsgeld-Busgeld

angehängt von Matte [Kontakt]
am 18.09.02 17:05

@Tovi

Spreche aus Erfahrung. Es muß dir kein AB zugesandt werden wenn die Fahrereigenschaft klar ist. Der AB dient ja meist nur dazu den Fahrer zu ermitteln. Äußern kann man sich ja auch noch im BG zum Verstoß.

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