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Problem über Probleme

hinzugefügt von Roman [Kontakt]
am 16.11.02 12:32

Hallo, so leutis da melde ich mich doch glatt mal weil ich ein problem habe. ich bin 1999 einmal geblitzt worden in der probezeit, mußte nachschulung machen und meine probezeit wurde verlängert. schön und gut. die ganze zeit lief es klasse aber innerhalb von zwei monaten habe ich richtig pech gehabt erstens: geblitzt mit 27 km/h zu schnell und zweitens nun ja, ich bin immer noch der meinung die ampel war gelb aber der polizist der mich angehalten hat meinte die fußgängerampel wäre schon grün gewesen. so thema nummer eins(blitzen): der wagen war auf meinen stiefvater angemeldet. der allederdings will das schreiben wieder zurückschicken mit meinen namen drauf. was passiert jetzt weiter. kann ich mich dann immer noch drei monate vielleicht vorbeischwindeln? thema nummer zwei: die ampel war wie gesagt meiner meinung nach noch gelb. habe ich da noch eine chance wenn ich gegen die polizei dann aussage? ich habe leider keinen zeugen bei mir gehabt. Ach ja und was passiert wenn ich mit beiden vergehen auf die schnauze falle?. mein führerschein ist noch bis märz 2003 auf probe. wenn ich eine chance habe den dann noch zu behalten dann sagt mir bitte wie. ich fahre zum größten teil beruflich ca. 100.000 km im jahr. ein entzug wäre für mich der sichere tod.

Website: http://www.marioroman.de


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Schlechte Karten

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 16.11.02 17:18

Vollkommen objektiv gesehen muss man sagen, dass Du leider schlechte Karten haben dürftest:

Geschwindigkeitsverstoß

Wenn Du als Fahrer benennt worden bist, kannst Du die Fahrereigenschaft zwar ableugnen. Ob es aber letztlich etwas nützt, hängt auch von der Qualität des Fotos ab.

Rotlicht

Hier steht Aussage gegen Aussage. Die Praxis zeigt jedoch, dass in solchen Fällen eher den Angaben des Polizeibeamten Glauben geschenkt wird. Denn welchen Grund sollte der Beamte haben, Dir als ihm vollkommen fremdem Autofahrer etwas anhängen zu wollen, was nicht stimmt?

Wenn bei Dir, wie Du schreibst, die Existenz auf dem Spiel steht, solltest Du einen Anwalt nehmen, der vielleicht noch etwas retten kann.


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Zu: Problem über Probleme

angehängt von MorkvomOrk [Email: Keine]
am 16.11.02 17:34

Nach der Schilderung ist weder der Geschwindigkeits- noch der Rotlichtverstoß rechtskräftig. Das bedeutet, daß, selbst wenn beide Verstöße, nicht "abgewendet" werden können und im Verkehrszentralregister eingetragen werden, zunächst einmal die 2. Probezeitmaßnahme erfolgt.
Die Führerscheinstelle wird daher zu gegebener Zeit eine sog. Verwarnung zustellen mit der Empfehlung an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Erfolgt eine solche Teilnahme innerhalb von 2 Monaten nach Zustellung der Verwarnung, werden in Flensburg 2 Punkte abgezogen.
Erst ein weiterer Verstoß nach Ablauf der o. g. Zweimonatsfrist führt unweigerlich zur 3-monatigen Fahrerlaubnisentziehung.
Sollte es aber tatsächlich soweit kommen, ist m. E. dann keine Ausnahme von der Fahrerlaubnisentziehung möglich, da diese gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist. Auch der Einwand, beruflich zwingend auf den Führerschein angewiesen zu sein hilft hier sicherlich nicht, denn das trifft auf Tausende Führerscheininhaber zu. Außerdem gibt es nach meinem Wissen bereits Gerichtsurteile, wonach sich z. B. gerade ein Berufskraftfahrer entsprechend zu verhalten hat, da diesem bewußt sein muß, was eine Fahrerlaubnisentziehung für ihn bedeutet!!


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Zu: Problem über Probleme

angehängt von Roman [Email: Keine]
am 17.11.02 06:36

hmm also so ganz habe ich die letzte antwort nicht verstanden. heißt das also ich kann noch durchatmen oder können sie mir wenn beide rechtskräftig sind mir den führerschein wegenehmen???


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Zu: Problem über Probleme

angehängt von MorkvomOrk [Email: Keine]
am 18.11.02 04:02

So wie hier der Sachverhalt geschildert wurde, erfolgt (nachdem beide Verstöße rechtskräftig geworden sind) die 2. Probezeit-Maßnahme (Verwarnung mit Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung). Die Fahrerlaubnis wird also nicht entzogen und man kann "noch einmal durchatmen"

Aber: Sollte im Verfahren "Rotlichtverstoß" festgestellt werden, daß die Rotphase länger als 1 Sekunde war, wird ein Fahrverbot von 1 Monat fällig. Das bedeutet, man müßte den Führerschein für 1 Monat bei der Polizei/Bußgeldstelle hinterlegen und bekommt nach Ablauf der Frist diesen Führerschein (ohne Antrag und weitere Überprüfung) wieder zurück.


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Zu: Problem über Probleme

angehängt von Roman [Email: Keine]
am 18.11.02 13:42

danke für die antwort. hmm ja genau da liegt ja auch das problem ich bin immer noch der festen überzeugung das die ampel bei mir gelb war. aber der polizist meinte die fußgängerampel wäre schon grün gewesen. wenn die ampel bei mir schon rot gewesen wäre dann wäre ich nicht noch rübergezogen. na ja die waren drei ich alleine habe ich da überhaupt den hauch einer chance da gegen an zu gehen?


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Zu: Problem über Probleme

angehängt von Roman [Email: Keine]
am 18.11.02 13:47

so ich habe jemanden gefunden der mich vertreten wird: mein vater wird mich für den geschwindigkeitsverstoß decken und seinen namen angeben. Er ist allerdings wohl nur noch ein zwei monate in deutschland weil er nach venezuela ausgwandert ist. müßte mich das dann noch kümmern? weil wie gesagt mein stiefvater erst mal meinen namen verschickt. heißt das die polizisten könnten noch bei mir anklopfen??? ich hoffe ihr habt das jetzt alles verstanden. wenn er seinen namen angibt ist mit 27 km/h doch eigentlich nur drei punkte und 60 euro strafe fällig, das heißt das er nur das geld bezahlen braucht und die sache ist aus der welt geschafft???


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Zu: Problem über Probleme

angehängt von Roman [Email: Keine]
am 20.11.02 13:22

huhu???

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