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Fahrerflucht! Zu Unrecht!

hinzugefügt von Rebecca [Email: Keine]
am 11.03.03 21:13

Ich bin heute Abend der Fahrerflucht beschuldigt worden. Zu Unrecht meiner Meinung nach. Ich war auf dem Weg , meinen Freund abzuholen und bin dann an einer engen Straße, wo auf der rechten Seite viele Autos parken entlang gefahren. Dort habe ich, ohne es zu merken den Aussenspiegel eines parkenden Opel mit meinem rechten Aussenspiegel beschädigt (wird sich um einen Sachschaden in Höhe von ca. 150 Euro handeln). Die Hülle des Opel-Spiegels ist beschädigt. Ich habe mich stark auf den entgegenkommenden Verkehr konzentriert, da die rechte Spur durch die parkenden Autos sehr schmal ist. Ausserdem hat es geregnet und war dunkel und ich hatte Musik an. Ohne etwas zu merken, habe ich dann ein paar Straßen weiter geparkt (ca. 1-2 KM Luftlinie zum Unfallort) und 10 Minuten in dem parkenden Auto auf meinen Freund gewartet. Hätte ich bewußt Fahrerflucht begangen, hätte ich wohl kaum ein paar Straßen weiter geparkt! Die Polizei hat mich dann dort ausfindig gemacht und ich bin hinter ihnen her ,zur Unfallstelle, gefahren. Mein Spiegel war weder verdreht noch beschädigt und am Auto lassen sich auch keine Spuren feststellen. Wäre der Spiegel verdreht gewesen, hätte ich mich ja spätestens beim nächsten Hineinschauen gewundert.
Ich habe meinen Führerschein seit 1998 und bisher noch keinen Punkt oder Eintrag.
Könnt Ihr mir zu diesem Fall näheres sagen?
Soll ich jetzt schon einen Anwalt einschalten?


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 12.03.03 07:33

Unfallflucht ist ein Delikt, das nur vorsätzlich begangen werden kann. Wenn Du also von dem Unfall nichts bemerkt hast und dies auch glaubhaft machen kannst, solltest Du aus dem Schneider sein. Wenn der Polizei eine Straftat, in diesem Fall eine Unfallflucht, angezeigt wird, ist sie nach dem sog. Legalitätsprinzip verpflichtet, den Sachverhalt aufzunehmen und die erforderlichen Ermittlungen aufzunehmen. Die Polizei darf, selbst wenn sie im Zuge der Ermittlungen feststellt, dass an der Sache nichts dran ist, das Verfahren nicht selber einstellen. Das darf nur der Staatsanwalt.

Ob Du jetzt oder später einen Anwalt einschaltest, ist Dir überlassen. Wenn Du bei Deiner Darstellung bleibst, könnte es zunächst auch ohne gehen. Sollte das Verfahren jedoch weitergeführt und nicht eingestellt werden, ist ein Anwalt empfehlenswert.

Dessen ungeachtet wirst Du, wenn Du nachweislich der Schädiger warst, für den entstandenen Schaden einzutreten und Schadensersatz zu leisten haben. Da es sich bei dem Spiegel vermutlich nur um einen Kleckerlesbetrag handelt, lohnt es sich ggf., wenn Du den Betrag selbst übernimmst, um Deinen Schadensfreiheitsrabatt zu retten. Diesbezüglich, sobald die Forderung auf dem Tisch liegt, am günstigsten mit Deiner Versicherung Kontakt aufnehmen.


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Jan [Email: Keine]
am 12.03.03 10:28

Hmmm...., ein Spiegel knallt schon recht laut, das krigt man auch bei einem normal lauten Radio mit. (sprech da leider aus Erfahrung, hab schon fast ein halbes Dutzend gekillt) Hattest du dein Radio so laut, daß du es nicht höhren konntest kann da ein schlauer gegnerischer Anwalt evtl. auch was draus drehen. Andererseits hinterläßt so ein Zusammenstoß in der Regel auch Spuren an deinem Spiegel (oder hast du ihn etwa mit der Stoßstange o.ä. erwischt), so daß sich die Frage stellt, ob du es überhaupt warst. Um das beurteilen zu können, bedarf es allerdings der Akteneinsicht, und damit wiederum einen Anwalt. Wenn du eine (Kfz)Rechtschutzversicherung hast, würde ich ruhig frühzeitig einen aufsuchen. Deine Haftpflichtversicherung wehrt auch unbegründete Forderungen ab, allerdings könnte es dann natürlich sein, daß dein SF flöten geht.


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von O.Leuker [Email: Keine]
am 12.03.03 11:17

Ich würde die Sache nicht so hoch drehen. Man kann mit dem Geschädigten ja auch vernünftig reden. Und wer den Unfall nicht bemerkt hat -was bei einem Spiegelunfall durchaus realistisch klingt - braucht sich nicht wegen Unerlaubten Entfernens zu verantworten. Also ich würde abwarten, was von der Staatsanwaltschaft kommt. Sollte unerwarteter Dinge keine Einstellung kommen, dann natürlich zum Rechtsanwalt gehen. Eine Unfallflucht kann nur begehen, wer auch was vom Unfall bemerkt hat. Und das weiß am besten der Unfallverursacher. Objektiv liegt eine Flucht vor. Deshalb vorerst Anzeige. Subjektiv aber nicht. Deshalb ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Einstellung zu rechnen.


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Rebecca [Email: Keine]
am 12.03.03 20:34

Danke erstmal für eure Antworten!
Ich habe den Spiegel mit meinem Spiegel erwischt, allerdings ist an meinem Spiegel, nichts aber auch wirklich garnichts zu sehen, der Spiegel hat sich nicht einmal verstellt, geschweige denn Kratzer. Die Polizei hat auch alles fotografiert, und die Höhe passt. Es wird wohl auch so sein, dass ich diesen Spiegel abgefahren habe, aber ich habe es einfach nicht bemerkt, spätestens wenn ich einen verdrehten Spiegel bei mir gesehen hätte, hätte ich stutzig werdeb nüssen, aber es war nichts, wirklich garnichts. Als die Polizei mich angehalten hat dachte ich erst ich soll als Zeuge eines Unfalls aussagen, aber nein, die meinten mich.
Man ist halt ziemlich verunsichert, vor allem weil der Polizist auch noch sehr unsensibel war und gleich von Strafbefehl und Verhandlung gesprochen hat.
Ich kann nur hoffen, dass es eingestellt wird, da ich mir einfach keiner Schuld, also keiner Fahrerflucht bewusst bin.

Rebecca


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@Rebecca

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 13.03.03 09:59

Hallo,

wenn ich die Situation richtig verstanden habe, wird Dir vorgeworfen, Du hättest mit dem rechten Außenspiegel Deines Fahrzeugs den linken Außenspiegel des am rechten Fahrbahnrand parkenden Fahrzeuges gestreift und zwar so, dass dieser beschädigt worden sei.
Ist das soweit richtig?

Dann erscheint mir eines schleierhaft:
Rückspiegel sind so gebaut, dass sie bei starker Berührung sich lösen. Das ist aus Gründen der Verringerung der Verletzungsgefahr bei Unfällen mit Fußgängern so vorgeschrieben.
Der (eigene) Rückspiegel knickt also (in eigener Fahrtrichtung gesehen) zu aller erst nach hinten ab, wenn ein Hindernis eine Kraft in diese Richtung ausübt. Und zwar BEVOR der Rückspiegel des rechts befindlichen stehenden Fahrzeuges nach VORNE abknicken würde!

Ohne Spuren an Deinem Rückspiegel geht das üblicherweise auch nicht ab!

Fazit:
Damit die Situation überhaupt so sein könnte, wie sie Dein mutmaßlicher Unfallgegner darstellt, müssten doch zwei Bedingungen erfüllt sein:
1. Beschädingsspuren an Deinem Rechts-Außen-Spiegel.
2. Der rechte Außenspiegel an Deinem Fahrzeug hätte nach hinten abgeknickt gewesen sein müssen; zumindest temporär, das heißt während des Vorbeistreifens. In diesem Fall hätte die Rückstellkraft der Feder ausgereicht, um Deinen Rückspiegel NACH der Kollision wieder in Ausgangslage zurückzusetzen.

Es ist zumindest sehr fraglich, ob Du als Verursacherin des Schadens überhaupt herangezogen werden kannst.

Gruß HeLi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Rebecca [Email: Keine]
am 13.03.03 10:16

Hallo, Du hast das soweit richtig verstanden!
Die Polizei hat meinen Spiegel auch untersucht und fotografiert und der Polizist sagte es müssen keinen Spuren zu sehen sein! Zudem habe ich einen Polo Baujahr 90 und der hat keine Rücksprungfedern in seinen Spiegeln!
Leider hat der Herr den ich agefahren habe aber eine Zeugin, und deshalb kann ich schlecht sagen ich wäre es nicht gewesen.
Nur was soll ich tun wenn ich nichts bemerkt habe?

Rebecca


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 13.03.03 10:22

Hallo, @Rebecca,

wenn Dein Spiegel nicht aus der Halterung nach hinten geknickt ist bei der Kollision, MUSS er Spuren aufweisen. Ohne diese ist nicht vorstellbar, dass Dein Spiegel einen anderen Spiegel schadensrelevant berührt haben sollte.

War denn der linke Spiegel des rechts haltenden Fahrzeuges aus der Halterung NACH VORN herausgesprungen?

Ist die Zeugin befangen?

Hast Du die Fotos, die der Polizist angefertigt hat, gesehen?
Sind darauf Spuren der Beschädigung (Lackfarbe des gegenerischen Spiegelgehäuses) an Deinem Rechtsaußenspiegel zu erkennen?

Gruß HeLi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 13.03.03 10:47

weiterhin:

Wo stand die Zeugin, als der "Unfall" geschah?
Was hat sie gesehen?
Wann hat sie hin geschaut? Schon BEVOR Du vorbeigefahren bist oder erst NACHDEM sie das für das Zustandekommen einer Kollision unvermeidbare Geräusch gehört hat? Was hat sie gehört?
Konnte die Zeugin also wirklich den Vorgang des zum Schaden führenden berührenden Vorbeifahrens eindeutig bemerkt haben?

Zur Aussage des Polizisten, es müssten an Deinem Spiegel keine Spuren vorhanden sein: Richtig! Um nachzuweisen, dass Du als Verursacherin nicht in Frage kommst, ist das Nichtvorhandensein von Spuren an Deinem Spiegel ein wichtiges Entlastungsindiz!

Gruß HeLi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Rebecca [Email: Keine]
am 13.03.03 20:25

Die Zeugin ist die Frau des Mannes dessen Spiegel ich angefahren habe. Die Polizei hat diesen Aussagen sofort Glauben geschenkt, ich kann, aufgrund der Tatsache das ich von der Kollision nichts mitbekommen habe, auch nicht sagen ob es noch ein anderes Auto hätte sein können? Es passt auf jeden Fall von Zeit und Ort das ich es hätte sein können. Zumindest war für die Polizei der Sachverhalt klar.
Bei dem anderen Spiegel ist der Rahmen, die Umrandung abgesprungen, der Spiegel an sich hatte nichts abbekommen und saß fest am Auto.


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 13.03.03 21:37

Hallo,

die Polizei ist kein Richter. Der entscheidet über die Schuldfrage. Die Polizei nimmt hier lediglich den Sachverhalt auf.
Und der lautet wohl - Deinen Aussagen zufolge -:
- Der Spiegel des einen Fahrzeuges ist beschädigt.
- Der Geschädigte und seine Ehefrau behaupten, dass Du die Verursacherin seist.

Vor dem Richter gilt zunächst einmal die Unschuldsvermutung. Die - bewusste oder unbewusste - Schädigung muss Dir erst nachgewiesen werden, bevor Du schadensersatzpflichtig gemacht werden kannst.

Gruß HeLi


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@Rebecca

angehängt von Mescalero [Kontakt]
am 14.03.03 13:47

Nach gruendlichem Studium der hier erwaehnten Fakten halte ich mal fest:

- An deinem Spiegel sind keine Spuren einer Kollision mit dem Rueckspiegel am Fahrzeug des vermeintlich Geschaedigten zu sehen.

- Die einzige Zeugin dieses Vorfalls ist die Ehefrau des Geschaedigten (Stichwort "Befangenheit").

- Du selbst hast von der angeblichen Kollision nichts mitbekommen.

Abgesehen davon, dass von Unfallflucht ueberhaupt nicht die Rede sein kann, schaetze ich die Chancen, dass ein Gericht hier keine Schuld deinerseits erkennt, als recht hoch ein.

Howgh!
Mescalero


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 14.03.03 14:44

Zur strafrechtlichen Seite habe ich meinen Senf schon dazugegeben. Und dabei bleibe ich auch.

>[Zitat:] "Abgesehen davon, dass von Unfallflucht ueberhaupt nicht die Rede sein kann, schaetze ich die Chancen, dass ein Gericht hier keine Schuld deinerseits erkennt, als recht hoch ein."

Die zivilrechtliche Seite (Schadensersatz) wird jedoch von den Versicherungen geregelt. Und hier sehe ich dennoch Probleme. Versicherungen gehen häufig her und regulieren einen wenn auch möglicherweise ein wenig fragwürdigen Schaden, weil der Aufwand, evtl. das Gegenteil festzustellen und zu beweisen, oder der Ausgang eines möglichen Streits in keinem Verhältnis zu dem aufzuwendenden Betrag steht. Gegen diese Praxis kann man kaum etwas machen, da man mit Abschluss des Versicherungsvertrags hier den Versicherungen weitgehende Handlungsfreiheiten einräumt.

Dass dabei u.U. der Schadensfreiheitsrabatt des Kunden Schaden leidet, ist in diesem Zusammenhang sekundär - und letztlich auch für die Versicherungen mit höheren Beitragseinnahmen verbunden.


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BITTE KEINE DOPPELPOSTINGS!

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 14.03.03 15:38

;)))

[Anmerkung Moderator]

*grins* :-))

Das liegt wohl an der Foren-Software. In einzelnen Fällen werden Postings komischerweise zweifach angehängt. Da diese Fehlfunktion nur sehr selten auftritt habe ich bislang nichts unternommen und das Foren-Script so belassen. Im alten Netscape in der 3er-Version wurden z.B. Postings immer zweifach angehängt. @Peters "Echo" habe ich soeben gelöscht :-)

MfG Rolf Tjardes (Moderator)


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Versicherungspraxis

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 14.03.03 16:53

Hallo,

nehmen wir mal an, A beschuldigt B, einen Vermögensschaden an A verursacht zu haben.
B ist als Verursacher nicht eindeutig festgestellt; nehmen wir sogar mal an, es sei eher zweifelhaft, ob B als Verursacher für den an A entstandenen Schaden überhaupt in Frage kommt.

Es kann doch nicht sein, dass B seinerseits einen Vermögensschaden dadurch erleidet, dass die Versicherung von B eine nicht gerechtfertigte Schadenersatzleistung an A ausbezahlt. (Der dann bei B entstandene Vermögensschaden besteht darin, dass B in seinem SF-Rabatt heruntergestuft wird.)

Oder kann das doch sein? Wo leben wir denn?

Gruß HeLi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Rebecca [Email: Keine]
am 14.03.03 18:01

Ich danke Euch wirklich für die zahlreichen Postings!
Erstens ist es so, dass ich es wenn mglich garnicht zu einer Verhandlung kommen lassen will! Wichtig ist mir allein die Tatsache, dass ich nicht der Fahrerflucht beschuldigt werden will und damit auch keinen Strafbefehl erhalten möchte.
Ich denke meinerseits das es gut möglich ist das ich den Spiegel angefahren habe, da die Zeit, welche der Geschädigte angegeben hat genau zu der Zeit passt als ich dort entlang gefahren bin.
Nur will ich mich nicht der Fahrerflucht beschuldigen lassen. Ich habe vollkommen unwissentlich auf meinen Freund gewartet (Ich war als alles passiert auf dem Weg Ihn abzuholen) und dann spricht mich die Polizei an ich wäre in einem Unfall verwickelt gewesen. Sie haben mich dann gefragt ob ich Ihnen zu der Stelle folgen würde, Zeugen und anderer Streifenwagen waren noch da, und ich habe eingewilligt. War ja alles möglich. Nur war das 10-20 Min. nach dem vermeindlichen Unfall. Ich habe einfach nichts mitbekommen, wie hätte ich anders reagieren sollen? Kann ich noch von Glück reden das die Polizei mich so schnell ausfindig gemacht hat? Ich bin nicht geflüchtet etc, bin einfach nur unwissend weiter gefahren!
Ich denke das ich bei der Schuldfrage wenig Chancen habe raus zu kommen, so machte es mir der Polizist auch gleich klar. Nur soll der Tatbestand der Fahrerflucht fallen gelassen werden. So verhält sich wohl niemand der Fahrerflucht begeht. Wartet 1-2Km weiter auf seinen Freund der von der Arbeit kommt, um dann, wäre die Polizei nicht schneller gewesen, den gleichen Weg den man gekommen ist zurück anzutreten, also auch an der Unfallstelle entlang zu kommen. Das kann es nicht sein. Hier sollte doch der menschliche Verstand die Sache klären oder?


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Unwissend

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 14.03.03 19:21

>[Zitat:] "Ich bin nicht geflüchtet etc, bin einfach nur unwissend weiter gefahren!"

Genau das bist Du nicht! Du hast den Anstoß einfach nicht bemerkt. Also kannst Du nicht unwissend um den Dir vorgeworfenen Verstoß weitergefahren sein.

@HeLi: Doch! Es ist tatsächlich so. Lies Dir mal das Kleingedruckte genau durch, das Du durch Deine Unterschrift unter den Versicherungsvertrag anerkannt hast. Die Versicherungen treffen hier eine Abwägung - und ungünstigerweise geht das Ergebnis zu Ungunsten des Versicherten aus;-).


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@Rebecca & @Peter Lustig

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 14.03.03 23:23

@Rebecca

1.
Wegen einer etwaigen Verhandlung gegen Dich in dieser Sache brauchst Du Dir wegen dem Vorwurf der Unfallflucht keine großen Sorgen zu machen. Das ist ziemlich eindeutig.

2.
Dass Du den Spiegel angefahren hättest, behauptet zwar der vermeintlich Geschädigte sowie seine Gattin (und vielleicht auch der Polizeibeamte).
Ob Du den Spiegel tatsächlich angefahren und beschädigt hast, ist - das entnehme ich Deinen Angaben - längst nicht erwiesen.
Du räumst ein, dies sei möglich gewesen, beziehst Dich dabei aber auf die Aussage des Kontrahenten, die ich aufgrund des Fehlens von Anzeichen an Deinem Spiegel für zumindest überprüfungswürdig halte. Der zeitliche Zusammenhang mag gegeben sein. Aber nicht jede Wespe, die an Dir - nahe - vorbeifliegt, sticht Dich auch!
Will heißen: Du bist am Fahrzeug des Kontrahenten vorbeigefahren. Gut. Bist Du Dir sicher, ob der Spiegel des Kontrahenten zu diesem Zeitpunkt nicht schon beschädigt war oder ob er erst nach Deinem Vorbeifahren von einem anderen Fahrzeug beschädigt wurde?
(Mehrere Wespen fliegen an mehreren Personen vorbei. Eine davon hat einen Stich. Welche Wespe hat gestochen? Die, an deren Stachel Blut klebt. Weist Dein Rückspiegel Zeichen einer Kollision auf?)

>[Zitat:] "Ich denke das ich bei der Schuldfrage wenig Chancen habe raus zu kommen, so machte es mir der Polizist auch gleich klar."

Welches Interesse hat denn dieser Polizist an der Klärung der Schuldfrage? Pardon - dafür ist er überhaupt nicht zuständig!

Es kommt mir überhaupt sehr merkwürdig vor, dass die Polizei wegen eines angefahrenen Rückspiegels innerhalb weniger Minuten am "Unfall"ort präsent war. Ist es etwa vorstellbar, dass der Kontrahent den Polizisten kennt? (Verzeihung - nur eine Frage!)

@Peter Lustig:
Da bin ich aber sehr enttäuscht (von den Versicherungsbedingungen!)
Danke für die Antwort!!!

Gruß HeLi


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Versicherungsbedingungen

angehängt von willi [Email: Keine]
am 15.03.03 19:53

>[Zitat:] "Da bin ich aber sehr enttäuscht (von den Versicherungsbedingungen!)"

@#HeLi
Wenn die Versicherungsbedingungen anders wären und sich die Versicherungen um jeden Preis "rumzanken" würden müssen, dann würdest du das auch irgendwann bezahlen müssen, nämlich über höhere Versicherungsbeiträge.

Gruß

willi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Andi0907 [Email: Keine]
am 17.03.03 12:56

Spreche mal mit dem zuständigen Staatsanwalt, dass das Verfahren nach § 153 a StPO eingestellt wird. Auf keinen Fall sollte ein Strafbefehl ergehen oder Urteil, weil du dann im Nachgang bei einer Verurteilung noch Punkte bekommen würdest. Aus meiner Erfahrung wird ein Gutachter auf jeden Fall sagen, dass du den Schlag hättest hören müssen. Danach wäre eine Verurteilung wahrscheinlich. Wenn du rechtsschutzversichert bist, nimm dir gleich einen Anwalt.


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@Andi

angehängt von Mescalero [Kontakt]
am 17.03.03 14:09

Aehm - hast du die vorherigen Postings nicht gelesen?? Mit welcher Begruendung waere Rebecca denn bitte schoen ein Strafverfahren anzuhaengen oder gar eine Verurteilung vorzunehmen (abgesehen davon, dass ein Staatsanwalt allein fuer eine Verurteilung wohl nicht ausreicht!) ???

Und von wegen der Gutachter wird sagen, man haette den Schlag hoeren muessen: Sie hatte LAUTE Musik an! Bevor der Gutachter so eine mutige Behauptung aufstellt, wird er sich wohl erstmal den Beifahreraussenspiegel ansehen, und wenn da nix zu sehen ist, kann er so oft und so lange behaupten, man haette was hoeren muessen, wie er will!

Rebecca - vielleicht haeltst du uns auf dem Laufenden, was aus der Sache geworden ist; bin mittlerweile richtig gespannt darauf!

Howgh!
Mescalero


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Schadensersatzleistungen durch Versicherungen

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 17.03.03 19:15

Hallo,

eine Haftpflichtversicherung (V) ersetzt dem Geschädigten (B) einen Schaden, für den der Schädigende (A0) haften müsste.
Wenn nun die Haftpflichtversicherung (V) eines Versicherungsnehmers (A1) eine Schadensersatzleistung an einen Geschädigten (B) vornimmt für einen Schaden, für den der Versicherungsnehmer (A1) aber gar nicht haften müsste (z.B. weil er ihn gar nicht verursacht hat), schädigt die Versicherungsgesellschaft (V) ihren Versicherungsnehmer (A1).
(Und der tatsächlich Schädigende (A0) bleibt unermittelt und unbehelligt!)
Eine solche Versicherungsgesellschaft (V) müsste dafür in Regress genommen werden können.

Gruß HeLi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Rebecca [Email: Keine]
am 19.03.03 09:09

Hallo an Alle,
Vielen Dank nochmal an Euch alle für die Teilnahme.
Habe mittlerweile den Brief der Polizei erhalten, in dem ich Stellung nehmen soll. Diese fülle ich morgen mit meiner Anwältin aus. Dafür nehmen die 180 €, eine Frechheit. Bin leider in keiner Rechtsschutzversicherung.
Gestern kam auch der Brief des Geschädigten, der gleich zum Anwalt gelaufen ist und sich über den bei mir gemeldet hat.
Ich soll isgesamt 290 € bezahlen, für Spiegel, Pauschale und einen Tag Nutzungsausfall.
Ich kann jetzt nur hoffen das das Verfahren eingestellt wird, weil es mittlerweile so viel Geld ist, und ich habe es nicht bemerkt.
Freue mich immer noch über jeden hilfreichen Beitrag hier.

Rebecca


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 20.03.03 00:14

Hallo, @Rebecca,

viel Erfolg!

Gruß HeLi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von FB [Email: Keine]
am 22.03.03 03:08

Die ganze Geschichte ist doch irgendwie komisch:

- Es ist dunkel und es regnet
- Trotzdem sind der Halter UND seine Frau sofort zur Stelle und können trotz Dunkelheit und weiterfahrenden Autos beide noch das Nummernschild lesen und merken
- Die Fahrerin hat nix gemerkt und ihr Rückspiegel hat keine Spur

Wenn ich das richtig verstehe, is doch ein Teil der Rückspiegelabdeckung des parkenden Opels abgeflogen... hat man den auf Farbreste o.ä. untersucht ?
Irgendwie stinkt da was an der Geschichte... werd das Gefühl nicht los, da wurd der Rückspiegel sonstwo z.B. an nem Supermarkt beschädigt und da man auf dem Schaden nicht sitzen bleiben wollte, fädelt man den Schrott ein... ließe sich im Fall der Fälle aber wohl kaum beweisen...
Täte mich trotzdem interessieren was an dem Teil festgestellt wurde, dass vom Rückspiegel 'abgeschossen' wurde.

Zu guter letzt Respekt an die Polizei : 10 Minuten von Anruf bis zum Fahrzeugfund, inkl vorbeifahren an der Unfallstelle und abgrasen von 2 Km Wohnviertel, das is doch mal ne stolze Leistung.. Schade bloß, dass es für so ne (aus polizeilicher Sicht gesehen) Bagatelle war.


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Rebecca [Email: Keine]
am 22.03.03 11:00

Hallo @ FB:

Meine Anwältin fordert jetzt auch die Akte an um die Fotos zu sehen und zu vergrössern! Nur wird es wie du sagst wohl einfach schwer dem einen Betrug nachzuweisen. Besser ist es wohl nicht möglich.
So werde ich den Schaden wohl bezahlen müssen, bleibt nur zu hoffen das die Sache der Fahrerflucht wirklich fallen gelassen wird?

Rebecca


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Spurensicherung

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 22.03.03 18:44

Bei Unfallfluchten werden regelmäßig Spurensicherungen vorgenommen, und zwar an beiden Fahrzeugen. Hat da in Deinem Fall etwas dergleichen überhaupt stattgefunden?

Wenn es zu einem Zusammenprall kommt, müssen zwangsläufig Spuren vorhanden sein (Kratzer im Plastik, Farbabrieb o.ä.), die oft erst nach genauem Hinschauen mittels Lupe, Mikroskop o.ä. zu erkennen sind.

Mir kommt die Sache inzwischen auch nicht mehr ganz koscher vor. Möglicherweise versucht man Dir da tatsächlich etwas ans Bein zu binden. Viel Erfolg!


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 22.03.03 19:47

Wieso musst Du dem anderen Betrug nachweisen?

Wenn man von Dir Schadenersatz fordert, muss man Dir die Verantwortlichkeit für den Schaden nachweisen. Nicht umgekehrt!

Aus der Fahrerflucht müsstest Du eigentlich sowieso raus sein.
Und die Sache mit dem Spiegel wird erst dann kritisch für Dich, wenn Dein Spiegel Spuren aufweist.
Erinnere Dich an den Vergleich mit der Wespe und dem Stich.

Gruß HeLi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 22.03.03 19:49

Hallo, @Rebecca,

lass Dich nicht einschüchtern!
Das hat der Polizist, der Dich angesprochen hat, doch schon versucht. Wenn Du den Spiegel definitiv NICHT beschädigt hast, wovor hast Du Angst?

Gruß HeLi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Rebecca [Email: Keine]
am 23.03.03 23:18

Sehe die Sache ja mittlerweile auch lockerer! Denke mal das wird schon! Mal sehen was bei den Polizeifotos rum kommt.

Rebecca


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von G.Schütze [Kontakt]
am 08.04.03 10:01

Hallo Ihr alle, kann nur raten die anstehenden Beträge zu zahlen,da ansonsten ein Verfahren eröffnet wird. Bei solchen Nichtigkeiten geht das dann mit der Mindeststrafe "Verwarnung" ab.Damit ist man dennoch schuldig d.h. die Kosten des Verfahrens, Deines Rechtsanwaltes,eventueller Gutachter sind dann von Dir zu zahlen.Und das schönste daran ist Du bekommst noch 7 Punkte eingetragen (ohne daß Dir das jemand sagt)die für 5 Jahre verbleiben. In 5 Jahren kommt schnell noch ein oder mehrere Pünktchen hinzu.Habe mich leider auch einmal auf so eine Geschichte eingelassen, habe das Angebot der Einstellung Strafverfahren gegen einen Obulus von 500 DM nicht angenommen da ich mich unschuldig fühlte. Kurz zum Sachverhalt:Ich wurde im Stau auf der Autobahn von einem Drängler ganz geringfügig - Kratzer an meiner Stoßstange- berührt. Der Verursacher ist weitergefahren- zur nächsten Polizei- ich bin leider nicht zur Polizei gegangen da ich keinerlei Veranlassung sah etwas anzuzeigen.Unstrittig war dann bei der Urteilsfindung das der Verursacher sicht "Rowdyhaft verhalten hat". Dies begründet aber einen anderen Straftatbestand der mit meiner Starftat "unerlaubtes Entfernen vom Unfallort" nichts zu tun hatte.Da der Verursacher zwischenzeitlich (zwischen Tatzeitpunkt und Verhandlung)auf der Autobahn bei einem Verkehrsunfall verstorben war stand seine Aussage nicht zur Verfügung. Der Fahrer des zum Zeitpunkt der Tat hinter mir stehenden Fahrzeuges sagte aus daß er zwar den Drängler gesehen hat, aber nicht sagen konnte ob eine Berührung stattfand (es war nachts gegen 1:00Uhr). Letztendlich war die Aussage eines Gutachters entscheidend der sich in die Behauptung verstieg, daß man auch die geringste Berührung visuell wahrnimmt. Damit war bewiesen das ein Unfall stattgefunden hat und somit der Tatbestand " unerlaubtes Entfernen vom Unfall" vorlag. Auf Grund der Geringfügigkeit des Schadens (Reparaturkosten 0.00 DM)und des pflichtwiedrigen Verhaltens( Drängeln und weiterfahren) des weiteren Unfallbeteiligten wurde als Strafmaß eine Verwarnung mit Androhung von 15 Tagessätze bei Nichtbewährung innerhalb eines Jahres festgesetzt. Ein Freispruch konnte nicht erfolgen da die Kosten des Verfahrens (Verfahrenskosten,Zeugenauslagen,Gutachterkosten, Rechtsanwaltskosten) von der Staatskasse zu tragen wären. Eine Verwarnung ohne weitere Kosten (außer den oben angeführten) habe ich dann letztlich akzeptiert, einfach um die Sache zu beenden.Von einem Eintrag von 7 Punkten wurde dabei nicht gesprochen und mir auch nicht mitgeteilt.Da ich 3 Jahre später wegen Geschwindigkeitsüberschreitung einen Eintrag in Flensburg erhielt flatterte mir gleichzeitig eine Kostenpflichtige "Verwarnung" (obligatorisch bei Überschreitung von 8 Punkten)ins Haus. Übrigens,die Strafe aus dem Srafregister war wegen Verjährung schon wieder gelöscht. Seitdem bin ich nicht mehr vorbestraft habe aber dafür Kenntniss von meinem netten Punktestand. Ist das nicht toll - wer´s nicht glaubt alles schriftlich und amtlich beglaubigt bei mir nachzulesen. Günter


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Zwei Paar Stiefel

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 09.04.03 22:37

Lieber Günter,
so unerfreulich Deine Geschichte damals für Dich auch gewesen sein mag - mit diesem Thread hat sie nicht sehr viel gemeinsam.

Du hattest die Kollision bemerkt - Rebecca nicht. Damit ist sie aus der Unfallflucht raus.

Du hattest einen Kratzer an der Stßstange - an Rebeccas Spiegel war - nachdem, was sie schreibt - nachweislich nichts.

Und Deine 7-Punkte-story kommt auch recht merkwürdig vor: Wenn Du im Verkehrszentralregister Punkte eingetagen bekommst, wird Dir das auch mitgeteilt. Wenn Du diese Mitteilung ignorierst, werden die Punkte aber trotzdem eingetragen.

Nein, Günter, Deine Geschichte damals ist zwar sehr bedauerlich, aber Rebecca hat wohl gute Chancen auf Erfolg.

Gruß HeLi


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Günter [Email: Keine]
am 11.04.03 16:19

Hallo HeLi, ist leider nicht so, weder im Gerichtsurteil wird diese Eintragung erwähnt noch erhält man eine Mitteilung wenn rechtmäßig Eintragungen im Zentralregister erfolgen.Der Gesetzgeber setzt voraus das man Kenntniss vom Bußgeldkatalog hat und darin steht unter "Straftaten im Straßenverkehr" Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort führt zur Eintragung von 7 Punkten. Daraus ergibt sich dann die Merkwürdigkeit, dass die auf Bewährung angedrohte Strafe nicht wirksam wird, die Straftat selbst auch verjährt ist die Punkte aber 5Jahre eingetragen bleiben. Nicht leicht nachvollziehbar aber rechtens. Günter


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von Andi0907 [Email: Keine]
am 17.04.03 15:44

Denke mal darüber nach, ob du das Risiko: Verurteilung, 7 Punkte, RA Kosten, Gutachterkosten, Gerichtskosten etc. eingehen willst?? Wie gesagt, deine RA wird dir sicherlich auch nichts anderes sagen können. Paß aber auf, ein Strafbefehl ist so etwas ähnliches wie ein Urteil, d.h. es werden ebenfalls Punkte fällig! Die Entscheidsung kann dir keiner der hier seine Meinung äußernden abnehmen. Ich würde in den sauren Apfel beißen! Warum soll dich jemand anzeigen, den Spiegel abgefahren zu Haben? Betrug?? Aber nicht wegen ein paar Euro!! Dies wird der Richter sich auch fragen! Trotzdem viel Glück


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Zu: Fahrerflucht! Zu Unrecht!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 18.04.03 02:25

Hallo,
es gibt leider genug Leute in unserem Land, denen es zuzutrauen wäre, so etwas zu tun: Jemanden anzeigen, der den Spiegel am eigenen Fahrzeug beschädigt haben könnte.
Aber hierfür jemanden zu bezichtigen, dessen Fahrzeug nicht einmal einen Kratzer an der entsprechenden "Gegen"-Stelle aufweist, das grenzt denn schon ziemlich an Boshaftigkeit.

Ich bleibe dabei: Rebecca hat gute Chancen!

Auch die anderen Poster weiter oben im Thread gehen davon aus, dass Rebecca aus der Fahrerfluchtanschuldigung heraus ist - hat sie die ihr vorgeworfene Kollision ja gar nicht bemerkt! (Wie könnte sie auch, wenn ihr Fahrzeug gar keine Kollsion mit dem Fahrzeug des Kontrahenten gehabt hat!)

Gruß HeLi


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Wäre mal interessant, was 'rausgekommen ist

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 19.05.03 23:50

Hören wir wieder was von Rebecca?

Gruß HeLi

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