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alkohol am steuer, unklarheiten

hinzugefügt von alex [Email: Keine]
am 07.04.03 05:39

bin letzte woche von der polizei angehalen worden und musste ins röhrchen blasen.
einer der beiden polizisten meinte, ich hätte eine atemalkoholkonzentration von 0,86 mg und das entspreche "MINDESTENS 1.8 promille".
ich entgegnete (und das war ehrlich),
dass das nicht sein könne. zur erklärung: ich trank in den 7 stunden vor dem alkoholtest ca. 2 glas sekt und 4 bier(a 0.33 l).
das ergibt meiner meinung nach nicht 1.8 promille.
nach meinem protest ließ der andere polizist mich nochmal in den alkomaten blasen und es ergab sich (nur 3 minuten später) ein wert von 0.77 mg.
also erheblich niedriger.
trotz allem:
ich musste mit aufs revier, blutprobe, führerschein "sichergestellt"...
man sagte mir, ich solle anrufen, um das ergebnis der blutprobe abzuwarten.
seitdem rufe ich jeden tag an und lasse mich auf den nächsten vertrösten, da das ergebnis nicht vorliegt.

fragen:
was kann auf mich zukommen?
kann man nach dieser alkoholmenge SO VIELE promille haben? (nehme keine medikamente)
warum waren die ergebnisse bei 2 mal blasen so unterschiedlich?

danke für antworten schonmal...


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Zu: alkohol am steuer, unklarheiten

angehängt von Rotti (Mpuforum.de) [Kontakt]
am 07.04.03 10:01

hi,
wenn du einen atemalkohol von 0,89 hattest rechnet man damit, dass sich der bak wert verdoppelt. heißt also, du hattest 1,78 blutalkohol.
bei einem ahtemalkohol von 0,77 komme ich auf eine bak von 1,54 prom.

warte ab bis die genauen werte der bak bestimmung kommen.

Website: http://www.mpuforum.de


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BAK-Wert ist ausschlaggebend

angehängt von Peter Lustig [Kontakt]
am 07.04.03 11:20

Warum sich die beiden Werte beim Alkomaten so stark unterschieden haben, kann ich Dir nicht plausibel erklären.

Letztlich spielt das aber auch keine Rolle, da in dem gegen Dich eingeleiteten Strafverfahren (wahrscheinlich Verstoß gegen § 316 StGB) der festgestellte Blutalkoholwert (BAK) zur Urteilsfindung herangezogen wird.

Die zu erwartenden Folgen sind leider nicht sehr erfreulich:

Geldstrafe (falls Ersttäter) in einer Größenordnung von ungefähr 40 Tagessätzen (Tagessatz = Monatsnetto geteilt durch 30), als Wiederholungstäter oder bei entsprechendem Vorstrafenregister ist auch eine Freiheitsstrafe möglich. Darüber hinaus musst Du mit der Entziehung der Fahrerlaubnis rechnen und einer Sperrfrist zur Neuerteilung zwischen 8 und 12 Monaten. Sofern der Blutalkoholwert 1,6 Promille und mehr betragen haben sollte, musst Du in jedem Fall vorher noch eine MPU über Dich ergehen lassen.


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schlechte neuigkeiten

angehängt von alex [Email: Keine]
am 07.04.03 22:47

danke für die antworten.
habe heute das ergebnis der blutprobe telefonisch erfragen können.
mir wurde gesagt, ich hätte 2,08 promille gehabt.
das hat mich natürlich umgehauen.
ich habe die ereignisse der letzten woche noch einmal rekonstruiert.
die oben gemachten angaben stimmten.
allerdings ist anzumerken, dass ich diese 4 bier innerhalb der letzten 2 stunden vor dem atemalkoholtest und also 2.5 stunden vor der blutprobe getrunken habe.
nach telefonischer aussage eines polizisten rücke ich damit in die nähe "alkoholgefährdeter personen".
zur information: in den letzten jahren habe ich durchschnitltich 2 - 3 mal die woche alkohol getrunken. davon maximal 1 mal pro woche (auf feiern) mehr als 2 bier.
auch habe ich mich nie als gefährdet betrachtet, da ich oftmals (ohne besonderen grund) einige wochen mal gar keinen alkohol getrunken habe.
selbstverständlich habe ich seit dem vorfall in der letzten woche auch nichts mehr getrunken und werde es auch nie mehr tun.

ein befreundeter anwalt sagte mir, es mache wenig sinn, das blutproben-ergebnis anzufechten, da dass nur funktioniere, wenn der arzt "falsch abgelesen hat". ansonsten würde es nur teurer für mich werden.

kann das ergebnis daraus resultieren, dass ich 2 getränke durcheinander getrunken habe? auch wenn einige zeit dazwischen lag?
oder dass ich die biere relativ schnell und erst kurze zeit vor der blutprobe getrunken habe?

was kann jetzt auf mich zukommen?
bin ersttäter. noch nie geblitzt o. ä. und keine punkte in flensburg.
ich befürchte nur, dass es eine menge konsequenzen haben wird...


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Zu: alkohol am steuer, unklarheiten

angehängt von Mendel [Email: Keine]
am 08.04.03 00:19

Das ist wirklich hart. Mit 2,08 wird es schwer, bei der folgenden MPU dich als "Missbräuchler" und nicht als Alkoholiker hinzustellen....

Fange jetzt an :
1) Leberwerte sammeln (jede 4-8 Wochen)
2) Verkehrspsychologen aufsuchen
3) Selbsthilfegruppen oder Kurse besuchen

An den 2,08 wird nix mehr zu rütteln sein, die Sperre wird etwa 9-12 Monate betragen. Leider ist bei >2,0 BAK auch eine Teilnahme an einem Nachschulungskurs wie Mainz 77 zur Sperrfristverkürzung ausgeschlossen.

Bis zur Fahrerlaubnis wird es ein steiniger und kostspieliger Weg. Aber auch der ist begehbar. Befinde mich im moment auch in der Lage, noch 72 Tage ohne Fahrerlaubnis :((

Gruß,
Mendel.


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Zu: alkohol am steuer, unklarheiten

angehängt von Andreashessen [Email: Keine]
am 08.04.03 11:09

Hallo Alex,

auch wenn Du diese 4 Bier (á 0,33) 30 Minuten vor dem "pusten" getrunken hättest, würde diese hohe Promillezahl nicht zustande kommen.

Deine Trinkmengenangabe wird Dir auch niemand bei der MPU glauben.

Denk nochmal nach. Da war noch einiges mehr.

Gruss und alles Gute.


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Zu: alkohol am steuer, unklarheiten

angehängt von Andreashessen [Email: Keine]
am 08.04.03 11:11

Du schreibst auch das Du in 7 Stunden, 2 Glas Sekt und diese Biere getrunken hast. Der Körper fängt sofort an den Alkohol im Blut abzubauen. Pro Stunde ca. 0,1 Promille. Demnach hast Du dann schon zwischen 0,5 und 0,7 Promille Alkohol im Körper wieder abgebaut, als Du den Heimweg angetreten hast.


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@andreashessen

angehängt von alex [Email: Keine]
am 08.04.03 13:51

glaub mir andreas.
ich wundere mich total darüber.
und ich weiss ja selber, dass ich mit "zugeben" besser bedient bin als mit lügen.
nur war nicht mehr.
ich verstehe auch nicht diese abweichungen beim 2-maligen pusten und dann die nochmalige ERHEBLICHE abweichung bei der BAK.
soll ich dann einfach sagen ich hätte 10 bier getrunken, nur damit ich nicht als lügner dastehe?

vielen dank übrigens für die antworten!


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Zu: alkohol am steuer, unklarheiten

angehängt von Brandle [Email: Keine]
am 08.04.03 18:16

das kommt noch besser, bei der MPU wollen die dann ganz genau wissen wieviel Du getrunken hast, so erging es mir nämlich. Leider weiß ich das gar nicht mehr so genau, ich kenne auch niemanden, der nach einem Vollrausch (1,99 ) immer genau sagen kann, wieviele Gläser er getrunken hat.


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Zu: alkohol am steuer, unklarheiten

angehängt von Brandle [Email: Keine]
am 08.04.03 18:33

Meine Vorgeschichte glaubt mir der Herr Psychologe auch nicht. Hätte er es mich dopch in Litern angeben lassen.... Habe bis August 2002 einen Weinverbrauch von 3 Litern, was 4 Flaschen entspricht, mal habe ich eine ganze am Abend geleert, dafür am nächsten Tag gar nichts getrunken, mal habe ich 3 Gläser getrunken usw. Zwischenzeitlich hatte ich dann immer Phasen, in denen ich an jedem Wochenende auf der Piste war, manchmal wußte ich nicht, wie ich nach Hause gekommen bin, geschweige denn, wie viele Gläser ich getrunken habe, eines wusste ich am nächsten Tag genau...dasss es zu viele Gläser waren. Ich schätze es waren 8-10 Schnäpse und drei Biere à 0,3... Mein Begutachter sagte, bei diesen Trinkgewohnheiten sei es unmöglich, auf eine BAK von 1,99 zu kommen, wie bitte soll ich das verstehen??? Soll ich jetzt behaupten, dass ich jeden Tag eine Flasche Whisky getrunken habe???


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allgemein und @brandle

angehängt von alex [Email: Keine]
am 08.04.03 18:58

naja, das hört sich alles recht frustrierend an.
aber ich kann mit sicherheit aussschließen, dass es bei mir mehr alkohol war.
nur ärgerlich, dass ich vermutlich bei einer mpu, und evtl. auch vor gericht lügen muss, um als "glaubwürdig" dazustehen :(

leberwerte wurden bei mir aufgrund anderer dinge schon öfter getestet (verdacht auf eisenspeicherkrankheit). auch in letzter zeit.
und war immer alles bestens.

@brandle:
wie verlief denn bie dir das weitere verfahren?
nachdem man dich erwischt hatte?
kam es zur verhandlung?
wie lange führerschein weg?
wie viele tagessätze strafe etc?
und mpu schon gemacht und negativ?


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Zu: alkohol am steuer, unklarheiten

angehängt von Brandle [Email: Keine]
am 08.04.03 19:38

Also Sperrfrist 10 Monate + Anrechnung des Entzugs, insgesamt 12 Monate 30 Tagessätze á 50,- Euro = 1500,- Euro Es kommen noch 89,- für ein Beratungsgespräch, 100,- Euro für Neuantrag, 60,- großer Sehtest, 40,- großer 1. Hilfe Kurs (letztere dürfen bei Neuantrag nicht älter als 5 Jahre sein, große Scheine brauchst Du nur, wenn Du neben B auch CE, C1 beantragst, sonst rechne da die Hälfte)ach ja 30,- ärztliches Attest, 25,- Führunszeugnis und 378,- MPU, bei mir sind es jetzt also locker 2192,-!!! Habe heute übrigens MPU gehabt und kein so gutes Gefühl, können also noch ca. 400,- für Nachschulung oder erneute MPU hinzukommen. Ergebnis kommt erst in 2 Wochen. Wenn Du was für Dich tun willst, befolge die Ratschläge: 1. Beratungsgespräch 2. Selbsthilfegruppe, Drogenberatung oder Psychologe 3. nachweisbare Abstinenz 4. unbedingt mit dem Trinkverhalten auseinandersetzen, falls Du doch mehr getrunken haben solltest Vor allem fange gleich damit an, ein Jahr ist schnell vorbei, vor allem kannst Du 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist neu beantragen und damit wird das Jahr erheblich kürzer, weil die Ladung zur MPU meistens schnell erfolgt. Kopf hoch, sei froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist, es hätte schlimmer kommen können...


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Zu: alkohol am steuer, unklarheiten

angehängt von joe dalton [Email: Keine]
am 09.04.03 01:34

Vor allem wirkt es sich positiv aus wenn du zu einer Selbsthilfegruppe gehst bevor du es als Auflage aufgedrückt bekommst,und das kommt bestimmt.


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@brandle

angehängt von alex [Email: Keine]
am 09.04.03 01:58

zunächst wünsche ich dir glück, dass die mpu doch gut ausgeht.
schreib doch mal was über den vorgang. würde mich interessieren.

zu mir:
ich bin wirklich sicher über das, was ich getrunken habe an dem abend. (zumal es nicht so sehr viel war, hatte ich auch keine aussetzer oder dergleichen).
die beiden sektgläser waren allerdings gross, kam also eine halbe 0,7 l flasche zusammen.
das erklärt aber trotzdem niemals einen solchen wert.
darüberhinaus habe ich ja auch 2 mal gepustet, wobei der zweite -niedrigere- wert mit 0.77 (also etwa 1.5 oder 1.6 promille) mir auch schon recht hoch erschien.
auch war ich recht "klar", als das alles passierte, kann mich an alles erinnern, war höflich (die polizisten auch), habe dann fahrzeugschein und führerschein gezeigt.
dann wurde ich gefragt, ob ich was getrunken habe.
nix von wegen auffällig fahren oder so.
ich sagte "ja". dann musste ich pusten.
dann wurde ich gefragt was ich getrunken hatte.
ich sagte das oben angegebene (die wahrheit).
darauf die "das kann nicht sein. hier werden 0.86 mg angezeigt."
(beim zweiten immer noch 0.77)
ich weiss selber, dass 2.08 im blut SEHR viel ist.
zu viel für die von mir getrunkene menge und viel zu viel, um dabei noch "klar" zu sein, wenn man den alkohol nicht stark gewohnt ist.
und ich habe vorher nicht täglich und auch nicht "fast täglich" getrunken.
seitdem vorfall natürlich nichts mehr. und ich vermisse es auch nicht.
war auf den schock hin aber trotzdem zu den AA gegangen, habe denen mich geöffnet, und dieses und die vergangenheits-trinkgewohnheiten ehrlich erzählt.
mir wurde gesagt, dass ich dort definitiv nicht als betroffener angesehen würde.
und dass ich mit meiner vorgeschichte bei 2 promille oder mehr längst im koma liegen hätte müssen.

bleibt mir denn nun vor gericht nichts anderes übrig, als zu lügen, nach dem motto "ich hatte 20 bier", nur damit die mir bei dem 2.08-wert glauben?
das würde mich schon ärgern.
oder kann man eine BAK anfechten? macht das sinn?


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@ joe dalton

angehängt von alex [Email: Keine]
am 09.04.03 02:20

musste zwischen dem tippen noch was anderes erledigen. daher haben sich unsere beiträge überschnitten.
war ja heute bei den AA.
die haben mir so sinngemäss zu verstehen gegeben, dass ich kein problem hätte.


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Zu: alkohol am steuer, unklarheiten

angehängt von Andreashessen [Email: Keine]
am 09.04.03 11:43

Hallo Alex,
hört sich echt merkwürdig an.....!
Wie hasst Du Dich mit 2,08 gefühlt? Betrunken, total zu, oder normal.....?

Bei mir wars im Jahr 2000 so, in 4 Stunden zum Essen 4 x 0,4 Pils, und einen kleinen Schnaps. Blutwert 0,99 Promille.


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medizinische Exoten

angehängt von Tortenjan [Email: Keine]
am 09.04.03 12:54

Also mal vorausgesetzt daß alle Angaben stimmen, würden mir da 2 exotische abet trotzdem mögliche Erklärungen einfallen:

1)Du hast was von Verdacht auf Eisenspeicherkrankheit geschrieben. Falls die ihre Ursache in der Leber hat, wäre es möglich, daß auch der Alkoholabbau gestört ist. Dann hätten sich die 2 Promille über einen längeren Zeitraum angehäuft.

2) Es sind Fälle berichtet worden, bei denen sich im Darm der Patienten alkoholbildende Pilze (Namen hab ich leider vergessen) angesiedelt haben. In diesem Falle wäre dringend eine Behandlung notwändig, sonst ergeht es dir, ohne daß du einen Tropfen trinkst, wie den schlimmsten Alkoholikern.

Zum BAK-Wert anfechten

Die Alk.-Bestimmung wird in der Rechtsmedizin von 2 Personen unabhängig voneinander mit jeweils einer anderen Analysemethode ermittelt. Erst wenn beide Untersuchungen zu den gleichen Ergebnis kommen, werden die Zahlen weitergegeben. Es ist also höchst unwahrscheinlich, daß bei der Analytik etwas daneben gegangen ist. Bliebe noch die Blutabnahme selbst. Aber da nachzuweisen, daß deine Blutprobe mit einer anderen vertauscht wurde, dürfte wohl sehr schwierig werden. Man müßte wohl einen genetischen Vergleich der Probe mit frischem Material von dir machen. Wenn das nach hinten los geht, wäre es mit MPU selbst wenn du bis dahin nur mit dem Taxi fährst, wohl immer noch billiger.

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