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Vom Kampfjet auf die Straße

hinzugefügt von Tortenjan [Email: Keine]
am 14.05.03 09:11

Und wieder einmal hält golfkriegserprobte Militärtechnik Einzug ins zivilleben. Laut Spiegel-Onleine kommt nun das Head-up-Display auf die Windschutzscheibe. Was haltet ihr denn davon?


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Was haltet ihr davon?

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 14.05.03 11:33

Wenn's denn der Sicherheit dient...
machbar ist vieles - zwingend vorschreiben würd' ich's nicht.

Gruß HeLi


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Zu: Vom Kampfjet auf die Straße

angehängt von neuer [Email: Keine]
am 14.05.03 12:43

ich hoffe, dass hier die entscheidung von leuten mit echtem sachverstand getroffen wird, dann wird sich ein headup auf der straße schnell als ungebräuchlich erweisen. in der fliegerei bin ich im grunde überhaupt nicht mehr auf den sichtflug angewiesen; besonders nachts bin ich absolut abhängig von meinen bordinstrumenten. dies ist natürlich auf der straße bei unserer verkehrsdichte völlig anders. ich denke, dass alles, was sich im fahrersichtfeld befindet, ablenken oder behindern kann und somit gefährlich ist. das auge wäre auf eine falsche entfernung fokussiert und der faktor zeit ist beim autofahren auch anders - oder kann ich auf der autobahn etwa für 2 min das steuer loslassen, gemütlich karte lesen und dann eine evtl. kursabweichung korrigieren???


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Zu: Vom Kampfjet auf die Straße

angehängt von Matte [Kontakt]
am 14.05.03 20:43

Ich finde das auch eine gute Sache.

@neuer
Du sollst ja auch zum Kartenlesen anhalten. Es ist doch kein Unterschied, ob ich auf den Tacho blicke oder meinen Blick auf die Scheibe focusieren muss. Im Gegenteil, ich muss nichtmal so weit runter schauen, das spart Zeit.


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Zu: Vom Kampfjet auf die Straße

angehängt von Gernot [Email: Keine]
am 14.05.03 21:41

Meine Eltern sind in den 60ern mit einem Goggo vom Fichtelgebirge bis nach Norditalien gefahren. Das ist auch gegangen. Heutzutage fühlt man sich schon als Asozioaler, wenn man keine Klimaanlage und kein Navigationssystem im Auto hat. Hätte man den Aufwand, den man für den ganzen elektronischen Firlefanz betrieben hat genutzt, um Autos zu entwickeln, die mit erneuerbarer Energie fahren, wäre das nicht nur besser für die Umwelt, sondern die Ölkonzerne würden auf ihrem überteuerten Zeug sitzen bleiben.
Ich werde jedenfalls meine alte Kiste gut pflegen damit ich noch ein paar Jahre damit herumgurken kann. Ich habe zu einer richtig guten Mechanik immer noch mehr Vertrauen als zu Elektronik. Wer in der Auto-Motor-Sport vor ein paar Monaten gelesen hat, was beim neuen 7er BMW passiert, wenn in einer Kurfe die Steuerung für das Stabilitätsprogramm ausfällt, weiß, was ich meine.

Schönen Abend noch,

Gernot


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--> Gernot

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 14.05.03 23:56

Hallo,
auch ich würde mir eine Verkehrsdichte wünschen, wie sie zur Zeit der 60er Jahre war. Aber die Zeiten haben sich geändert. Und damit auch die Verkehrsdichte. Leider. Seitdem ist auch die Umweltbelastung nicht geringer geworden (insgesamt - nicht pro Fahrzeug).
Es hilft nicht, vergangenen Zeiten nach zu trauern, sondern Handeln in die richtige Richtung. Ob die headup-Displays dazu gehören oder nicht, vermag ich momentan nicht kategorisch zu beurteilen.

Gruß HeLi


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Zu: Vom Kampfjet auf die Straße

angehängt von Franticek [Email: Keine]
am 15.05.03 11:20

Der Fortschritt laesst sich wohl kaum aufhalten. Ein headup-Display ist zwar etwas gewoehnungsbeduerftig, aber man kann sowohl die Strasse als auch die Instrumentenanzeige gleichzeitig im Blick behalten . Im Auto ist das normalerweise nicht so wichtig. Ich sehe das hier eher als Spielerei, die im Rennsport bei der Formel 1 noch sinnvoll sein mag, aber nicht im normalen Strassenverkehr.

@neuer
Bei der Fliegerei sieht es etwas anders aus. Unterwegs 'regiert' der Autopilot, stimmt. Da wird auch nicht auf Sicht geflogen. Aber der kritischste Teil, die Landung, da wird schon noch die direkte Sicht benoetigt. (Es ginge theoretisch zwar schon ohne, aber so weit sind wir noch nicht) Das siest du schon daran, dass bei dichtem Nebel Flughaefen wegen fehlender Sicht gesperrt und die Fluege umgeleitet werden.

Das headup-Display ist in der Fliegerei gerade in dieser kritischen Phase wichtig, wo der Pilot dann sowohl nach vorne die Landebahn als auch gleichzeitig die wichtigen Anzeigen im Blick hat. Dass er hier seine Augen nicht mehr nach unten auf die Instrumente richten muss, dieser die Einsparung dieses kurzen Augenblickes ist schon ein einormer Vorteil. Unterwegs auf Strecke ist dieses headup-Displau in der Regel nicht aktiviert.


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Zu: Vom Kampfjet auf die Straße

angehängt von paulchen [Email: Keine]
am 15.05.03 13:36

...ich frage mich, welche Informationen auf diesem Display zu lesen sein sollen. Die Angabe der absoluten Geschwindigkeit ist irrelevant, ich muß ja der jeweiligen Situation ensprechend angepaßt fahren, was natürlich den angezeigten Wert relativiert.

Für interessant hielte ich diese Lösung in Verbindung mit einer permanenten Abstandsmessung und resultierend aus Tempo, Traktion und berechntetem Bremsweg dann eine Korrektur-Aufforderung anzuzeigen.

Im Grunde aber ist dann die Frage, soll wirklich die Technik die Kontrolle übernehmen, was ja ernsthaft in Erwägung gezogen wird (geringere Abstände, höhere Geschwindigkeiten, kein Kolonnen-Effekt durch gleichzeitiges Bremsen aller KFZ...)

Ich meine, fahren wir lieber "anständig", aber SELBST, so bleibt wenigstens noch ein Rest an Vergnügen...GRÜSSE


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Detailfrage

angehängt von gone-in-60 [Email: Keine]
am 26.05.03 17:32

Hi, meine Meinung:

Die Einführung von head-up displays ist wünschenswert, die Anzeige sollte jedoch auf wenige, nicht-beeinträchtigende Details beschränkt bleiben. So muß ich z.B. nicht wissen, daß mein Motor grade 2315 rpm leistet, das Aufleuchten eines zusätzlichen Warnsignals (auf der Frontscheibe), ausgelöst von einem Signalgeber am Straßenrand z.B. ("Kinder", "Tempo 30" etc.), könnte ich mir jedoch als nützliche Sicherheitsfunktion vorstellen. Zukunftsmusik...?

Außerdem würde ich mir wünschen, daß mehr Hersteller Bedienelemente für z.B. Radio und Lüftung/Klima in das Lenkrad legen würden. Wir werden schon von genügend anderen Dingen von der Straße abgelenkt.

Gruß, gone-in-60

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