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es droht 1 Monat Fahrverbot-was tun?

hinzugefügt von Herbert [Email: Keine]
am 01.06.03 18:52

Normalerweise würde ich sagen, 70 zu schnell kann einem wohl kaum passieren, aber wenn man früh morgens auf der Heimfahrt von Darmstadt ist (das erste mal in dieser Ecke) und während man auf der Autobahn fährt sich für einen Moment mit einem Freund (Beifahrer) unterhält, dann kann man durchaus in solch eine Situation kommen. Vor allem, wenn der Strassenabschnitt dies nicht im geringsten Vermuten lässt(gerade Strecke, mehrspurig ausgebaut)... Was kann man da tun? Z.B. wenn der Halter des Wagens ein anderer ist?


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kleiner Nachtrag

angehängt von Herbert [Email: Keine]
am 01.06.03 18:55

Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass es wohl etwas unter 70 km\h waren und dass der Führerscheinentzug erhebliche Probleme mit sich bringt (Studium, Beruf), da die Verkehrsanbindung des Wohnortes äusserst ungünstig ist, um zur 70 km weit entfernten Arbeitsstelle und zur Uni zu kommen.


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Zu: es droht 1 Monat Fahrverbot-was tun?

angehängt von Uwe [Email: Keine]
am 01.06.03 20:15

Hei!

Wenn der Halter mitspielt, kann er vielleicht Gedächtnisschwund bei der Frage nach dem Fahrer bekommen.
Die Verjährungsfrist beträgt 3 Monate mit einem Zuschlag von 2 Wochen als Postlaufzeit.
Beim Ersten Gedächtnisschwund droht in der Regel kein Fahrtenbuch.
Ich habe auch schon von Fällen gehört, da wurde versehentlich ein Bekannter aus Schweden als Fahrer angegeben. In solchen Fällen prüft die Polizei in der Regel sehr hartnäckig und kommt auch schon mal beim vermeintlichen Fahrer vorbei. Rechte haben sie dabei so gut wie keine, es kann aber sehr unangenehm werden, da sie sdehr hartnäckig den Fahrer suchen können.
Ein Freund von mir hatte auch mal seinen Wagen verliehen. Dieser Fahrer hatte ebenfalls das Fahrzeug an eine weitere Person verliehen usw., irgendwann wars verjährt, der richtige Fahrer wurde nicht mehr verfolgt.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass falsche Angaben einen Straftatbestand darstellen können. Vergesslichkeit ist allerdings in so einem Fall straffrei.

Gruß Uwe


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Zu: es droht 1 Monat Fahrverbot-was tun?

angehängt von Herbert [Email: Keine]
am 01.06.03 23:31

Hallo! Also erstmal vielen Dank für die Information! :-) Jetzt stellt sich nur die Frage, ob es sehr riskant ist, Gedächtnisschwund vorzutäuschen, wenn der Halter des Fahrzeugs der eigene Vater ist. Immerhin besteht ja dann die Möglichkeit, dass die Polizei die ganze Familie überprüft oder ist dies in der Regel eher nicht der Fall?! Natürlich alles nur hypotetisch *grins* Viele Grüsse Herbert


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Zu: es droht 1 Monat Fahrverbot-was tun?

angehängt von Jens [Email: Keine]
am 01.06.03 23:55

Der Halter muß nur Angaben zur Person machen (eigene). Aber Fahrtenbuchauflage kann kommen.


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Zu: es droht 1 Monat Fahrverbot-was tun?

angehängt von Andreas [Kontakt]
am 02.06.03 07:26

>[Zitat:] "Immerhin besteht ja dann die Möglichkeit, dass die Polizei die ganze Familie überprüft"

Das wird sehr wahrscheinlich der Fall sein.


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Zu: es droht 1 Monat Fahrverbot-was tun?

angehängt von Peter [Email: Keine]
am 02.06.03 12:25

Nun warte doch erst einmal ab, ob wirklich etwas kommt und was Dir dann vorgeworfen wird zu welchen "Kosten". Das bringt im derzeitigen Stadium doch keinem etwas... - BTW: Innerhalb der eigenen Familie ist Gedächtnisschwund wahrscheinlich nicht so effektiv. Viele Grüße - Peter


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Zu: es droht 1 Monat Fahrverbot-was tun?

angehängt von C+ [Email: Keine]
am 03.06.03 15:12

Gedächnisschwund ist unklug. Beim fließenden Verkehr gibt es keine Halterhaftung. Wenn Dein Vater der Halter ist, kann er die Aussage verweigern, wenn er einen Familienangehörigen belasten würde. Die Polizei wird versuchen anhand des Fotos den Fahrer zu ermitteln, wenn dieser aber nicht klar erkennbar ist, hast Du Glück gehabt. Tip: Aussage verweigern...

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