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Prüfungen bei Umschreibung

hinzugefügt von Manfred [Email: Keine]
am 16.05.01 14:15

Hallo,
zunächst Gratulation zu diesem hervorragenden Forum.
Hier das Problem: Mein Sohn kommt in Kürze aus USA zurück und wird die dort erworbene FE umschreiben lassen wollen. Fest steht, dass er die theoretische und praktische Prüfung noch machen muss. Nach allen Infos, die ich bisher habe, kann er sich nicht unmittelbar über die Führerscheinstelle an den TÜV als Prüfstelle wenden, sondern muss sich über eine Fahrschule anmelden. Das kostet aber unnötigerweise wieder viel Geld. Wenn er schon 6 Monate mit der US-FE ohne Fahrlehrer nebendran fahren darf, wird es doch dem Prüfer auch zuzumuten sein, die Prüfung ohne einen Fahrlehrer abzunehmen. Hat jemand einschlägige Erkenntnisse?
Manfred


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Zu: Prüfungen bei Umschreibung

angehängt von Webmaster (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 17.05.01 09:51

Hallo Manfred :-)

>Wenn er schon 6 Monate mit der US-FE ohne Fahrlehrer nebendran fahren darf, wird es doch dem Prüfer auch zuzumuten sein, die Prüfung ohne einen Fahrlehrer abzunehmen.

...werden dieses Argument nicht alle Inhaber einer ausl. Fahrberechtigung vorbringen?? Unisono wird doch (unprüfbar) behauptet, Fahrpraxis en masse erworben zu haben, die reinsten "Fahrlehrer" sozusagen...

Die Bestimmungen zu Umschreibung sehen vor, daß der Inhaber einer ausl. Fahrerlaubnis (nicht EU-/EWR) von der Fahrausbildung befreit ist. Zur Erteilung einer deutschen Fahrerlaubnis ist eine theoretische und praktische Prüfung abzulegen (§ 31 Abs. 2 FeV). Die praktische Fahrprüfung hat unter Begleitung eines Fahrlehrers zu erfolgen (§ 7 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 3 FahrschAusbO). Schon allein diese Regelung wird unter Fahrlehrern und -prüfern heftig diskutiert. Man stelle sich vor: Fahrlehrer und -prüfer setzen sich in ein Fahrzeug mit einem Fahrzeugführer, dessen Fahrkenntnisse absolut unbekannt sind. Dies wird in der Regel von Fahrlehrern und -prüfern abgelehnt, da das Unfallrisiko objektiv zu hoch bzw. nicht einschätzbar ist.

Die Aufgabe eines Fahrlehrers besteht i.ü. darin, aufmerksam das Fahrverhalten des Prüflings zu beobachten und im Falle einer Gefahr (durch Fehlverhalten) sofort einzuschreiten (Doppelpedalerie). Genau dies ist nicht eigentliche Aufgabe eines Prüfers, darin ist vielmehr der Fahrlehrer ausgebildet. Der Prüfer beobachtet das Fahrverhalten, bewertet dies, macht sich Notizen, gibt den Fahrweg vor etc. etc.

Mir ist klar, daß diese Praxis sehr wohl hinterfragt werden kann. Es riecht förmlich danach, daß Fahrschulen hier einfach "absahnen" wollen. Objektiv muß aber festgestellt werden, daß im Einzelfall die Prüfung überflüssig sein kann, weil der Prüfling tatsächlich gut fährt, andererseits kommen häufig Fälle vor, wo Inhaber von "5-Dollar-Führerscheinen" durch völlige Unkenntnis Leib und Leben gefährden. Es sei, was das "Absahnen" angeht, auch noch angemerkt, daß das Fahrzeug von Fahrschulen gestellt werden muß. Da muß man sich mal in die Lage eines Fahrschul-Inhabers versetzen der Angst um sein Fahrzeug hat. Selbstverständlich gibt es Versicherungen, die evt. Schäden am Fahrzeug ersetzen, das nützt im lfd. Geschäft allerdings recht wenig - Umsatz kann eben nur mit einem verkehrssicheren funktionierenden Fahrzeug gemacht werden...

Tja, wie dem auch sei, über das Thema kann wirklich leidenschaftlich diskutiert werden können...

Website: http://www.fahrschule-knittel.de

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