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WAS NUN????

hinzugefügt von DerVerzweiflungnahe [Email: Keine]
am 25.05.01 09:22

Hallo zusammen, mir ist in den letzten Wochen/Minaten folgendes passiert: Anfang März wurde ich aus dem Verkehrleitsystem auf der Autobahn A9 geblitzt, nach ca 10km Stau, dabei stand auf dem VLS 60km/h, was alleine schon eine Frechheit ist. Dann löst sich der Stau, alles beschleunigt und je nachdem, wieviel Abstand man vorher hatte, umso schneller wird man. Ich erreichte 89 km/h und dabei wurde ich geblitzt. Bußgeldbescheid, außerhalb geschl. Ortschaften mehr als 25km/h zu schnell = 3 Punkte und Androhung eines Fahrverbotes. 3 Wochen später erwischt es mich auf einer anderen Autobahn, 22km/h zu schnell, 1 Punkt. Und jetzt kommt der Hammer: Ich fahre seit 10 Jahren ohne Punkte, fahre im Jahr 50.000 km, passe seit diesen 2 Blitzfotos auf wie ein Adler und trotzdem schaffe ich es, dass ich wieder geblitzt werde. Diesmal war es der Abstand. Bei 155km/h betrug mein Abstand weniger als 2/10, das sind 4 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Durch meine vorangegangenen Verstöße droht ohnehin schon ein fahrverbot, was habe ich denn nun zu erwarten? Ich lege auch diesmal Einspruch ein und kann nur hoffen, aber was passiert, wenn ich durch die ersten beiden Verstöße ein Fahrverbot bekomme und nun ein weiteres, muss ich dann den Lappen 2 mal 4 Wochen abgeben? Wás kann mir noch helfen? P.S. Auch ich finde eigentlich nicht, dass ich ein Verkehrsraudi bin. In 10 Jahren keine Delikte außer Parkknöllchen und jetzt die geballte Ladung. Bei 50.000 km im Jahr ist schließlich das Risiko geblitzt zu werden viel höher als bei Normalfahrern.....


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Zu: WAS NUN????

angehängt von Stefan (stefan1512@freenet.de)
am 25.05.01 20:06

Hi Verzweiflungsnaher, also Deine Geschwindidkeitsübertretungen werden nicht mit einem Fahrverbot geahndet.Ausser Du wirst innerhalb eines Jahres mit mehr als 26 Km/h drüber geblitzt. Hier ein Auszug von dieser Website: "Wenn gegen den Führer eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wurde und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Überschreitung von mindestens 26 km/h begeht, wird in der Regel ein Fahrverbot verhängt..." Für die Unterschreitung des Mindestabstand wirst Du (wie Du schon geschrieben hast) einen Monat Fahrverbot + 200 DM + 4 Punkte erhalten. Meiner persönlichen Meinung nach kommst Du mit dem 1 Monat Fahrverbot davon. (Vielleicht nennst Du Dich jetzt ja um in z.b "Hoffnungsvoller" :-) Gruß Stefan


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Verhängung Fahrverbot

angehängt von Webmaster (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 26.05.01 17:38

Hallo zusammen :-)

>...also Deine Geschwindigkeitsübertretungen werden nicht mit einem Fahrverbot geahndet.

Vorsicht, daß kann man so pauschal nicht sagen. Der Bußgeldkatalog bestimmt für den Regelfall, ob ein Fahrverbot in Betracht kommt oder nicht. Dies bedeutet jedoch nicht, daß immer "ein Regelfall" vorliegt. So kann u.a. für "Wiederholungstäter" auch dann bereits ein Fahrverbot in Betracht kommen, obwohl der jeweilige Regelverstoß im Katalog eben (noch) nicht mit einem Fahrverbot sanktioniert wird. Allgemein kann gesagt werden, daß ein Fahrverbot immer dann in Betracht kommen kann, wenn zwischen einem aktuellen und einem vorherigen Verstoß ein "innerer Zusammenhang" sowie eine zeitliche Nähe besteht, z.B. 2x Geschwindigkeitsverstoß innerhalb kurzer Zeit. Im Bußgeldkatalog wird als Regelfall angenommen: 2x innerhalb eines Jahres > 25 km/h = Fahrverbot. Die Bußgeldbehörde oder der Tatrichter kann aber auch ein Fahrverbot im eigenen Ermessen verhängen, dies u.U. bereits auch dann, wenn z.B. ein Geschwindigkeitsverstoß geringer als die v.g. > 25 km/h war, z.B. wenn eine beharrliche Verletzung von Verkehrsvorschriften erkennbar wird. Wie gesagt, von einer Regelfallentscheidung kann abgewichen werden, deshalb ist auch immer schwer vorauszusagen, wie letztlich im Einzelfall konkret entschieden wird...

Website: http://www.fahrschule-knittel.de

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