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Betrunken Fahrrad geschoben

hinzugefügt von multimax [Email: Keine]
am 21.08.03 14:31

Konkreter Fall: Habe mein Fahhrad nachts um drei betrunken (ich schätze mindestens 2 Promille, eher mehr) nach Hause geschoben, unterwegs auf dem Grünstreifen einer größeren Hauptverkehrsstraße schlief ich ein. Autofahrer oder Passanten riefen die Polizei. War es rechtens mir eine Blutprobe zu entnehmen? Habe ich Konsequenzen strafrechtlicher Art zu befürchten?


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Zu: Betrunken Fahrrad geschoben

angehängt von Ralf Lieser [Kontakt]
am 21.08.03 15:15

Solange keiner beweisen kann, daß Du Rad gefahren bist verstehe ich die Aufregung nicht.
Wer derart hackedicht vom SchuPo aufgelesen wird (Eingeschlafen???? *g*) kommt schlimstenfalls zum Notarzt (Alkvergiftung...) und in die Ausnüchterungszelle.

Der Verdacht, Du bist Fahrrad gefahren, liegt evtl. nahe, wenn Du unbequemer Weise über Deinem Rad eingepennt bist. Aber das is eben nur ein Verdacht...

Ich denke mal da, wird nicht viel kommen können - außer vielleicht ein Harald Junke Gedächnispreis (Oder heißt das Filmrißpreis? *g*)


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Zu: Betrunken Fahrrad geschoben

angehängt von multimax [Email: Keine]
am 21.08.03 16:17

...also gut ich gebe zu: ich bin ein wenig gefahren. Jedoch hat mich niemand fahren sehen und vor allem die Polizei nicht. Ich lag neben meinem Fahhrad im Grünstreifen, als mich die Polizei weckte. Sie hat mich ja nicht aus dem fließenden Verkehr gefischt. Wenn nun Zeugen behaupten sollten, also jene die die Polizei riefen, ich sei gefahren, werde ich dies natürlich heftigst dementieren und zwar mit dem Argument, in einem solchen Zustand niemals Radfahren zu können. Natürlich alles nur mit Anwalt, ist ja erst heute Nacht passiert. Die Polizei hat mich übrigens nach dem üblichen Schreibkram und der Blutabnahme wieder laufen lassen, keine Ausnüchterungszelle, ich war ja auch ganz lieb.


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Zu: Betrunken Fahrrad geschoben

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 21.08.03 18:42

Ich glaube Du hättest die Blutprobe verweigern können.
Wahrscheinlich lief das nach dem Motto "freiwillige Blutprobe".
Es ist ja nicht verboten neben seinem Fahrrad zu schlafen.
Jetzt mit der Blutprobe könnte man das vielleicht gegen Dich verwenden.


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Zu: Betrunken Fahrrad geschoben

angehängt von multimax [Email: Keine]
am 21.08.03 19:13

Die Blutprobe habe ich verweigert; jedoch unter Androhung diese mit Zwang zu nehmen, habe ich sie unter ausdrücklichler Nichtzustimmung über mich ergehen lassen. Habe bereits einen Anwalt gesprochen, der mich nach Schilderung des Sachverhalts sehr beruhigt hat. Da ich wirklich nicht während der Fahrt angehalten worden bin, dürfte es für die Justiz äußerst schwer werden, mir überhaupt etwas anzuhängen. Es ist egal, wie hoch die Blutprobe ausfällt, da die Polizei meine Fahrt nicht bezeugen kann. Merke: kurz bevor die Polizei dich erblickt, absteigen oder fallen lassen ;-)


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Zu: Betrunken Fahrrad geschoben

angehängt von beppo [Email: Keine]
am 22.08.03 21:50

...denn schliesslich ist so ne blutprobe ist ja auch nicht verweigerbar. entweder es liegen die vorraussetzungen nach der stpo dafür vor, dann wird sie genommen; nötigenfalls mit zwang, oder eben nicht. im vorliegenden fall kann ich mir wirklich nur vorstellen dass dich jemand radeln hat sehen. ansonsten fallen mir nur verkehrsordnungswidrigkeiten nach der FeV oder der stvo ein. beides würde eine blutentnahem nicht rechtfertigen;


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Wenn Probe zu unrecht was dann ?

angehängt von Timo W. [Email: Keine]
am 25.08.03 12:57

Kann man eigendlich gegen die Beamten Strafantrag stellen,wenn sich die Massnahme als überzogen herrausstellt,stellen ?
Wenn er sich nicht lt. STVO bzw. StVO zu schulden kommen lassen hat,war die Massnahme ansich doch eigendlich ungerechtfertigt.
Die Beamten haben ihn nicht fahren sehen,wenn sich keine Zeugen melden,ist praktisch nicht Vorgefallen,eher wohl umgefallen.
Die erzwungene Massnahme ist nur zulässig,wenn sich per Alkomat sich kein Wert festsellen lässt.(zu Betrunken oder sogar Bewustlos).Sonst ist es meines erachten eine Körperverletzung,wenn auch nur einer in Form einer Nadel.

Wie sieht es damit aus ?

Gruss Timo W.


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Zu: Betrunken Fahrrad geschoben

angehängt von Joker [Email: Keine]
am 02.09.03 10:49

wenn die polizei jemanden betrunken neben seinem fahrrad antrifft, dann liegt es doch nahe, daß derjenige auch in diesem zustand fahrrad gefahren ist. dies wäre eine sttraftat gemäß § 316 stgb. gemäß § 81 a stpo ist bei diesem hinreichenden tatverdacht die anordnung einer blutentnahme zulässig. das sog. "ins-röhrchen-pusten" kann man verweigern, da es gegen den nemo-tenetur grundsatz verstößt, nachdem niemand gehalten ist, sich selbst zu beschuldigen. da es aber wesentlich angenehmer ist, ins "röhrchen" zu pusten als sich blut entnehmen zu lassen, werden die meisten natürlich diese variante vorziehen. ich sehe an dem vorgehen der polizisten nichts rechtswidriges. oder ist jemand anderer ansicht ?

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